NECROPOLISSEBEHT – Taurunovem-Th’Astraktyan Serfdome

cover artwork NECROPOLISSEBEHT Taurunovem-Th’Astraktyan Serfdome

Band: NECROPOLISSEBEHT 🇺🇳
Titel: Taurunovem-Th’Astraktyan Serfdome
Label: Amor Fati
VÖ: 20/02/26
Genre: Black/Death Metal

Tracklist

01. Thorntrail to Goregotha
02. Necropolisabbath
03. Ritual Genocide
04. The Aquamarinæbyss – Levitation of Cadaver Circuits in M-Orbit
05. Chamber of Chains
06. Iblian Koronation in Th’Astraktryan Skullscapes of the Gehennial Flamefold
07. Numinoucidal War Winds
08. The Lower Circles
09. Welterer of Gethsemania

Besetzung

Hekla – Guitars, Bass, Vocals
R. Förster – Guitars (lead)
AX – Drums

Bewertung:

0,5/5

Das deutsch-kanadische Projekt NECROPOLISSEBEHT präsentiert ihr Debüt-LP „Taurunovem-Th’Astraktyan Serfdome„, ein Werk, das kaum als Musik betrachtet werden kann und keinesfalls einem bestimmten Genre zugeordnet werden kann. Bereit für eine traumatisierende Erfahrung?

Verstörender Start ohne musikalische Qualitäten

Finstere, seltsame Sounds kommen, um den ersten Song im Album zu eröffnen. „Thorntrail to Goregotha“ setzt nach den cinematischen und unbehaglichen Eröffnungsakkorden noch finsterer fort, ein roher und kakophonischer Sound, verzerrte Riffs und distanzierte Geheule als dämonische Vocals. Lead-Gitarre kommt mit kurzen und disharmonischen Interventionen, die dem verstörenden Sound eine neue Dimension hinzufügen. Dennoch schwer als Musik zu qualifizieren – der erste Eindruck ins Album ist ein beunruhigender, die Seltsamkeit der Sounds erweist sich als eine Übung in Disharmonie und Experimentellem.

Die Produktion ist sehr roh – die gesamte Klanglandschaft, bereits eine unkonventionelle und unangenehme, bekommt durch die sehr rohe und katastrophale Produktion eine neue schlechte Dimension. Sicher, das war genau die Absicht der Band, mit diesem Sound zu kommen – kein Toningenieur ist hier zu beschuldigen und kein Produzent. Dennoch schwer vorstellbar, dass ein Toningenieur oder jemand, der für Mixing oder Mastering verantwortlich ist, dieses Album als Referenz verwenden würde. Eine der schlechtesten Produktionen, die man lange Zeit hören wird.

Defekter Presslufthammer als Schlagzeug

Aber der erste Song war kein Fehler – derselbe Sound setzt sich im Song fort, der den Namen mit der Band teilt, „Necropolisabbath„. Etwas Fuzz von Gitarren, Drums, die wie ein defekter industrieller Presslufthammer klingen, Lead-Gitarren, die dem Ganzen eine noch disharmonischere Dimension bringen, alles endend in einer atmosphärischen und ruhigeren Klanglandschaft. Kohärenter ist „Ritual Genocide“, aber mit denselben verrückten Drums und einer Gitarre, die klingt, als würde sie einfach denselben Riff immer und immer wieder wiederholen. Und hier kommt die Lead-Gitarre noch nerviger, nur quietschende Sounds, hochgepitcht, aber mit null musikalischen Qualitäten.

Desorganisierte Geräusche fahren fort, den Hörer in „The Aquamarinæbyss – Levitation of Cadaver Circuits in M-Orbit“ zu bestrafen, mit dämonischen Geheule, shriekenden Screams und einem Hintergrundgeräusch, das alles sein kann, einschließlich einer sehr verzerrten und verstimmten Gitarre. Nichts Neues in „Chamber of Chains„, und sowieso ist es schwer, eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Songs zu machen – im Grunde dieselben distanzierten Geheule und ein konstantes Geräusch. Bemerkenswert jedoch, dass die Lead-Gitarre das einzige Instrument ist, das näher an das kommt, was wir als Musik kennen, auch wenn so unangenehm und verzerrt.

NECROPOLISSEBEHT ist ein Projekt, 2020 gegründet von Hekla, die Gitarren, Bass und Vocals spielt, Ryan Förster an Lead-Gitarre und Axaazaroth, der sowohl Drums als auch Vocals übernimmt. Letzterer hat das Projekt inzwischen verlassen – kein Wunder, mit nicht existentem Drums-Beitrag und nichts, was Vocals näherkäme. Das ganze Projekt kann kaum als Band betrachtet werden, und ihre Releases kaum als Musik, auch wenn sie tatsächlich Mitglieder in einigen anderen konsistenteren und wirklich wertvollen Musikprojekten sind.

Ununterscheidbare Geräuschsammlung

Nichts Neues folgt auf dem Album – dieselbe ununterscheidbare Sammlung von Geräuschen. „Iblian Koronation in Th’Astraktryan Skullscapes of the Gehennial Flamefold“ hat bessere Vocals, die verzweifelten Schreie sind jetzt näher an Sounds, die man erkennen kann. „Numinoucidal War Winds“ bringt ein wenig Varietät in das, was die Rhythmusgitarre sein soll. „The Lower Circles“ bleibt fade und mit null Unterschied zu irgendeinem der restlichen Tracks, aber nach einem aggressiven Solo machen ambiente Sounds Platz im Song. Keine Musik, Sounds.

Das finale Stück „Welterer of Gethsemania“ stellt die Drum für einen kurzen Moment ins Rampenlicht – die hammerartigen Sounds sind zumindest ruhiger als die konstante Mauer von Lärm, die unvermeidlich folgt. Dieselbe unkoordinierte Serie von Quietschgeräuschen ist das, was das Solo sein soll, die kaputten Gitarreneffekte fahren fort zu bestrafen, und die Bellgeräusche, die von der Band als Vocals betrachtet werden, sind nur eine Serie gruseliger Geheule. Das Album endet, wie es anfängt und wie es für den Rest der Dauer fortgesetzt hat – nichts Neues, nichts Musikalisches, derselbe unidentifizierte Sound.

Beleidigung für Black und Death Metal

Ein Album und eine Band mit einem klaren Wunsch zu schocken. Und auf die negativste Art. Eine Sammlung von Sounds, die mit aller Wohlwollenheit nicht als Musik betrachtet werden kann. Unangenehm, ohne Qualitäten und ohne einen Moment, der eine Lobpreisung verdient. Höchstwahrscheinlich war dieses Album ein Witz der involvierten Musiker. Weil es schwer vorstellbar ist, was sie mit einem solchen Release übermitteln wollten.

Sie beleidigen sowohl Black als auch Death Metal, indem sie sich mit diesen als Genre assoziieren. Und die gesamte Metal-Musik. Eine Schande und eine totale Zeitverschwendung. Eine halbe Stunde in einer Mine oder in einer lauten Industriefabrik verbracht würde ein ähnlich genießbares Erlebnis bringen. Es ist nicht so, dass die Sounds bewusst gruselig und finster sind – es ist die Tatsache, dass es keine Variation im Sound für die gesamte Albumdauer gibt, es ist die Tatsache, dass nichts, was wir hier hören, als Musik betrachtet werden kann. Es ist kein neues Musikgenre oder ein Experiment, es ist ein Produkt von wahnsinnigen Musikern, sind sie überhaupt Musiker, die schocken wollen. Kläglicher Versuch.

Fazit: NECROPOLISSEBEHT liefern mit „Taurunovem-Th’Astraktyan Serfdome“ eine Sammlung unangenehmer, desorganisierter Geräusche – keine Musik, nur Lärm.

Internet

NECROPOLISSEBEHT - Taurunovem-Th’Astraktyan Serfdome

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