Rage – Wings Of Rage

Rage - Wings Of Rage album cover

Band: Rage
Titel: Wings Of Rage
Label: Steamhammer/SPV
VÖ: 10/01/20
Genre: Heavy/Power Metal
Bewertung: 5/5

Gegründet 1983, blicken die drei Köpfe von RAGE mittlerweile auf eine lange, abwechslungsreiche Karriere zurück. Am 10. Jänner erschien mit „Wings Of Rage“ das brandneue Studioalbum des aus Nordrhein – Westfalen stammenden Trios. Bandkopf Peavy Wagner scharrt ein neues Team, bestehend aus dem neuen Gitarristen Marcos Rodiguez und Vassilos Manjatopolous hinter der Schießbude um sich. Eines gleich zu Beginn vor weg: der Sound und die Qualität von „Wings Of Rage“ leiden nicht darunter, eher das Gegenteil ist der Fall.

Womit wir schon beim Opener „True“ angelangt werden. Der fängt mit heulenden Wölfen und düsterer Stimmung an. Das Gitarrenriff zeigt jedoch auf was man sich beim Konsum von RAGE einlässt: Stimmungs-geladener, einfallsreicher Power Metal beschreibt es wohl am besten.

Nach gesprochenem Textteil fängt es musikalisch und lyrisch so richtig an und Peavy bittet im Refrain um Gnade für Alle und fordert dazu auf, „true“ zu sein.

Das darauffolgende „Let Them Rest In Peace“ geht in typischer RAGE Manier weiter und weiß durch den positiven Gesang und der starken Instrumentalisierung zu überzeugen. Eigentlich könnte man das von jedem Einzelnen Titel auf „Wings Of Rage“ behaupten.

Da dies aber zu einfach wäre, ist als nächstes das Titelstück an der Reihe. Hier wird das Gefühl besungen, welches das Fliegen mit der Wut als Flügel beinhaltet. Eine stark melodiöse Nummer mit Mitsing-Charakter. Das darauffolgenden „Shadow Over Deadland (The Twilight Transition)“ ist lediglich ein kurzes, ziemlich ruhiges Intro zu „A Nameless Grave“, das stark orchestral geprägt ist.

Abermals mit einem großartigen Refrain ausgestattet und etwas nachdenklichen Strophen, kommt der Song sehr gut rüber. Mit dem Track „Shine A Light“ geht es kurze Zeit später in ähnlicher Manier weiter. Es geht textlich um die ärmere, stark gebeutelte Schicht. RAGE lassen für eben Genannte ein Licht musikalisch scheinen und meistern diese Aufgabe mit Bravour. Der einzig im Vorhinein bekannte Titel nennt sich „HTTS 2.03“ und ist von diversen Konzerten besser als „Higher Than The Sky“ bekannt.

Mit diesen mehr als gelungenen Album im Gepäck geht es in den nächsten Monaten einmal auf eine ausgedehnte Europa Tournee. Man darf also gespannt sein, ob die grandiosen Titel von „Wings Of Rage“ auch live so gut rüber kommen wie auf Scheibe. Große Bedenken muss man aber nicht haben, da RAGE auch live eine sichere Bank sind.

Tracklist

01. True
02. Let Them Rest in Peace
03. Chasing The Twilight Zone
04. Tomorrow
05. Wings Of Rage
06. Shadow Over Deadland (The Twilight Transition)

07. A Nameless Grave
08. Don’t Let Me Down
09. Shine A Light
10. HTTS 2.0
11. Blame It on The Truth
12. For Those Who Wish To Die

Besetzung

Peavy Wagner – vocals & bass
Marcos Rodriguez – guitar
Vassilios Maniatopoulos – drums

Internet

Rage – Wings Of Rage CD Review

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