Band: Seamount
Titel: IV: Earthmother
Label: The Church Within Records
VÖ: 2012
Genre: Dark Metal, Doom Metal, Hard Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Weiß nicht wieso aber beim Blick auf das Cover der Würzburger denke ich an eine polnische Ausgabe. Nun ja auch beim Bandnamen würde ich eher einen anderen Landstrich, wie beispielsweise Schweden anmerken. Aber die dunklen Doom Metaller stammen doch tatsächlich aus unserem nördlichen Nachbarstaat.  Seit 2007 sind die Jungs nun ihrer Stilrichtung holde und mit  IV: Earthmother hat man den treffenden vierten Langstreich in der Hinterhand. Die Anordnung ihrer Musik ist aber nicht etwa zäher Kaugummi sondern in allen Schattierungen der Farben Schwarz und Weiß wird ein sattes Klangfarbmuster gezaubert. Nicht unbegründet scheint das Ganze oftmals sehr Spätsiebziger lastig zu klingen. Dennoch die Jungs als alten Schuh zu titulieren wäre ungerecht. Sicherlich sind satte Old School Beats dabei, werden aber gelungen durch eine erfrischende Heavy Metal Verjüngungskur präsentiert. Dabei spiegelt sich ein breitbandiger Klang welcher alte Fans, wie auch neuere Musikliebhaber dieser Stilrichtung begeistern wird durch. Potentiell hochgefährlich ansteckend wird eine Melange aus dunklen Melodien, stimmigen, melancholisch wirkenden Passagen, wie auch griffigeren Parts serviert. Eine komplette Berg und Talfahrt der Gefühle steht an und dieser Achterbahnfahrt solcher Gefühlsduseleien folgt man als Verehrer nur zu gern. Ihre Variation aus schwermütigen Klängen, als auch melancholischen Runterziehparts sind für eine breite Klientel bereitgestellt worden. Somit dürften Doom Fans genau so viel Spaß am Hören haben, wie beispielsweise Fans des klassischen Heavy Metal, welcher zwischen 1979 und 1982 seine größte Blütezeit hatte. Das dunkle glimmen des Lichts wird gut in Szene gesetzt und die dabei kredenzten Lethargien wurden gut aufgegriffen bzw. Vorbereitet, um dem Liebhaber auf eine breite, beschwingende Fantasiereise ins innerste selbst mitzureißen.

Fazit: Herrlicher Output, welcher einen vollends verwöhnt. Hier muss man wahrlich ein Genießer sein und sich mal zurück lehnen und eben die Stücke auf sich wirken lassen. Tiefbetrübliche, wie auch deutlich mitreißendere Passagen garantieren für viel Abwechslung in einem sonst doch eher straighten Strickmuster Genre.

Tracklist:

01. Surrender
02. The Fool
03. Echoes
04. Just For Fantasy
05. Earthmother
06. Aphrodites Child
07. Isolation
08. Do It Again
09. Everything Divine
10. Magic

Besetzung:

Philip „Phil“ Swanson (voc)
Tim Schmidt (guit)
Markus Ströhlein (bass)
Jens Hofmann (drums)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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