Band: Inhumanity
Titel: Pre-production Demo 2012
Label: Selfreleased
VÖ: 2012
Genre: Experimental
Bewertung: 1/5
Written by: Robert

Manchmal sind mir Solo Projekte immer ein Rätsel. Noch mehr ein Rätsel sind mir solche, welche ihr neuestes Lebenszeichen nur Pre-Production nenne. Ist dies ein Vorgeschmack auf ein reguläres Album? Keine Ahnung im Falle von Inhumanity das Death Metal Solo Projekt von Tom D. hat eine 3 Track Demo raus gebracht, welche auf den Namen Pre-Production Demo 2012 hört. Nun ja das kann ja wirklich viel heißen und bedeuten. Schlüsse auf ein Full Length Album zu ziehen wäre aber meiner Meinung nach nicht angebracht. Das Early Demo 09 ist mir nicht bekannt und somit ist dies mein erstes Aufeinandertreffen mit dem polnischen One Man Project. Progressiv, das ist sicherlich ganz klar zu nennen. Wenn nicht sogar streckenweise technischer Komplex, denn die Linien verraten hier sehr viel und somit ist dieses Anmerken durchaus berechtigt. An sich eine gute Idee vom Białystoker Musiker, wenngleich man sicherlich nicht wirklich viele Leute dazu animieren kann. Es ist einfach so, solche durchwegs arrangierten Instrumentalstücke sind nur für ein eingeschworenes Technik Klientel. An sich macht er seine Sache gut und lässt auch ordentlich Staub aufwirbeln, doch streckenweise wird meiner Meinung nach sehr verstrickt gearbeitet. Zu lasch ist es auch nicht und so kann man von einem guten Mittelmaß sprechen. Besonders reizvoll sind die idyllischen, weitläufigen Dunkellinien welche wirklich prächtig in Szene gesetzt wurden. Demgegenüber stehen wieder die elektronischen Sachen, welche meiner Meinung nach doch eher desillusionieren und wirr wirken. Nun ja wer auf mal was anderes steht kann durchaus ein Testen riskieren, für meinen Teil ist dieses drei Track Demo Scheibchen eher im unteren Bereich und zu übergreifend eingesetzt. Sicherlich sind etliche Sachen mit verstrickten Sachen oftmals besonders reizvoll aber dieses Projekt ist nicht sonderlich erquickend. Schlussendlich muss ich sagen was dies mit Death Metal wie im Beipackzettel angemerkt zu tun hat weiß ich nicht, würde es eher als Experimental Musik bezeichnen.

Fazit: Experimentelle Musiksachen sind sicherlich genügend bessere auf dem derzeitigen Markt. Was bleibt? Für ein ernst zunehmendes Projekt noch zu wenig Klasse.

Tracklist:

01. Multiverse 03:08
02. Decaying World 03:13
03. Quantify 03:33

Besetzung:

Tom D. (all Instruments)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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