Band: Deep Machine
Titel: Rise Of The Machine
Label: High Roller Records
VÖ: 2014
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 2.5/5
Written by: Lex

Schwierig schwierig. Eigentlich sind Deep Machine so genau mein Ding. Schön stampfender Midtempo – (New Wave Of British) Heavy Metal mit herrlich IQ-freien Texten.

Beispiel gefällig? Aber bitte doch gern: „…they see a wizard, standing on the hill, he casts his spells of evil all across the land, watch the magic power coming from his hands…“. Könnte mir dazu glatt eine deleted scene aus dem Pick of Destiny-Film vorstellen.

Soweit wäre also alles perfekt. Aber wenn ich die grenzdebilen Texte mal ausblende, die mir das Album aufgrund ihrer unwahrscheinlich proto-metallo-typischen Machweise  versüßen… Ja leider, dann bleibt nicht viel übrig. Einzig der zweite Track „The Gathering“ mit seinem Accept- Refrain kann auch außerhalb meines Alles-was-OldSchool-klingt-hör-ich-mir-schön-bis-es-gefällt-Reservats überleben und knallt richtig rein.
Ich lese mir die Promos bewusst erst nach dem ersten Reinhören durch und war doch etwas erstaunt, dass Deep Machine eigentlich alte Hasen sind, die sich 1979 gegründet haben. Legendenstatus hätte man aufgrund irgendwelcher Live Tapes erlangt, aber leider nie einen Plattenvertrag ergattert… Zu Hochzeiten so bekannt wie Iron Maiden oder Samson… Echt jetzt?

Rise of The Machine ist für Retro-Fanatics wie mich zwar ganz schön, mal bei einem Bierchen aufzulegen. Aber nur The Gathering ist wirklich gut, der Rest geht einem je nach Laune glatt unbemerkt durch die Gehörgänge oder lässt einen vielleicht mal schmunzeln.

Am besten ausschließlich den Track „The Gathering“ als mp3 irgendwo kaufen, damit Deep Machine ganz genau wissen was sie richtig gemacht haben bei diesem Album.

Tracklist:

01 The Wizard
02 The Gathering
03 The Gladiator
04 Warhead
05 Black Priestess
06 Hell Forest
07 Witchild
08 Celebrophile
09 Killer ( CD bonus track)
10 Whispers in the Black
11 Iron Cross ( CD bonus track)

Besetzung:

Bob Hooker (Guitar)
Chas Towler (Drums)
Lenny Baxter (Vocals)
John Riley (Bass)
Nick’Beast’East (Guitar)

Internet:

Deep Machine Website

Deep machine @ Facebook

Deep Machine @ MySpace

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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