Arroganz – Tod & Teufel

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Band: Arroganz
Titel: Tod & Teufel
Label: F.D.A. Rekotz
Genre: Black/Death Metal
VÖ: 2014
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Die Cottbusser Formation Arroganz existiert seit 2008 und beschert ihrer Fangemeinde seitdem schier jedes Jahr mit einem Output. So verwundert auch nicht, dass die nächste Scheiblette, mit dem Titel „Tod & Teufel“ nach einem Jahr vorliegt und sich der Tross aus Black/Death Metallern wieder mächtig ins Zeug legt. Das Vorgängerwerk wurde ja ordentlich gehuldigt und somit darf man wohl gespannt sein, was wohl die deutschen Recken hier auf dem neuesten Output vorlegen. Eines vorweg, von Black oder Death Allüren nimmt man zu Beginn des Eisens Abstand. Vielmehr zelebriert man hier eine Messe zwischen leichten Doom und Sludge Allüren. Kommt richtig geil aus den Boxen und zieht mächtig runter. Stilwechsel? Nein überhaupt nicht und somit hat man einen stimmigen Start hingelegt, welcher weiterhin durchaus in den Sound eingebaut wird, zumindest der Sludge Anteil weicht kaum, demgegenüber dominieren aber die ursprünglichen Partitionen aus Death und Black Metal. Wirklich superb kombiniert rotiert die Abrissbirne und plättet alles was sich ihr in den Weg stellt. Knackige Gitarrenbretter stehen einigen sehr ungehobelten Sludge Anleihen gegenüber und die Mischkombination hätte man nicht besser zu Protokoll bringen können. Das man sich auch vom Doom nicht vollständig verabschiedet bekräftigt man mit kleineren Ausflügen und diese sind nicht einfach nur so zur Unterbrechung, nein alle Einflüsse und Ingredienzien fließen Handübergreifend, sodass man schier Begeisterungswürdig zum Kreischen beginnt. Selten erlebt man solche Formationen, welche hier noch etwas Neues nachsetzen können. Arroganz haben es mit ihrer Art definitiv geschafft eine eigene Nische frei zu machen und von dieser aus agiert man mit einem sehr sadistischen Grinsen. Unglaublich mit welcher Wucht man hier die Wände zum Beben bringt. Kann man solch eine Vielfalt als Progressive bezeichnen? Ja und nein, denn die Formation ist nicht von einer komplexen Spieltechnik behaftet, zeigt aber viele Wechsel und Einschläge, welche einen durchaus dazu verleiten könnten. Dennoch man führt alles sehr eingängig zusammen und so gibt es einfach eine Farbenvielfalt die einem zu gefallen weiß und dazu braucht man kein Progressive Anhänger sein.

Fazit: Wirklich kunterbuntes Treiben der deutschen Truppe. Viele Ingredienzien lassen vor einer voreiligen Einstufung in den herkömmlichen Black/Death Bereich absehen. Die Cottbusser Combo hat es in sich und weiß mit ihrer sehr eigenständigen, kunterbunten Mischung zu begeistern. Hier kommt nicht nur der Death oder Black Metaller zum Handkuss, nein auch Sludge Metaller können durchaus was für sich gewinnen.

Tracklist:

01. i.d.t.n. 02:35
02. One Death 06:05
03. Arisen From Failure Perished As King 05:59
04. Tod & Teufel 03:40
05. Demons Heart 04:43
06. Intoxicate 04:21
07. All Light Is A Lie 06:54
08. Black Aura 05:59
09. Guilty 05:18
10. Alles 04:44

Besetzung:

K (voc, guit & bass)
P (guit)
T (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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