Giuntini Project – IV

Band: Giuntini Project
Titel: IV
Label: Escape Music
VÖ: 2013
Genre: Hardrock/Melodic Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Thorsten Jünemann

Mit dem GIUNTINI PROJECT meldet sich auch Tony Martin wieder, den man unbedingt als Sänger von BLACK SABBATH, zig anderen Projekten und natürlich auch von seinen Solo-Trips als „Beinahe-Gesangs-Gott“ kennen sollte. Letztes Jahr glänzte er mit dem Album „Silver Horses“ und konnte bei einem Fan wie mir damit richtig punkten.

2013 liegt auf dem Glanz aber eine dünne Schicht Edelrost, denn mit dem GIUNTINI PROJECT Album „IV“, kann der Gute nur verhalten punkten. Nein, keine Sorge, die Stimme schwächelt nicht und er ist immer noch das Highlight auf der Scheibe.

Aber die Songs kommen sehr berechenbar aus den Boxen, teils etwas schneller und auch mal stampfender. Songansätze sind auch sehr gut, doch verlieren sich die Songs im Verlauf dermaßen in sich selbst, finden nicht den Gehörnerv und man meint, alles bereits gehört zu haben. Auch wenn exzellente Musiker an Bord sind, bedeutet das ja auch nicht immer, dass es sich deswegen um das Album des Jahres handeln muss.

Herrn Martin stehen die Songs sehr gut zu Gesicht, doch hat man öfter bei Projekten wie diesen schnell das gehörte Gefühl, es wiederholt sich alles von Album zu Album und genauso geht es mir mit dem aktuellen Album. Nicht schlecht, nicht überragend…

Und für durchschnittlichen Melodicrock wie ihn die Italiener mit Tony Martin diesmal produzierten, kann ich wirklich nicht mehr als 3/5 Punkte locker machen, denn wenn man etwas durchschnittliches bereits kennt, kommt schnell Langeweile auf…

Tracklist:

01. Perfect Sorrow
02. Born in the Underworld
03. Shadow Of The Stone
04. Cured
05. I Don’t Believe In Fortune
06. If The Dream Comes True
07. The Rise And Fall Of Barry Lyndon
08. Bring On The Night
09. Not The Jealous Kind
10. Saint Or Sinner
11. Last Station: Nightmare
12. How The Story Ends
13. Truth Never Lie

Besetzung:

Fulvio Gaslini (bass)
Tony Martin (voc)
Liz Vandall (voc)
Aldo Giuntini (guit)
Roberto Gualdi (drums)
Fabiano Rizzi (drums)

Internet:

Giuntini Project Website

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