Apostolum – Winds of Disillusion

Band: Apostolum
Titel: Winds of Disillusion
Label: Moribund Records
VÖ: 2014
Genre: Black Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Joker

Die Aus Italien Stammende Black-Metalband Apostolulm, haben nun schon 10 Jahre auf dem Buckel und Präsentieren mit Winds of Disillusion, ihr brandneues Opus. Erstaunt hat mich, dass dies ihr Debütalbum ist. So hat die Band, bereits 2 EP’s auf dem Markt, wovon die erste bereits 2005 veröffentlicht wurde. Nun liegt uns mit Winds of Disillusion, ihr erstes ganzheitliches Werk vor, dem wir uns mit Freude für euch annehmen.

Winds of Disillusion, leitet mit dem Opener Intro (light into the Void) ein, welcher mit Pianoakkordfolgen, Drumspiel, in den Hintergrund gemischten Gitarren einleitet. Cleane Gitarren liegen im Vordergrund. Zusammen mit dem gelungenen Coverbild, verbreitet dieses Werk bereits zu beginn mit dem Intro eine schöne, unbehagliche Stimme. Soundtechnisch sehr gut, wirkt das Knapp etwas über 2 Minuten andauerende Akkordgefolge im intro etwas Langatmig, kann sich jedoch gegen Ende durch spielerische Rafinese retten. Unworthiness And Decay, leitet mit eingängigen Verzerrten Akkordfolgen ein. Gitarrenarbeit, Drums und auch der Gesang, welcher stellenweise mit Akustikgitarren Unterlegt ist, können Überzeugen. Es ist von der etwas Langsameren Gangart, gefällt jedoch sehr gut und auch der Sänger überzeugt mit seinem Gutturalgesang. Zwar spielen die Mannen nicht Langweilig, jedoch schleppend und sehr Langatmig. Es wirkt, als würde die Band verzweifelt versuchen, ihre Songs in die Länge zu ziehen.Was sich durch durch den einerseits gelungenen Progressiven Wechsel von Verzerrten Gitarren, in Akustischen äußern kann, manchmal jedoch nerven kann. Das anschließende Higher Planes Of Existence,  Ist erneut im Ansatz am Mid-Tempo gehalten und klingt erneut Simpel von der Akkordfolge. Jedoch gefällt die Untermalung mit Akustischen Gitarrenelementen sehr gut. Auch dieser Song, konnte überzeugen. Ab der 5. Minute, setzt ein Piano ein, zudem sich alsbald eine Akustische Gitarrenfolge Hinzugesellt. Die Verzerrten Elemente verschwinden gänzlich. Was sehr schön rüberkommt. Im letzten Teil, haut der Song jedoch wieder ordentlich auf die Fresse. Düster leitet das dauraffolgende Debris of Perception ein. Jedoch wirkt auch dieses stück, zunächst sehr Langatmig und versprüht leider pure Langeweile. Ich habe mich durch das ganze Stück gehört und der Hoffnung, dass gleich alles vorbei ist. Leider tun auch die Akustikgitarren dem ganzen diesmal keinen Gefallen. Less Than a Step, wird erstmal mit sphären-flächen und ordentlich Synthesizern und Keyboards eingeleitet, was eine ziemlich geile Atmosphäre verbreitet. Knapp eine Minute erst vor dem Ende des Songs, setzt der Metal wieder ein. Was gut im Ansatz ist, wird leider total versaut. Gleam Of Lucidity bildet den Abschluss des Werkes. Bei dem die Band nochmal in die Saiten und Drums haut und ins Mikrofon Crawlt. Sänger, Bassist, Drummer und Gitarrist, verrichten einen Super Job,leider sind die songs sehr Langatmig, was zwar nicht ungewöhnlich für Alben in diesem Genre ist, jedoch hier seine Wirkung verfehlt. Da tun auch die perfekten Soli nicht viel dran ändern.

Fazit: Da es aber dennoch immer noch verdammt guter Black Metal ist, der Solide gespielt ist, gebe ich dem Werk 3,5. Ihr solltet es euch mal Anhören und dann für euch entscheiden, ob die Platte euch taugt. Sie ist in meinem Fall jedoch etwas, was ich mir nicht gerade jeden Tag anhören möchte.

Tracklist:

01. Intro (Light Into the Void) 02:12
02. Unworthiness and Decay 10:18
03. Higher Planes of Existence 10:57
04. Debris of Perception 08:44
05. Less Than a Step 05:20
06. Gleam of Lucidity 18:25

Besetzung:

Stone (guit & bass)
Meba (voc)

Internet:

Apostolum @ MySpace

Apostolum @ Last FM

Vorheriger ArtikelKick – Memoirs
Nächster ArtikelP.H.A.I.L. – Audiocalypse