Band: Hollywood Undead
Titel: Day Of The Dead
Label: UMI/ Interscope
VÖ: 2015
Genre: Nu Metal, Crossover
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Tja heute haben wir es mit einem sehr ungewöhnlichen Album im Fährwasser des Nu Metal, Crossover zu tun. Hollywood Undead servieren uns dieser Tage ihr Werk „Day Of The Dead“. Nun gut, erst kürzlich durchaus gut von den Kollegen von Fall Out Boy unterhalten, war es mir durchaus ein Anliegen, mich auch genauer mit diesen Recken zu unterhalten. Ihre Variation der Umsetzung ist durchaus den genannten Kollegen ähnlich, wobei man sagen muss, dass viele Veränderungen im Sound sehr poppig und weitaus Rap lastiger umgemünzt wurden. Darf so etwas sein? Nun es kommt immer auf das Gesamterscheinungsbild drauf an. Was diese Formation betrifft gibt es etliche Angriffe aus dem Head Planet Earth und Kid Rock Lager. Schmälert schon deutlich die Eigenständigkeit, wenngleich man nicht von einer weniger innovativen Umsetzung sprechen darf. Viele Sachen sind einfach sehr bekannt, gehen aber locker ins Gehör. Somit kann man das Album locker im Alltag anstimmen und sich zu Gemüte führen. Viele Fragmente kommen mir auch aus dem Clawfinger Lager bekannt vor. Warum man oftmals so dermaßen stark die massentaugliche Ecke aufsucht und sich dort schier komplett poppig anbiedert verstehe ich nicht. Das Mischverhältnis komplett beim Track Usual Suspects wäre wirklich gut und das käme über das Album verteilt, eben mit solch einer Melangeausrichtung deutlich besser rüber. Vielleicht wollen die Amis zu viel? Nun das Album ist sicherlich nicht jedermanns Sache und der reinrassige Metaller muss sich hier doch bewusst sein, dass es hier einen weiten Blick über den Tellerrand benötigt, um das zu verstehen, was uns Hollywood Undead hier andrehen wollen. Gut wem empfiehlt man nun dieses Teil. Ganz klar jene Fraktion, welche auch Fall Out Boy mögen. Stet World Wrestling Enternainment Kucker dürften ebenfalls mit diesem Album ihr Auslangen haben, denn viele Fragmente klingen eben wie die Einmarschmusik vieler ihrer Lieblinge. Persönlich würde ich es begrüßen, wenn die Fraktion etwas ihrer Rap Einlagen in den Hintergrund stellt, denn die Rock-Groove Ausrichtung haben die Burschen sehr gut drauf und genau mit dieser Art der Mischung haben sie sich bei mir durchaus einen Namen erspielt. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber die Melange geht gut rein und kann locker im Alltag gespielt werden.

Fazit: Zwischen Fall Out Boy, Head Planet Earth und Clawfinger wird ein gut gemischtes Werk geboten. Im Gegensatz zu den erst genannten können aber Hollywood Undead nicht ganz anknüpfen. Die teils sehr poppigen Schritte und Rap Einlagen sind sehr anbiedernd und das kann man einfach nicht nachvollziehen.

Tracklist:

01. Usual Suspects 3:44
02. How We Roll 4:45
03. Day of the Dead 3:55
04. War Child 3:58
05. Dark Places 4:39
06. Take Me Home 3:48
07. Gravity 3:19
08. Does Everybody in the World Have to Die 3:17
09. Disease 3:31
10. Party By Myself 4:10
11. Live Forever 3:40
12. Save Me 3:27

Besetzung:

Charlie Scene (voc & guit)
Da Kurlzz (voc, drums, percussion & screams)
Danny (clean voc, keyboards & guit)
Funny Man (voc)
J-Dog (keys, guit, synth)
Johnny 3 Tears (bass & voc)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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