Band: BLACKMORE’S NIGHT
Titel: To The Moon And Back – 20 Years And Beyond…
Label: Minstrel Hall Music/Soulfood
VÖ: 11.08.17
Genre: Folk
Bewertung: ohne Bewertung
Written by: Robert

BLACKMORE'S NIGHT - To The Moon And Back - 20 Years And Beyond album artwork, BLACKMORE'S NIGHT - To The Moon And Back - 20 Years And Beyond album cover, BLACKMORE'S NIGHT - To The Moon And Back - 20 Years And Beyond cover artwork, BLACKMORE'S NIGHT - To The Moon And Back - 20 Years And Beyond cd cover„To The Moon And Back – 20 Years And Beyond…” ist nicht der Titel eines verloren gegangenen Romans von Jule Verne, sondern ein Best of des Folk Projekts von Ritchie Blackmore und Candice Night. Blackmore’s Night vermochten seit jeher ihren Reiz vollends auszuspielen und beharrlich die Parallelen zwischen klassischem Rock und Folk, sowie Mittelaltermusik gekonnt zu verbinden. Einerseits lag dies nicht nur an der Umsetzung, bei der Gitarrenmagier Ritchie fortwährend auf Hochtouren aufläuft, des Weiteren weist seine Angetraute eine Engelsgleiche Stimme auf. So verwundert es nicht, dass selbst der hartgesottenste Metaller am Player hängt und dem Reigen des Duos mit ihren Mitstreitern folgt und dass auf eine besonders fesselnde Art und Weise.

Im neuen Jahr gibt es zwar keinen neuesten Silberling aus der Feder von Mister Blackmore und Mrs. Night, dennoch kann man seine Discographie mit der vorliegenden Best Off Scheibe gut aufstocken. BLACKMORE’S NIGHT präsentieren 20 Jahre nach ihrer Gründung ein komplett gemischtes Potpourri ihrer Karriere. Wenn man eventuell glaubt, es handelt sich hierbei um eine lieblose Einspielung, dann irrt man. Vom Fleck weg und das hört man beim fulminanten „Shadow Of The Moon“ gleich heraus, wurden einige Nachjustierungen eingeflochten. Renaissance- und Mittelalter-Pop? Im gewissen Ausmaß durchaus ein Gedankengang, welchen man so stehen lassen kann. Dies alleine würde dem Bandtross rund um die musikalische Legende Ritchie Blackmore gerecht werden und die Mannschaft und die Masterminds hinter den einzelnen Stücken wussten seit eh und je wie man das Konzept ausgewogen und vielfältig ausbaut. Demzufolge verwundert es keinen, dass man dieser Best Off Ansammlung genauso fesselnd folgt, wie den regulären Alben in der Bandhistorie.

Meine Wenigkeit wurde mal gefragt mit wem man dieses Projekt und den Sound vergleichen kann. Wer es nicht wusste, stets wird meine Wenigkeit an Clannad erinnert. Diese irische Band vermochte bis dato unausgesetzt gekonnte Ähnlichkeiten aufzuweisen, wenn desgleichen deutlich poppiger. Ausnahme ist die Serienmusik zu Robin Of Sherwood, bei welcher ich am meisten die Verknüpfungen der Soundgedanken zu Blackmore’s Night feststelle. Keltischer Sound und mittelalterliche Allüren könnten nicht besser klingen als von diesen beiden Fixgrößen.

Das Sammelsurium könnte somit Neueinsteigern eine Freude bereiten und schon längst rekrutierte Fans werden von 5 noch nie veröffentlichten Neuversionen, 2 Bonsustracks und dem 9 minütenen, mitreißenden Livestück „Home Again“ begeistert sein. Meine Wenigkeit zeigt sich als langjähriger Verehrer äußerst beeindruckt.

Blackmore’s Night legen ein Zeitdokument über die komplette Karriere vor, welche man sich abseits des stressigen Alltags gemütlich bei einem kühlen Gläschen Wein einverleiben kann!

Tracklist:

Disk: 1

01. Shadow Of The Moon
02. Spirit Of The Sea
03. Renaissance Faire
04. Play Minstrel Play
05. Under A Violet Moon
06. Spanish Nights
07. Fires At Midnight
08. Ghost Of A Rose
09. Cartouche
10. Village Lanterne
11. The Circle
12. 25 Years
13. Dandelion Wine
14. Home Again (live)

Disk: 2

01. I Surrender (Bonustrack)
02. Moonlight Shadow (2017 Version)
03. Somewhere Over The Sea (2017 Version)
04. Writing On The Wall (2017 Version)
05. Coming Home (2017 Version)
06. Ghost of John (Bonustrack)
07. Minstrel Hall
08. Possum Goes To Prague
09. Durch den Wald zum Bach Haus
10. Nur eine Minute
11. Village Dance
12. Land Of Hope And Glory (2017 Single Version)

Besetzung:

Candice Night (voc, chanter, cornamuse, shawm, & tambourine)
Ritchie Blackmore (guit, mandolin, domra & hurdy gurdy)
Bard David Of Larchmont (keys, organ & voc)
Troubadour Of Aberdeen (percussion)
Earl Grey Of Chamay (bass, mandolin & guit)
Lady Kelly De Winter (french horn & harmony voc)
Scarlet Fiddler (violin)

Internet:

Blackmore’s Night Website

Blackmore’s Night @ Facebook

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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