Ross The Boss – Born Of Fire

ross the boss - Born Of Fire album cover

Band: Ross The Boss
Titel: Born Of Fire
Label: AFM Records
VÖ: 06/03/2020
Genre: Power Metal
Bewertung: 3/5

Ich und gönne es ROSS THE BOSS, dass es für ihn auch ohne die Ex-Band MANOWAR gut läuft. Schade ist nur, dass ich beim besten Willen nicht in den allgemeinen Jubel einstimmen kann, den das Promotion-Schreiben gerne verordnen würde. Unfreiwillig komisch ist die Aussage, dass man mit dem Albumcover neue Wege beschreitet, wäre doch dieses mal eine „starke Frau“ vor dem obligatorischen Drachen zu sehen. Man sieht und staunt…

„Born Of Fire“ ist eine nett gemachte, mit modernem Produktionsdruck walzende Power Metal-Scheibe. Mit der berühmten Ex-Band von Ross hat das Ganze übrigens ungefähr soviel gemein wie DISTURBED mit  IRON MAIDEN. Das ist prinzipiell keine schlechte Sache, soll der Mann ruhig neue Wege beschreiten.
ABER: Marc Lopes macht an den Vocals zwar einen soliden Job, ist jedoch leider ein ziemlich austauschbares Exemplar der Gattung Schreihals. Dasselbe – und hier wird es enttäuschend – gilt für das Songwriting, die Riffs und den Spirit dieser Scheibe.

„Born Of Fire“ ist solider kitschfreier Power Metal, der härte-mäßig manchmal Richtung Thrash schielt, dabei aber nur nette routinierte Riffs nach Vorschrift zu bieten hat. Das ist viel zu wenig, um mit der starken jungen Konkurrenz im Traditionsstahl mitzuhalten – zum Beispiel kommt diese Scheibe an das frisch erschienene STORMBURNER-Debüt  nie und nimmer heran.  Und es ist erst recht zu wenig für einen ROSS THE BOSS, der einmal trotz Fellunterhosen Musikgeschichte geschrieben hat.

Tracklist

01. Glory To The Slain
02. Fight The Fight
03. Denied By The Cross
04. Maiden Of Shadows
05. I Am The Sword
06. Shotgun Evolution

07. Born Of Fire
08. Godkiller
09. The Blackest Heart
10. Demon Holiday
11. Undying
12. Waking The Moon

Besetzung

Marc Lopes (Vocals)
Ross Friedman (Guitars)
Mike LePond (Bass)
Steve Bolognese (Drums)

Internet

Ross The Boss – Born Of Fire CD Review

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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