MAVERICK – Ethereality

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MAVERICK – Ethereality

Maverick - Ethereality - album cover

Band: MAVERICK
Titel: Ethereality
Label: Metalapolis Records
VÖ: 01/04/21
Genre: Hardrock/Heavy Rock
Bewertung: 3,5/5

Die nordirische Hardrocktruppe, MAVERICK, hat sich durchaus in den letzten Jahren in manches Rockerherz gespielt. Selbst in unserer kleinen Redaktion haben die North Irish Rocker einen Namen. Die bisherigen Werke wurden allesamt gut aufgenommen, wenngleich der Weltspitzenruhm bis dato ausblieb. Mit „Ethereality“ starten die Iren abermals einen Versuch sich in den Olymp des Hardrock zu spielen. Die Tour mit den schwedischen Hardrock Stars THE POODLES scheint sich ins Gedächtnis der Iren gebrannt zu haben. Anders kann ich mir diese Wendung in diesen Bereich auf dem neuesten Machwerk nicht erklären.

Nicht unbedingt die Neuerfindung oder die Spitzfindigkeit der Eigenständigkeit, im Kontrast hierzu bietet die Formation rund um die Balfour Brüder einen guten Aufguss und viele frischen Rockklänge für den Frühling. Merklich von vielen schwedischen nebst Schweizer Rockkapellen geprägt wird ordentlich in die Saiten gegriffen und die Bude amtlich gerockt. Eine erdige Produktion und viele schroffe Ecken und Kanten sind ein Garant für eine niemals zu glatt polierter Linie und bieten für meinen Geschmack die superbe Draufgabe.

Die Iren bieten eher ungewohnte Töne im MAVERICK-Kosmos sind ausnahmslos bekannt, die Jung vermögen es aber spielend gute Miene zum Allseits bekannten Spiel zu machen und lassen hier und da einige Innovationen freien Lauf, soweit dies in einem eng gestrickten Muster des Hardrock möglich ist. Quer durch den Gemüsegarten wird eine klassische Linie geboten, welche von kleineren, modernen Ausreißern geprägt ist.

Hier treffen eine unfassbar packende Hookline, gezielte Temposteigerung und eine fast schon atmosphärische Bridge aufeinander und machen die Nummern zu einem unterhaltsamen Programm und die Truppe hat meiner Meinung nach, das spannendste Album in der bisherigen Schaffensphase eingetütet. Die Formation bewegt sich durchgehend in gutem Tempo- und Energieniveau, weshalb keine Lückenfüller auszumachen sind. Egal ob extrem groovig Nummern, gefolgt von melodisch-hymnischen Stücken anstehen, das Material und die Gunst der Stunde wissen MAVERICK gut zu nutzen. Affinitäten zu anderen Größen der Szene sind erkennbar, den Spaß am Material muss sich der Hardrocker im Gegensatz hierzu nicht vermiesen lassen. Mit versiertem Hard Rock zockt man mehrere Stimmungsgranaten und torpediert somit das Gehör des Rockfreundes.

Im Vergleich zu ihren Anfangstagen agieren MAVERICK auf ihrer neuesten Platte auf angenehme Weise überraschend vielseitig und zeigen sich von einer gut durchmischten Spielweise. Nicht altbacken und nicht über modern in Szene gesetzt, vereint dieser Silberling eine breite Facette an Rockfans. Die breite musikalische Palette macht es aus, was sich das gesamte Album hindurch spannend gestaltet und alle Anziehungskräfte anderer Rockkapellen locker vergessen lässt.

Fazit: Mit „Ethereality“ servieren MAVERICK einen unterhaltsamen Rockabend, welcher zu weitaus mehr imstande ist.

Tracklist

01. Falling
02. Thirst
03. Never
04. Switchblade Sister
05. Bells Of Stygian

06. Angels 6
07. The Last One
08. Dying Star
09. Light Behind Your Eyes
10. Ares

Besetzung

David Balfour – Vocals
Ryan Balfour – Guitar
Ric Cardwell – Guitar
Richie Diver – Nass
Jason-Steve Mageney – Drums

Internet

MAVERICK – Ethereality CD Review

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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