Bodyfarm – Battle Breed

Band: Bodyfarm
Titel: Battle Breed
Label: Cyclone Empire / Metal Blade Records
VÖ: 06. November 2015
Genre: Old School Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Lazer

Neuer Stoff erreicht uns dieser Tage aus den Niederlanden. Bodyfarm beliefern uns mit ihrem dritten Album Battle Breed. Seit deren Gründung 2009 ist schon einiges passiert bei den holländischen Metal-Battlern.

Bodyfarm steht seit jeher für klassischen aber dennoch eigenständigen Old School Death Metal. Im Laufe der Jahre konnten sich die Mannen des Todes-Metals eine immer größer werdene Fanschar zulegen. Bodyfarm geigten schon auf so einigen namhaften Festivals auf – Extremefest, Neurotic Deathfest, Eindhoven Metal Meeting oder dem Summer Breeze zum Beispiel.

Der neue Elfteiler Battle Breed kann sich wieder hören lassen. Wie Eingangs erwähnt, setzen Bodyfarm auf sehr schnelle Rhythmen die hart und kantig sind. Vocal-technisch hat man sich für den Opener „The Dark Age“ mit Martin Van Drunen (Asphyx, Hail Of Bullets) einen sehr starken Gastsänger geangelt.
Nichts desto Trotz, steht der Rest des Albums dem Eröffnungssong um nichts nach. Die Tracks sind durchwegs brutal und mega aggressiv.

Blast Beats vom allerfeinsten, Doublebass-Attacken ohne Ende, beißende Riffs und erschütternder Bass jagen einem Angst und Bangen ein.

Doch Bodyfarm können nicht nur brachial brutal, sondern auch fast schon melancholisch. Die Holländer schaffen auf Battle Breed einen gelungen Mix aus unendlich scharfen Sägen bis hin zu richtig stampfenden Rhythmen und grandiosen Headbanging-Phasen. Battle Breed ist unheimlich komplex und facettenreich. Die Tracks sind eigenständig und formen aber doch ein sehr homogenes Endprodukt. Da verwundert es auch nicht, dass die nächsten großen Shows für nächstes Jahr schon gebucht sind – unter Anderem Obscene Extreme oder Protzen Open Air.

Mein Fazit: Battle Breed ist eine Empfehlung für Death-Fans. Old School Death Metal von Bodyfarm mit gelungenen Frischeinjektionen moderner Parts. Diese 45 Minuten sind keineswegs langweilig, sondern sehr belebend obwohl so düster und brutal.

Tracklist:

01. Hell March
02. The Dark Age (feat. Martin van Drunen)
03. Saxon Victory
04. Dawn OF Defeat
05. The Last Crusade
06. Prince Of Wallachia
07. Storming Revolution
08. Firing Squad
09. Wolfpack
10. Death By Fire
11. Slaves Of War (Bonus-Track)

Besetzung:

Thomas Wouters – Vocals, Guitars
Bram Hilhorst – Guitars
Alex Seegers – Bass
Quint Meerbeek – Drums

Internet:

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