Band: Empires of Eden
Titel: Channeling The Infinite
Label: Cargo Records
VÖ: 2012
Genre: Melodic Power Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Thorsten Jünemann

Schande über mich, ich höre die Namen EMPIRES OF EDEN und DUNGEON zum ersten Mal, bzw. bekomme ich sie jetzt zum ersten Mal so richtig mit.

Habe ich was verpasst oder ist´s auch besser, nie etwas wirklich wahrgenommen zu haben?
Nach dem Hören der ersten Töne kam ich erst mal zu dem Entschluss, ich muss meine Bildungslücke wohl mal ratzfatz schließen, denn Gitarren lastiger Heavy Metal der feinsten Sorte springt mich regelrecht an. Logisch ist Heavy Metal immer „Gitarren lastig“, aber wenn ein Gitarrist eine „All-Star-Combo“ aufstellt und auch fürs Songwriting verantwortlich ist, hört man immer mehr Gitarren als von Bands, in denen es mehr oder weniger unter allen Mitgliedern demokratischer verläuft! Aber das ist KEINE Kritik!!!

Der Australier STU MARSHALL (DUNGEON) versammelte einige Koryphäen des „True und Melodic Metals“ um sich herum, da er wohl beschloss, etwas gegen die Verweichlichung durch „Nu-Rock und HipHop“ und zur fast aussterbenden Klischee-Erfüllung zu tun.

Und das ist dem guten STU auch bestens gelungen denn mit Unterstützung von ROB ROCK (IMPELITTERI, DRIVER, u.v.m.), MIKE DiMEO (MASTERPLAN, RIOT), UDO DIRKSCHNEIDER (U.D.O., ACCEPT), SEAN PECK (CAGE), STEVE GRIMMET (GRIM REAPER), RONNY MUNROE (METAL CHURCH, TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA), ALESSANDRO DEL VECCIO (U.D.O., HARDLINE), DANNY CECATI (EYEFEAR, PEGAZUS) u.v.m., gelang es, einen sehr guten Headbanger einzuspielen, der alle Merkmale guten Heavy Metal‘s aufweist und zu keiner Zeit langweilig wird. Dafür sorgen ja u.a. auch die vielen verschiedenen Stimmen und es macht Spaß, ROB ROCK, MIKE DiMEO und Konsorten mal wieder zuhören zu können, wie sie die Metalsau in sich so richtig rauslassen, bzw. ausleben dürfen und können.

Trotz der vielen sehr guten und ambitionierten Sänger wirkt das Projekt „EMPIRES OF EDEN –
Channeling The Infinite“ nicht wie ein guter Metal-Sampler sondern sehr homogen und in sich stehend. Von überschnellen bis zu stampfenden, von epischen bis zu hymnischen harten Tönen ist hier einfach alles vertreten, was das Heavy Metal Ohr hören und erfreuen lässt.

Ein Vergleich mit AVANTASIA ist nur wegen den verschiedenen Sängern möglich, da AVANTASIA musikalisch zu theatralisch aufgebaut ist, während es hier einfach nur mit der fetten Metal Keule auf die Ohren gibt und alle beteiligten Musiker einfach nur gelungen ihr Bestes geben. Über 60 Minuten lang wird hier geknüppelt und lässt einen überlegen, wann man das letzte Mal ein Album vor sich hatte, auf dem es wirklich von Anfang bis Ende lückenfüllerlosen, etwas klischeetropfenden aber nicht störenden HEAVY METAL gab?

Tracklist:

01. Cry Out (feat. Rob Rock)
02. Hammer down (feat. UDO)
03. This Time (feat. Steve Grimmett)
04. Channelling the Infinite (feat. Sean Peck)
05. Lions For Lambs (feat. Alessandro Del Vecchio)
06. Cyborg (feat. Carlos Zema)
07. World on Fire (feat. Louie Gorgievksi)
08. Your eyes (feat. Mike Dimeo)
09. Born a king (feat. Danny Cecati)
10. As flames scorch the ground (feat. Vo Simpson)
11. White wings (feat. Ronny Munroe)
12. Hammer down All Star Version (Bonus)
(feat. UDO, Rob Rock, Sean Peck, Carlos Zema, Vo Simpson, Ronny Munroe)
13. Born a King (Bonus) (feat. Sean Peck)

Besetzung:

Stu Marshall (guit, bass & orchestral arrangements)
Udo Dirkschneider (voc)
Rob Rock (voc)
Zak Stevens (voc)
Mike Vescera (voc)
Steve Grimmett (voc)
Sean Peck (voc)
Mike Dimeo (voc)
Carlos Zema (voc)
Ronny Munroe (voc)
Louie Gorgievski (voc)
Danny Cecati (voc)
Alessandro Del Vecchio (voc)
Chris Ninni (voc)
Mike Zoias (voc)
Vo Simpson (voc)
Jasix (drums)

Internet:

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