EMMURE – Hindsight

EMMURE - Hindsight album cover

Band: EMMURE
Titel: Hindsight
Label: Sharptone Records
VÖ: 26/06/20
Genre: Metalcore, Deathcore, Nu Metal, Alternative Metal
Bewertung: 4/5

Die seit 2003 aktiven Metalcore Helden EMMURE rütteln gewaltig am Thron des modernen Metals. Der musikalische Werdegang der Truppe aus Connecticut ist eine vielschichtiger. Während viele Kollegen steif am Zepter des bekannten Metalcore Sounds festgehalten und halten, haben sich die hier vorliegenden Amerikaner eine vielschichtige Soundwand über all die Jahre aufgebaut. Diese Elemente finden sich bei vielen Bands des modernen Metals, dagegen gibt es für meinen Geschmack keine vergleichbare Band, welche solch eine Farbenvielfalt in den Sound eingebaut hat wie die Jungs von EMMURE.

Mit der Kampfansage „here we go… once again“ wird das neueste Album „Hindsight“ eingeläutet. Drei Jahre nach dem Longplayer „Look At Yourself“ legen die Jungs nach und zeigen abermals, dass ihnen schnöder Metalcore zuwider ist. Viel lieber bieten die Jungs ein hammerhartes Gemisch aus Modern, Alternative und Post-Metal. Hinzu etliche Einlagen aus dem Metalcore Bereich und selbst einige Industrial Fragmente wurden für den neuesten Silberling als Schlagreserve zur Verfügung gestellt.

Die Fusion ist großartig und weiß vom ersten Track an den Hörer zu begeistern! Die Rap-Metal-Elemente haben merklich das sogenannte Oberwasser bekommen, wie es vergleichsweise bei HOLLYWOOD UNDEAD der Fall ist. Das zusehends komplette abdriften in diesen Bereich wurde indes durch eine Vielzahl von Nu-Metaller Einflüssen ausgebaut. Dieses Potpourri mag gewiss Post-Metal artiger, ja sogar progressiver wirken. Dies verstärken auch eine Vielzahl von Spoken-Word-Strophen, dennoch ist eine solide Ausdrucksweise nach wie vor bei den Amis das Non plus Ultra. Obgleich vieler Einlagen und Erweiterungen sind die Songs eingängiger ausgefallen und brauchen nicht zu lange, um ordentlich zu zünden. Der Verlockung vor zu exzessiven Experimenten hat man widerstanden und das Endergebnis steht für sich und weiß den modernen Metalfreund absolut zu überzeugen.

Der Facettenreichtum ist auf „Hindsight“ vielschichtig und das Album mit vielen schnell wechselnden Sound-Features ausgestattet. Was bei anderen Genrekollegen unausgegoren klingt, wurde seitens EMMURE in eine toll aufnehmende Richtung gelenkt und mit viel Verstand haben sie alle Einflusselemente unter einen Hut gebracht.

Fazit: „Hindsight“ ist das wohl experimentellste Album aus der Feder von EMMURE, hier beweisen allerdings die Jungs aus Connecticut ihren Verstand für brillante Abwechslungen im modernen Metalsoundkleid!

Tracklist

01. (F)inally (U)nderstanding (N)othing
02. Trash Folder
03. Pigs Ear
04. Gypsy Disco
05. I’ve Scene God
06. Persona Non Grata
07. Thunder Mouth

08. Pan’s Dream
09. 203
10. Informal Butterflies
11. Action 52
12. Bastard Ritual
13. Uncontrollable Descent

Besetzung

Frankie Palmeri – vocals
Josh Travis – guitar & programming
Josh Miller – drums
Nicholas Pyatt – bass

Internet

EMMURE – Hindsight CD Review

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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