Band: Morrigu
Titel: Before Light / After Dark
Label: Ghost Sound Media
VÖ: 2014
Genre: Metalcore, Modern Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

15 Jahre gibt es die Truppe Morrigu aus der Schweiz bereits. Dennoch kannte meine Wenigkeit von dieser Formation nicht einmal ein Soundschnipsel. Wie auch immer, somit ist ihr neues Album „Before Light/After Dark“ das erste Zusammentreffen. Für jene, welche mit dem Sound der Schweizer nicht vertraut sind, was machen die? Nun direkt schwer zu sagen, einiges kommt definitiv aus der Modern Metal Ecke, kleinere Nuancen aus dem Metalcore Bereich. Dennoch ist man noch lange nicht fertig mit den Ingredienzien. Der Fronter brüllt amtlich wie eine Thrash Metal Sänger und dazwischen gesellen sich teils melodische Rhythmen, welche aus dem Skandinavischen Sektor stammen könnten. Die Vermischung ist dadurch sehr schwierig geworden, vor allem weil man auch an und ab leichtere Symphonic Partitionen darüber streut. Das Mischverhältnis ist aber gar nicht schlecht und sticht sogar mehrheitlich sehr geschmackvoll hervor. Einzig kleinere Patzer im Bereich der Überleitungen und die Keyboardeinfädelungen. Besonders letzteres ist eine schwer nachzuvollziehende Einfädelung, die oftmals sehr ruppig rüber kommt und durch den doch sehr dominanten Schwung nach vorne wie eine komplette Verwirrung klingt. Schade, dennoch muss man sagen ist der restliche Mischsound der Truppe sehr gelungen und man bekommt viel Bandeigene Qualität zum Hören und biedert sich keiner bekannten Band aus den genannten Genres an. Der große Geniestreich ist noch nicht geglückt und ist auch dieser Output nicht. Man platziert sich mit diesem Material auf dem vorliegenden Silberling im vorderen Drittel. Dennoch sind noch einige Sachen offen und Rädchen nach oben hin zu justieren, dann würden wir einen brandheißen Act haben. Vor allem die vorprogrammierten Keypassagen würde ich persönlich weg lassen, diese dezimieren einfach die Überleitungen und der leichter aufzunehmende Soundgenuss geht da schon ordentlich flöten.

Fazit: Die Schweizer bieten eine sehr schöne Mischung. Modern Metal meets Metal Core meets Melodic/Symphonic Metal mag vielleicht nicht die bahnbrechende Erfindung vor dem Herrn sein. Dennoch serviert man uns hier doch eine sehr gute Vorstellung, welche halt zum jetzigen Zeitpunkt noch einiges zum Nachbessern bietet.

Tracklist:

01. Intro
02. Before Light
03. My Curse, My Sweet Revenge
04. Black Messiah
05. It’s Getting Dark
06. A New Beginning
07. Homeless and Ostracized 04:13
08. The Day of a New Society
09. Decived
10. Suicide Nation
11. After Dark

Besetzung:

Christoph (drums)
Roger (guit)
Severin (voc & guit)
Mirko (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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