Band: Kirk
Titel: Masquerade
Label: Mausoleum Records
VÖ: 2014
Genre: Melodic Progressive/Power Metal
Bewertung: 4/5
Written By: Robert

Die Schweizer Melodic/Progressive Metal Formation war lange ruhig. Seit 2003 gab es, seit dem Debüt „The Final Dance“ nichts mehr für die Ohren. Dies ändert sich mit dem von Dennis Ward (PINK CREAM 69, UNISONIC, EDEN’S CURSE) produzierten Album „Masquerade“. Die Zeit seit ihrem letzten Release hat man sicherlich gut genutzt und die Freunde des etwas gereifteren Melodic Metal dürfen sich schon mal richtig freuen. Nichts für billige Lauschlappen ist nämlich der Rundling. Feinste Melodien wurden hier reichhaltig aufbereitet und die Hintergrundarrangements lassen auf eine breite Front blicken. Nicht nur eben der Melodic Metal wird hier angesprochen, nein auch leichtere AOR Züge, wie auch eben sattere, durchgreifende Rhythmen sind dabei. Somit zwar etwas progressiver aufbereitet, aber eben nicht übertrieben mit irgendwelchen Soundfrickeleien und Verwurstungen. Die Basler wissen ganz genau, wie eben der Melodic Metal anno 2014 klingen muss, ohne dabei abgelutscht, aber auch nicht zu modern zu klingen. Die Produktion wie schon erwähnt lässt einem eben nichts anderes zu als auf Dennis zu tippen. Dieser prägende Stempel ist einfach wunderbar raus zu hören. Der Sound ist einfach prächtig und man dudelt sich hier nicht schnöde durchs Programm, nein, man bringt einfach ein reichhaltiges Programm zum Tragen, welches binnen Zehntelsekunden begeistert. Auch der Fronter leistet hier eine brillante Arbeit und setzt den ansonsten schon sehr gut harmonisierenden Tracks noch das Sahnehäubchen auf. Wie eine Mischform aus Kiske und Derris fungiert er hier und dieser Beitrag ist wirklich begeisterungswürdig. Kaum zu toppen solch eine Leistung seitens der Schweizer. Gefühlstechnisch wird hier das gewohnte Wechselkonzept ausgepackt und an und ab zeigt man sich auch von einer leicht theatralischen Seite. Gut verpackt und mit vielen erfrischenden Klangmomenten wird man das Genrevolk des Melodic Metal sicherlich für sich gewinnen und dies trotz der langen Auszeit.

Fazit: Prächtiger, gut aufbereiteter Melodic Metal. Keine schnöde Aufarbeitung von gewohnten Konzepten, sondern eine durch und durch gut durchdachte Mischung aus Melodic und Progressive Elementen.

Tracklist:

01. Devil’s Claw
02. Supersonic Speed
03. Masquerade
04. Eternity
05. Fight or Die Music
06. Nothing Else but Lies
07. Time
08. Tragedy
09. Face in the Crowd
10. The End of the Universe
11. Fallen Angel

Besetzung:

Thomi Rauch (voc)
Sammy Lasagni (guit)
Daniel Pfister (bass)
Bruno Berger (keys)
Philipp Eichenberger (drums)

Internet:

Kirk Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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