Band: Reign of the Architect
Titel: Rise
Label: Pitch Black Records
VÖ: 2013
Genre: Symphonic/Melodic Progressive Metal
Bewertung: 2/5
Written by: Thorsten Jünemann

Aus Israel kommen REIGN OF THE ARCHITECT, die vor allem Fans und Freunde des aufgepumpten Bombast-Metal aus Italien erfreuen werden…

Mal ehrlich, warum braucht ´ne Band deren Songwriting eigentlich gut ist, noch dermaßen viel schwülstig klebriges Keyboard und aufgesetzte gesangliche Theatralik, dass es wirklich nicht mehr schön ist und selbst Metal-Kids den Brei lieber ausspucken anstatt Papi-ähnlich die Pommesgabel zu recken?

Vor allem die Frechheit besitzen, und in der Info erwähnen, dass dies auch für Freunde des DEVIN TOWNSEND´schen Sounds hörenswert sei…

Es gibt episch anmutende Musik mit Tiefe sowie Nachhall, es gibt epische Musik die einfach nur hart ist und es gibt DEVIN TOWNSEND. Aber das hier mit dem Meister zu vergleichen, wäre wie SLAYER mit HANNAH MONTANA zu vergleichen! Soviel zum Wahrheitsgehalt der Info.

Das Album hat seine Momente, gar keine Frage, aber was nützen Momente bei einer Gesamtspielzeit von über 65 Minuten?

Zu meinem Erschrecken muss ich auch lesen, dass hier JEFF SCOTT SOTO, MIKE LEPOND (SYMPHONY X) und JOOST VAN DEN BROEK (AYREON, AFTER FOREVER) als Gäste untergebracht sind, höchstwahrscheinlich sind das dann die Momente von denen ich sprach…

Hier herrscht einfach zu viel Musik! Zuviel wurde versucht unterzubringen, miteinander zu verkoppeln und zu vermischen, so dass sich das Album von der ersten bis zur letzten Note komplett überladen anhört.

Bei D.TOWNSEND herrscht auch verdammt viel Musik vor, aber in einem progressiven Stil der sich nicht permanent ändert und auch so gewollt ist.

Eigentlich sehr schade, dass auf diese Art und Weise viele sehr gute Songideen und Songstrukturen kaputt gemacht werden, sonst hätte man das auch „Bombastic Symphony X“ nennen können, denn dahin tendiert das Material, denn diesen völlig übersüßten Keyboard-Vocalisten-Prog-Power-Brei kann doch wirklich niemand wirklich gewollt haben…

Ein wenig abgespeckter wäre das bestimmt gefundenes Fressen für BLIND GUARDIAN & KAMELOT Freaks, gewiss auch für AYREON Anhänger!

Wie so oft, ist weniger manchmal mehr.
Und bei REIGN OF THE ARCHTECT hätte viel, viel weniger so bedeutend viel mehr sein können…ärgerlich!

Tracklist:

Act I
01. Set
02. Different Heart
03. Hymn to Loneliness
04. False
05. Such a Celebration
06. Leaking Wounds
07. Distant Similarities
Act II
08. One Single Sour Grape
09. …As the Old Turns to Sorrow
10. I, the Architect
11. Secrets in the Hallway
12. Crown of Shattered Dreams
13. The Green Flame
Act III
14. We Must Retaliate
15. Hopeless War

Besetzung:

Yuval Kramer (guit)
Nina Vouraki (keys)
Davidavi (Vidi) Dolev (voc)
Tom Gefen (voc)
Denise Scorfits (voc)
Nativ Kedem (bass)
Yuval Tamir (drums)

Internet:

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