Six Feet Under – Nightmares of the Decomposed

six feet under - nightmares of the decomposed - album cover

Band: Six Feet Under
Titel: Nightmares of the Decomposed
Label: Metal Blade Records
VÖ: 02/10/2020
Genre: Death/Groove Metal, Death ’n‘ Roll
Bewertung: 5/5

64 und kein bisschen leise – so kann man Chris Barnes (SIX FEET UNDER, ex – CANNIBAL CORPSE) bzw. die lebende Death Metal Ikone beschreiben. „Nightmares of the Decomposed“ nennt sich das 17. Studioalbum der Amerikaner SIX FEET UNDER, mit denen der Ausnahme Sänger – mehr als eine musikalische Alternative – zu den CANNIBAL CORPSE großgezogen hat. Welche Band nun den Death Metal Thron inne hat, ist schwer zu sagen. „Nightmares of the Decomposed“ soll dabei helfen, diese Situation besser einschätzen zu können.

„Amputator“ fegt gleich zu Beginn so ziemlich alles und jeden weg und kommt an SIX FEET UNDER Klassiker – wie zum Beispiel „War Is Coming“ – locker heran. Der Einstieg könnte also nicht besser gelingen. Barnes hohe, kratzende Pig Squeals inklusive, welche auch beim letztjährigen Graz Konzert eindrucksvoll umgesetzt wurden, perfektionieren die erste Single.

„Zodiac“, die zweite Auskoppelung, drosselt die Geschwindigkeit in den Midtempo Bereich und weiß durch geniale Drums und mitreißende, teils groovige Death Metal Rhythmen zu überzeugen. Mit erschreckend kranken, bereits erwähnten Pig Squeals geht es im darauffolgendem „The Rotten“ in einzigartiger SIX FEET UNDER Manier weiter im Programm. Midtempo und Groove bleiben im Vordergrund und auch die vielen Gitarren Soli wissen zu überzeugen und wirken zu keinem Zeitpunkt überflüssig oder nervig.

„The Noose“ kommt um eine weitere Ecke mitreißender um die Ecke. Die aus Florida kommende Death Metal Formation halten das Niveau auf „Nightmares of the Decomposed“ tatsächlich bei jedem Song auf höchster Ebene. Thematisch kommen neben den typischen Horror Zyklen auch Selbstmord und die feminine Gattung in verschieden Titeln („Dead Girls Don`t Scream“ oder „Without Your Life“) vor.

„Drink Blood Get High“ ist schon jetzt ein weiterer Klassiker und gleichzeitig der Anspieltipp, bei dem kein Death Metal Fan diesem Meisterwerk widerstehen kann.

Was bleibt, ist die Überzeugung, dass „Nightmares of the Decomposed“ das Zeug zum Meilenstein hat. Ob und wie CANNIBAL CORPSE mit diesem Album mithalten können, wird die Zeit zeigen.

Tracklist

01. Amputator
02. Zodiac
03. The Rotting
04. Death Will Follow
05. Migraine
06. The Noose

07. Blood of the Zombie
08. Self Imposed Death Sentence
09. Dead Girls Don’t Scream
10. Drink Blood Get High
11. Labyrinth of Insanity
12. Without Your Life

Besetzung

Chris Barnes – vocals
Jack Owen – rhythm and lead guitar
Ray Suhy – lead guitar
Jeff Hughell – bass
Marco Pitruzzella – drums

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