ASPAR – Maifrost

aspar - Maifrost - album cover

Band: ASPAR
Titel: Maifrost
Label: Selfreleased
VÖ: 30/10/2020
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 5/5

ASPAR ist ein neue Melodic Death Metal Truppe aus dem bayrischen Raum. Die Mitglieder hinter diesem Projekt nähren und zehren von ihrer Expertise, welche sie in ihren vormaligen Bands gewonnen haben. Hinter den Bandmitgliedern verbergen sich ehemalige Mitstreiter der Band AKREA und DEADLOCK. Somit ist das Melo-Death Quartett, was die Arbeit im Spielbereich angeht kein unbeschriebenes Blatt. Allerdings hat sich die Band selbst bis dato weniger einen Namen gemacht. Was eher an der Gründung, als am Material und dem Können liegt.

Der Stil der neuen Combo ASPAR ist unverkennbar mit den musikalischen Wurzeln verflochten der vormaligen Betätigungsfelder verbunden und dies wird einem bereits beim ersten Song bewusst. Fachmännisch aufbereitet verleihen die bayrischen Melo Deather ihren Songs einen frischen Anstrich und bieten ungestümes Material, welches nicht zu Tode produziert wurde. Dies steht für die technische Raffinesse dieser bajuwarischen Musiker.

Die dreizehn Songs nähren von vielen Querschlägern aus der schwedischen Melodic Death Metal Linie und wurden durch ausgeklügelte Groove Attitüden erweitert. Das Mischkonzept ist reichhaltig, wenngleich passgenau vermengt. Keine überstrapazierende Melodiebögen oder glatt polierte Songs. Die derbe Breitseite und hier und das satte Groove Querschläge sind der Anreiz sich diesem neuen Bandprojekt aus Bayern zu widmen.

Viel verspielte Bausteine wurden ausgezeichnet zu einem schillernden Mosaikbild des Melo-Todesbleis zusammengesetzt und bietet viel Freiraum für träumerische, diabolische und atmosphärische Fragmente. Das superbe Mischverhältnis zwischen ungestüm vor den Latz knallend und melodischen Spielereien stehen für die Fachexpertise der ASPAR Musiker und diese lassen zu jedem Zeitpunkt laut aufhorchen.

Die dreizehn Tracks auf „Maifrost“ bestechen durch ihre gleichermaßen verspielt als auch dynamische Bewegung. Der treibende Motor reicht von Death Metal zwischen Melodie und ungestümen, teils schwarz gefärbten Gestaden, wie desgleichen leichten Dark Metal Elementen. Spitzfindige Einfädlungen treiben das ganze voran und lassen den Hörer mit offener Kinnlade dasitzen. Wenn jemand bei einem Debüt schon solch einen Reigen dem verwöhnten Hörer unter die Nase reibt, was folgt da noch? Es ist wie es ist, ein bestrickendes Mischverhältnis aus Hass, Gewalt und vielen Melodie-Beigaben. Versüßt wird das Ganze durch Sebastian Panzers eindrucksvollem Gesang. Wie von der Tarantel gestochen brüllt und kreischt er sich prächtig und stark durchs Geschehen und lehrt einem dabei fürwahr das Fürchten.

Zu guter Letzt sei noch zu erwähnen, dass ab 30. Oktober nacheinander, sprich Scheibchenweise die Songs auf die Fans losgelassen werden. Da heißt es dranbleiben, denn alle dreizehn Stücke müssen aufgesogen werden wie die Muttermilch!

Fazit: „Maifrost“ ist ein grenzgenialer Start für die Band ASPAR und versetzt den Melodic Deather in Verzücken.

Tracklist

01. Das Biest
02. Rost
03. Kraft
04. Tochter der Sterne
05. Die Hatz
06. Rom
07. Der Aufstieg

08. Maifrost
09. Strand der Zeit
10. Lawine
11. Inferno
12. Fluch
13. Mond

Besetzung

Sebastian Panzer – vocals
Christian Simmerl – bass
Stephan „Schaffer“ Schafferhans – guitar
Werner Riedl – drums

Internet

ASPAR – Maifrost CD Review

Share.

About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Comments are closed.