Band: Exxiles
Titel: Oblivion
Label: Nightmare Records
VÖ: 26.05.15
Genre: Progressive Rock/Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Die mexikanische Progressive Rock/Metal Formation bietet schon seit 2012 für ihre nationale Fanschar einen durchaus sehr stattlichen Sound. Im hiesigen Europa dürften die Ombres aber eher unbekannt sein, zumal man hier auf wahrlich starke Gegner trifft. Hier kann man aber durchaus anknüpfen bzw. gegen sie antreten, denn dass sehr durchdachte Programm der Truppe ist nicht schlecht und man serviert uns eine sehr facettenreiche Qualität mit der man definitiv nicht gleich von der Bildfläche verschwindet. Stimmlich erinnert man sehr stark an Savatage zur Zak Stevens Phase, ach der wirkt da auch mit, na da zeigt der gute Zak, dass er nach wie vor zu den Sängern in diesem Genre gehört. In diesem Bereich versucht man sich auch Hauptsächlich anzusiedeln und so sind sehr viele Parallelen zur Phase der Amis vorhanden, welche ab gut „Dead Winter Dead“ angesteuert wurde. Zu ähnlich, nun nicht ganz, denn die Mexikaner versuchen hier deutlich progressiver zu klingen und verschachteln oft einige Passagen zu arg, was etwas das fusionierende Gesamterscheinungsbild schmälert. Dennoch überwiegt man hauptsächlich mit sehr guten Soundideen bei der es auch an der Umsetzung nicht mangelt. Bezüglich etlicher Bombast-Arrangements könnte man vielleicht in den Gedanken kommen, dass man dies hier übertreibt. Selbige wurden aber sehr fachmännisch und zusammenführend in den Grundsound eingepasst. Die Angelegenheit ist sehr trocken, aber dies braucht ja der geneigte Proggie eben. Persönlich würde ich mir einige Passagen deutlich leichter fusionierend wünschen, denn das angestrebte Konzept wäre echt gut, nur bei einigen sehr wilden Wechseln kann man nicht ganz dem folgen was sich die Truppe hier ausgedacht hätte. Das Konzept wäre somit das richtige, vor allem die sehr starken Savatage Einflüsse lassen laut aufhorchen, nur mangelt es noch an den verbindenden Ansätzen und Erweiterungen, da muss man definitiv noch daran arbeiten. Wer mal hören will, wie die genannten Amerikaner merklich experimenteller und progressiver klingen würden, kann mit den Mexikanern nichts falsch machen.

Fazit: Durchaus guter Progressive Rock/Metal nordamerikanischer Prägung. Deutlich verbindender sollten hier noch die Stücke an sich klingen, dann wäre man das neue Ding auf dem Markt.

Tracklist:

01. A Better Legacy
02. Hopelessness
03. Anthem Of Lies
04. Page Of The Night
05. Introspective
06. Dictator Of Trust
07. Llorona
08. Entropy
09. Awakening Part I (Dark Renaissance)
10. The Messenger
11. Rise

Besetzung & Gäste:

Mauricio Bustamante
Mike Lepond
Chris Caffery
Zak Stevens
Marcela Bovio
Oddleif Stensland
Wilmer Waarbroek
Gus Monsanto
Øyvind Hægeland
Mats Haugen
David Grey
Sergio Agilar
Simon Rojas
Noel Martínez
Antonio Rivera

Internet:

Exxiles @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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