Band: BAD BONES
Titel: Demolition Derby
Label: Sliptrick
VÖ: 16.12.2016
Genre: Rock/Hard Rock/Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

BAD BONES - Demolition Derby album artworkWenn man bedenkt welches Betätigungsfeld der ehemalige White Skull Gitarrist Steve Bone vorher hatte und wie seine neue Schaffensband, BAD BONES klingt, das sind schon zwei Paar Schuhe. Weg vom klassischen Power Metal und hinüber in den typischen Heavy/Hard Rock Bereich. Nicht das kleinste Stückchen erinnert irgendwie an seine ehemalige Band. „Demolition Derby“ ist zwar nun auch bereits das nunmehr vierte Album, dennoch konnte man im restlichen Europa noch nicht Fuß fassen. Sänger Max Malmerenda erinnert außerordentlich stark an Claus Lessmann (ex-Bonfire) und vorliegend ist kein Wunder, dass eben das Material sehr stark Bonfire geschwängert schallt.

An sich wahrhaftig keine schlechte Sache, dagegen werden viele gleich kreischen, ja klingt unausgegoren oder noch nicht das Gelbe vom Ei. Fakt ist, was will man in solch einem Bereich verändern? Geht natürlich nicht und was man sicherlich geschafft hat, ist die Tatsache, dass man viel frischen Wind ins Genre bringt. Obwohl man glatt aus Italien stammt und man vorangehend mit etlichen Klischees zu kämpfen hat, würde man niemals drauf kommen, dass es sich hier um eine Band von dort handelt. Vielmehr klingen alle Vibes und Peitschenschläge der rockigen Art ausnehmend amerikanisch, vor allem viele 80er Bereiche werden hier von den Burschen aufgesucht. Wer sich eine breite Mischung aus American Hard Rock, kleinen Swiss Rock Allüren und so weiter sehnt, für den sind Bad Bones das möglicherweise Empfehlenswerteste.

Die gesamte Scheibe durchzieht eine bemerkenswerte Reife, welche man dem guten Axtschwinger und seinen Mannen wohl nicht zugetraut hätte. Viele gute Ansätze und Ohrwurm-Charaktere gehen sauber und solide ins Gehör. Das weiß zu beeindrucken und somit steht der Hard Rock Party nichts im Wege. Besonders der Fronter unterstreicht sein aussagekräftiges Organ und drückt dementsprechend den Tracks seinen Stempel auf. Knallt und steigert das Partyfeeling ungemein.

Keine Frage man bekommt eigentlich, dass was man erwartet und die Italiener gehen auf „Demoltion Derby“ keinen allzu großen Experimenten ein. Klingt dadurch gewiss einfach gestrickt, andererseits kommen die schwungvollen Songs meiner Meinung nach durchaus gut ins Gehör.

Ohne den eingeschlagenen Weg mit dem vierten Album verlassen zu haben, steuern die Italo Rocker genau die Fraktion an, welche sie zum Startschuss ihrer Karriere den Fokus gelegt haben. Man hat demzufolge eine eingeschworene Fanfraktion und will ferner nicht mehr.

Fazit: Gutes Potpourri im Gemisch von 80er Rock Trademarks aus der Schweiz, Deutschland, sowie Amerika. Sauberes Standbein mit einer treuen Fangemeinde, doch mehr ist da nicht drinnen und wollen die Italiener desgleichen nicht.

Tracklist:

01. Me Against Myself
02. Endless Road
03. Some Kind Of Blues
04. Stronger
05. Rambling Heart
06. Rusty Broken Song
07. Red Sun
08. A Perfect Alibi
09. Shoot You Down
10. The Race
11. Demolition Baby

Besetzung:

Max Bone (voc)
SerJoe Bone (guit)
Steve Bone (bass)
Lele Bone (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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