Band: Black Star Riders
Titel: Heavy Fire
Label: Nuclear Blast Records
VÖ: 2015
Genre: Hard Rock
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

black star riders - heavy fire album artwork, black star riders - heavy fire album cover, black star riders - heavy fire cover artwork, black star riders - heavy fire cd coverEigentlich müsste man vom astreinen Rock ’n‘ Roll dann sprechen, wenn die Einfachheit total die Bude zum Beben bringt. Mag an sich im Falle von Black Star Riders stimmen, jedoch haben es die Burschen bis dato beharrlich geschafft, zwar dem Konzept durchaus treu zu bleiben, im Kontrast dazu bewies man beständig, dass Einfachheit zwar eine lockere Sache ist, und man deswegen das Ganze immer von einer durchwachsenen Seite aus betrachtet hat Lautstärke, Adrenalin und Backbeat basierende Vibes konnten vom Karrierestart weg die Meute der Rockfans begeistern. „Heavy Fire“ ist das nunmehr dritte Album des Quintetts. Weiterhin nach dem Triumvirat frisch, aufregend und lebendig. Ricky Warwick, Scott Gorham, Damon Johnson, Robbie Crane und Jimmy DeGrasso könnten sich aufgrund der beiden Vorgänger das Ganze halbwegs gemütlicher ansehen. Tun sie Gottlob nicht, eher im Gegenteil, denn vom Fleck weg schöpft man erneut und stark aus den Vollen.

Produzent Nick Raskulinecz (FOO FIGHTERS, DEFTONES, RUSH) im Rock Falcon Studio in Franklin, Tennessee veredelte den Silberling und hat meiner Meinung nach beim vorliegenden Longplayer das Ganze sehr stark forciert bzw. dem Ganzen noch die Sahnehaube aufgesetzt.

Das Quintett bringt abermals lebendig aufzusaugende Hard Rock Musik für die gierende Masse und die unwiderstehlichen Party Rock Vibes sind tonangebend. Dass die Combo Thin Lizzy inspiriert ist verwundert einen zu keinem Zeitpunkt, schon gar nicht, wenn man das vormalige Betätigungsfeld der Mitglieder betrachtet. Phil Lynott wäre als Vorvater richtig stolz auf diese Weiterführung seiner Wegbereitenden Musik. Gesetz dem Fall, das jetzt irgendeiner in die Verlegenheit gerät das Ganze als Hommage zu sehen, sei gesagt, die Innovation und Eigenständigkeit bei den Black Star Riders ist so hochgesteckt, sodass sicherlich alte Einflüsse Einzug halten, man dies aber in eigene Bahnen lenkt.

Kann man sagen was man will, frischer kann klassischer Hard Rock einfach nicht klingen. Mit viel Euphorie treibt man einen beim Hören voran. Dabei lässt man den geneigten mitrockenden Fan kaum zur Ruhe kommen. Außer natürlich bei nahezu stimmig-idyllisch veranschlagten Nummern. Auch hier beweist man ein gutes Händchen. Etwas ruhender, allerdings niemals schmalzig und geradeso muss ansprechend kerniger Hard Rock klingen. Ecken, Kanten und viel erdiges Soundgefühl und das wird von den Herrschaften bestens dargeboten.

Das Sounderlebnis mit Black Star Riders ist gekonnt und dabei lässt die Truppe zu keinem Zeitpunkt locker.

Fazit: Hattrick der Hard Rocker von Black Star Riders. Kein Knackpunkt, sondern ein neu verankertes Soundgesetz in Sachen Hard Rock. Da kann man nur eines sagen Rock on!

Tracklist:

01. Heavy Fire
02. When The Night Comes In
03. Dancing With The Wrong Girl
04. Who Rides The Tiger
05. Cold War Love
06. Testify Or Say Goodbye
07. Thinking About You Could Get Me Killed
08. True Blue Kid
09. Ticket To Rise
10. Letting Go Of Me

Besetzung:

Ricky Warwick (voc)
Scott Gorham (guit)
Damon Johnson (guit)
Robbie Crane (bass)
Jimmy DeGrasso (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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