Band: Hell In the Club
Titel: Shadow of the Monster
Label: Scarlet Records
VÖ: 22.01.16
Genre: Heavy Metal/Hard Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Davide „Dave“ Moras hat ja mit Hell In The Club ein zweites Standbein abseits seiner primären Arbeit bei Elvenking. Mit dem Zweitwerk haben die Italiener bei mir durchaus punkten können und nach gut zwei Jahren rücken die aus Alesandria stammenden Recken aus Elvenking und Death SS Mitstreitern mit dem nächsten Rundling an. Steel Panther oder auch Skid Row seien hier abermals durchaus als Visitenkarte im Sound der Formation zu nennen, somit nichts folkiges, sondern weiterhin einfach Partymucke die aufs Gemüt schlägt und sofort ansteckt. Aufgrund dessen kommen auch etliche Querverweise in Richtung Hardcore Superstar zur Geltung. Mag an sich nicht neu klingen, ist es so auch nicht, aber sofern die Partymucke passt, müsste es den Fan des Genre geschwängerten Rock/Metal Fan durchaus ansprechen.

Die Vermischung aller Ingredienzien und Einflüsse macht abermals auf diesem Rundling sehr viel Spaß. Party Feeling ist eben wieder angesagt und das geht gekonnt unter die Haut. Meistens ist es ja bei solchen Zweitprojekten immer so, dass man einfach klingt wie eine B-Seite seiner Hauptacts. In diesem Falle verwehrt man sich dem aber und dies muss man den Italienern sehr hoch anrechnen. Die gestrickten Soundteppiche sind sehr fett und weißen viel Einfallsreichtum auf. Dies heißt, hier ist Fun in den Backen angesagt und auch die Partystimmung soll nicht zu kurz kommen, doch nur so stupide eine Paryscheiblette wollten die Italiener nicht raus bringen. Dies war bereits beim Vorgänger so und auch das neuste Werk stet dem in nichts nach.

Eingängige Sleaze artige Melodien werden gekonnt mit Power Metal artigen Attitüden gepaart und darüber träufelt man immer wieder kernige Rockeinflüsse. Mal mehr, mal weniger klingt das Massentauglich aber im Großen und Ganzen wird niemals eine zu glatt polierte Soundpartition zum Besten gegeben.

Hell In The Club bieten einen Querschnitt aus europäischen Rock Soundetiketten und zögern auch nicht hier und da auch mal die Sleaze Ausrichtung auszupacken. Im Großen und Ganzen bietet das Gespann aus Italien und dies obwohl es sich um ein Zweitprojekt handelt eine sehr amtliche Weiterführung in ihrer Karriere. Qualitätstechnisch stielt man vielen Sleaze orientierten Bands durchaus die Show und das nunmehr dritte Werk klingt weiterhin sehr gereift und zu keinem Zeitpunkt abgenudelt.

Fazit: Zwischen den Einflüssen der genannten amerikanischen, wie auch europäischen Bands wird eine schöne Melange geboten. Obwohl man eher das Party Milieu aufsucht klingt das niemals abgenudelt oder gar zu ausgekaut. Sehr stilvoll und mit vielen schmucken Angriffen wird hier eine tolle Platte vorgelegt die ein keiner Sammlung des Rocker fehlen sollte und auch Power Metaller könnt hier durchaus auch auf den Geschmack kommen.

Tracklist:

01. DANCE!
02. Enjoy the Ride
03. Hell Sweet Hell
04. Shadow of the Monster
05. The Life & Death of Mr. Nobody
06. Appetite
07. Naked
08. Le Cirque des Horreurs
09. Try Me, Hate Me
10. Money Changes Everything (The Brains cover)

Besetzung:

Andrea “Andy” Buratto (bass)
Marco „Lancs“ Lanciotti (drums)
Andrea “Picco” Piccardi (guit)
Davide “Damna” Moras (voc)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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