ANTI-MORTEM – Anti-Mortem

ANTI-MORTEM – Anti-Mortem

anti-mortem - anti-mortem - album cover

Band: ANTI-MORTEM
Titel: Anti-Mortem
Label: Romo Music Group
VÖ: 29/10/21
Genre: Southern Metal

Bewertung:

4,5/5

ANTI-MORTEM aus den Staaten sind mir durchaus ein Begriff. Als langjähriger Verehrer der Truppe TEXAS HIPPIE COALITION, kam meine Wenigkeit nicht um diesen Act herum, welcher ebenfalls den Southern Metal ausgezeichnet verinnerlicht. Das Genre Rodeo ist eine harte Sache und nahezu wenige vermögen es, das Wildpferd zu reiten. Diese Vertreter ihrer Zunft können es und da gibt es keine Diskussion.

Im Laufe der Jahre gab es sicherlich eine ganze Reihe von Anwärtern, welche das Rode für sich entscheiden wollten und nebenbei gewiss konnten. Die Rechnung und die Wetten sollte man allerdings nicht zu schnell machen, denn fortwährend kommen wieder Akteure hinzu, welche daneben die Legenden des Southern Metal merklich blass aussehen lassen. ANTI-MORTEM gehören definitiv zu dieser Zunft. Die Truppe kann man als Haudegen im jugendlichen Soundkleid bezeichnen und das offerieren sie komplett auf dem neuen Rundling.

Die Truppe aus Chickasha, Oklahoma, gegründet im Jahr 2008, bleiben ihren Wurzeln des Rock’n’Roll treu und sprenkeln ihre Songs mit einer Vielzahl an Songideen und Erweiterungen, sodass ein kunterbuntes Gemisch gut im Gehörgang brennt. Diese aufkeimende Flamme schüren die Jungs gut und somit darf sich der Southern Metal Freund einem wilden Rode hingeben, welches sich als eine schweißtreibende Sache immer mehr entpuppt.

Die vielfältigen Einflüsse und Inspirationen auf dem neuen Album zu einem kohärenten Werk zu verschmelzen ist schon eine großartige Sache und dies besser hinbekommen schaffen nur wenige.

Auf der neuen Langrille zeigen die Jungs verschiedene Aspekte ihres Stils und dies mit ansteckendsten rhythmischen Songs, die zum Tanzen animieren. Die makellosen Songs und hinterlassen beim Hörer sofort das Gefühl, dass der Südstaaten-Metal-Stil neuerlich auf dem Vormarsch ist und lässt uneingeschränkt viele aufgelöste Acts vergessen und sich von nun ab diesen Vertretern hinzugeben

ANTI-MORTEM beweisen, dass die Band von einer breiten Palette von Rock- und Metal-Stilen beeinflusst sind und grundsätzlich traditionellen Attitüden hold sind, dennoch ihr Material toll mit modernen und leichten Post Elementen anreichern, dass schlussendlich eine breite Palette an Metal Freuden der modernen Art und Weise werden begeistert sein!

Geprägt von aggressiven Gitarrenriffs und einem mitreißenden Gesang halten die Metal Cowboys das Tempo hoch und regen mit einer klaren, einfachen textlichen Botschaft sofort zur Bewegung an.  Superbe Groove Schläge, welche sich perfekt zum Cruisen auf der Autobahn eignen, stacheln an, gewisse Radarkästen zu ignorieren.

Das hierbei mit monströsen Gitarrenriffs und Killer-Soli aufgewartet wird, versteht sich von selbst und das Groove Spektakel lässt einen fiebrig vor dem Player verharren.  Dieser Südstaaten-Stil, des Metal hat es in sich und hierbei darf man schweißtreibend zu den Songs abgehen als gäbe es keinen Morgen.

ANTI-MORTEM pumpen abermals frisches Blut in den Korpus des Southern-Metal. Gekonnt leicht aufzunehmende Songs duellieren sich mit einer Vielzahl von progressiven Einlagerungen und die Hitdichte ist groß!

Fazit: An alle Southern Metal Freunde, sattelt eure Pferde, es geht zum Rodeo mit ANTI-MORTEM!

 

Tracklist

01. Stfu
02. Yeah Right
03. The good Life
04. Raca

 

05. Money
06. Back and Forth
07. Oh
08. Old Washita (Bonus Track)

 

Besetzung

Rado Romo – Vocals
Timmy Braun – Drums
Jessie Marin – Bass
Arik Hanradt – Guitars
Nevada Romo – Guitars

 

Internet

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Roberthttps://www.metalunderground.at
Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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