Dudley Taft – Deep Deep Blue

Band: Dudley Taft 
Titel: Deep Deep Blue
Label: Dust on the Tracks Records/M.i.G.
VÖ: 2013
Genre: Rock, Blues
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Dudley S. Taft Jr. ist in der Rock/Blues Szene bekannt wie ein bunter Hund. Vormals noch bei Sweet Water, Second Coming oder auch bei Omnivoid mitwirkend, zieht er seit gut 2007 sein eigenes Solo Projekt durch. Für mich sind solche Blues-Rock Bands immer ein Garant für eine shakige Runde und auch Mister Taft vermag es vom Fleck weg ein solches Gefühl zu zaubern. Mal genauer hingehört erinnert er mich an eine gereifte, etwas klassischere Version von Brantley Gilbert. Wie auch der Landsmann webte Dudley in seine Songs etliche Southern und stattliche Western Styles in seine Songs ein. Astrein in dem Bereich agierend kommt er zwar nicht rüber, dennoch sind etliche Passagen und Parts miteingebaut worden. Den Rest erledigt man mit enormen Blues Attitüden, welche nicht besser verbindend ihr übriges tun. Der Bluesige Stil kommt eher aus dem Clapton und Beck Eck. Somit eine sehr gelungene Melange und durch die etlichen Parallelen und dem sehr shakigen Rhythmus ein Garant für gute Laune in den heimischen Wänden. Akribisch setzt der Großmeister auf viele Bestandteile, welcher er gut harmonisiert und zusammengefügt hat. Das musikalische Puzzle tut somit richtig gut und ist eine willkommene Abwechslung zum tristen Alltag. Durch eben sehr spitzfindige, shakige Bestandteile juckt es ordentlich bis in die letzten Zehenspitzen hier sein Tanzbein zu schwingen, da heißt es nur nicht aufhalten lassen, denn die Songs sind bestens dafür geschaffen, seiner Laune freien Lauf zu lassen. Schicht für Schicht wird hier aufgetragen und dennoch überstrapaziert man uns nicht mit zu viel aus den genannten Bereichen. Gutes Maß somit und eben dadurch und eben durch den gelungenen Sound befördert man den sehr Southern lastigen Blues Rock in ein neues Zeitalter.

Fazit: Für klassische Rockfans, wie auch Blues Liebhaber genau das Richtige. Fans von Brantley Gilbert können ebenfalls zugreifen, diese müssen aber eben mit dem klassischen Sound ihr Auslangen haben, sonst wird es doch etwas zu Old School lastig.

Tracklist:

01. Meet Me in the Morning 4:40
02. The Waiting 3:43
03. God Forbid 4:16
04. Sally Can’t Dance 3:53
05. Deep Deep Blue 6:32
06. Feeling Good Now 4:24
07. Wishing Well 4:09
08. Satisfy You 4:35
09. Bandit Queen 2:50
10. Palace of the King 4:23
11. Shanks Akimbo 5:04

Besetzung:

Dudley Taft (voc & guit)
Scott Vogel (drums)
John Kessler (bass)
Matt Deason (bass)

Internet:

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Robert
Roberthttps://www.metalunderground.at
Soldat unter dem Motto morituri te salutant sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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