Band: Halestorm
Titel: Into the Wild
Label: Atlantic Records
VÖ: 2015
Genre: Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Die aus Pennsylvania stammenden Halestorm, haben ja mit ihrem Debütalbum für ordentlich Furore sorgen können. Die derzeitige Tour läuft sehr gut und man spielt vor einer breiten Masse. Da flatterte justament das Zweitwerk „Into The Wild“ bei uns zur Rezension ein. Liest man sich einige Pressestimmen durch, so kommt das Album aber nicht so recht in die Gänge. Nun eines muss ganz klar gesagt werden, Halestorm sind keine Truppe für den traditionellen Rocker. Vielmehr bieten sie eine sehr facettenreiche, breite Orientierung. Teilweise kommen sogar sehr moderne Akzente hinzu, welche durchaus etwas poppig durch die Boxen schippern. Das Sammelsurium aber an sich geht für mich persönlich schwer in Ordnung. Gewisse Teile der Stücke haben sogar ein Modern/Gothic Rock lastiges Erscheinungsbild. Ein Gemisch, welches man sich etwas länger anhören muss, mal aber auf den Geschmack gekommen geht das gut ins Gehör und weiß auch längerfristig zu überzeugen. Somit durchaus viel Wiedererkennungswert. Weiters biedert man sich nicht vielen Kollegen oder vor allem Gesanglich vielen Kolleginnen an. Haut es vom Hocker? Jein muss man da sagen, denn was den einen Freud ist des anderen Leid. Es verhält sich eben so, dass man eben einen Blick über den Tellerrand braucht und auch Sachen an und ab anhört, welche eben massentauglicher sind. Dinglich wurde aber alles sehr gut fusioniert und somit darf man den Rockern zur Fortsetzung durchaus gratulieren. Die solide zusammengezimmerte Rockpartition geht gut in den Gehörgang und dies beeindruckt durchaus, auch wenn man sicherlich nicht die Rockrevolution vom Stapel lässt. Keine Frage, die Formation muss sich nun überlegen in welche Bahnen sie ihre Karriere lenkt. Die Zeit wird zeigen, ob man deutlich althergebrachter weiter rockt, oder komplett ins Massentaugliche Milieu überläuft. Zum derzeitigen Zeitpunkt stehen alle Zeichen noch eher auf einen knackigen Rockbereich und somit geht das Album für die Modern Rock Fanschaar schwer in Ordnung.

Fazit: Die Umsetzung des Rocks mag bei Halestorm durchaus gewöhnungsbedürftig sein. Man braucht auch etwas länger um in den kompletten Geschmack zu kommen. Dennoch muss man so fair sein und sagen, für eine moderne Rockrunde geht dieses Album schwer in Ordnung.

Tracklist:

01. Scream
02. I Am The Fire
03. Sick Individual
04. Amen
05. Dear Daughter
06. New Modern Love
07. Mayhem
08. Bad Girl’s World
09. Gonna Get Mine
10. The Reckoning
11. Apocalyptic
12. What Sober Couldn’t Say
13. I Like It Heavy

Besetzung:

Elizabeth „Lzzy“ Hale (voc & guit)
Arejay Hale (drums)
Joe Hottinger (guit)
Josh Smith (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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