Band: Hemesath
Titel: Rot, so rot
Label: Selfreleased
VÖ: 2013
Genre: Rammstein/NDH
Bewertung: 3,5/5
Written by: Thorsten Jünemann

Schade, schade, schade schade schade!

Superbe Ansätze im Songwriting, erstklassig von Gitarrengott Victor Smolski (RAGE) produziert, groovende und wabernde Bässe treffen auf punktgenaues Schlagzeug und bilden mit den 3 (!!!) Gitarren eine wirklich fette Wand, doch dann…kommt es zu einer Situation von der ich nicht weiß, was ich von halten soll….

Bis jetzt klingt alles super, liest sich bestimmt auch super denn musikalisch gibt es überhaupt nix zu meckern weil man nicht irgendjemand versucht zu imitieren. Doch dann…
Macht der „Gesang“ alles kaputt!

Furchtbar schlecht von RAMMSTEIN adaptiert, werden mit Stimme und Lyrics, mühsam aufgebaute Soundwände eingerissen und schmälern die Freude an dem eben noch gehörten extrem!

Warum singt der Mann nicht mit seiner eigenen Stimme? Warum wird Till Lindemann so mies kopiert? Das gehört verboten! Es geht hier nicht um den RAMMSTEIN Kult sondern einfach darum, dass die gesangliche Leistung und Darbietung einfach nur unterirdisch schlecht ist! Auch die Songtitel lesen sich eher wie eine Hommage an die Funkenmariechen aus Berlin!
Sorry Jungs!

Entweder Karaokeversionen oder normal gesungen und nicht so „Lindemann-bedacht“ ins Mikro reimen denn musikalisch ist das ganz feiner Stoff. Die Münsterländer schaffen es nämlich sehr gut, Elemente aus dem Metalbereich in den kalten „Härtner-Sound“ einzubinden und das klingt verdammt interessant warm/organisch und geht gut ins Gebein, ääähhhhh Gehör!

Ich kann mir auch gut vorstellen wie das live abgefeiert wird, aber diese RAMMSTEIN-Gesangs-Abkupferei nervt und macht leider vieles zunichte…

Schade, schade, schade, schade,…..

Musikalisch: 4,5/5 Punkte
Innovation: 4/5 Punkte
Sound: 5/5 Punkte
Gesang: 1/5 Punkte

GESAMT: 3,5/5 Punkte, leider leider….

Tracklist:

01. Schwarzer Engel
02. Spinne
03. Feuer frei
04. Rot, so rot
05. Keine Angst

Besetzung:

Peter Bernhardt (bass)
Christopher Zumbült (voc)
André Rasfeld (guit)
Mick Lück (guit)
Wolle Broschk (guit)
Frank Schoppengerd (drums)

Internet:

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