Kraanium – Slamchosis

Kraanium-Slamchosis-album-cover

Band: Kraanium
Titel: Slamchosis
VÖ: 26. Oktober 2018
Label: Comatose Music
Genre: Brutal Death Metal
Bewertung: 4/5

Auch nach dem bedauerlichen Ausscheiden des Gitarristen/Vocalisten Martin Funderud 2017 geht es bei Kraanium (glücklicherweise) wieder mit Vollgas weiter.

Die Herren – ein bunter Mix aus halb Europa (Norwegen, Dänemark, U.K.,…) – läuten mit ihrer neuesten Platte Slamchosis die besinnliche Vorweihnatszeit ein. Mitnichten!

Denn dieses Teil ist weder besinnlich, noch weihnachtlich – es ist ein Untier, eine Bestie, ein Mörderteil! Wer gedacht hatte, Kraanium fällt in ein künstlerisches Loch oder wird nach diesem Schicksalsschlag qualitativ einbüßen, der wird mit Slamchosis eines Besseren belehrt.

Die Tracks – allesamt – peitschen sich gegenseitig mit ungeheuerlicher Power voran, dass man zwischendurch fast schon ein paar Minuten Pause benötigt, um nicht vollends auf der Fresse zu landen.

Slamchosis ist ein überaus dynamisches und rastloses Album, das mit allen großen Platten von so ziemlich allen Größen der Brutal Death-Abteilung problemlos mithalten kann. Nicht umsonst, hält sich die Truppe nun schon seit gut 17 Jahren im Geschäft.

Zugegeben, nach ner Weile könnte es passieren, dass die Vocals dezent an den Nervenenden zerren, hier könnte eine Nuance mehr Abwechslung stattfinden.

Aber das macht gar nichts, denn die knochensägende Fraktion der Saitenäxte kommt sofort angerauscht und durchtrennt mit stoischer Gelassenheit – aber mit nicht minderer Präzession ohnehin jegliches Gewebe. Wem das noch nicht ausreicht, der wird mit brachialster Schlagwerksgewalt regelrecht zerdroschen.

Insgesamt ist die Platte sehr sportlich und mit massig Muskeln bepackt, auch wenn das Gerüst mehr als blutrünstig und inhuman ist.

Mein Fazit: Mit diesem Album katapultiert sich Kraanium wieder in die Köpfe aller Brutal Death Metaler und Grinder. Die Platte krallt sich fest und zerfrisst das Cerebrum wie ein aggressiver Pilz der durch nichts aufzuhalten ist.

Tracklist

01. Bound to kill
02. Blob of inhuman metamorphic transfusion
03. Gratification through annihilation
04. Forced Rectal Exhumation
05. Slamchosis

06. Larva infested cum sluts
07. Midget fucker
08. Slam her guts out
09. Face fucked with a brick
10. Putrescent indulgence

Besetzung

Jack Papp Fahlberg Christensen – Vocals
Mikael Da Costa – Bass
Jason Varlamos – Guitar
Mats Funderud – Guitar
Erhan Karaca – Drums

Internet
[social_vc_father][social_vc_son url=“http://www.facebook.com/kraaniumslam“ size=“25px“ target=“_blank“ icon=“fa fa-facebook“][/social_vc_father]
Share.

About Author

It's not about Satan, it's about Pussy and Poop. In Grind we trust!

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close