Band: SOUTHERN DRINKSTRUCTION 
Titel: Vultures Of The Black River
Label: Rotten Roll Rex
VÖ: 07.12.2016
Genre: Death ’n‘ Roll
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

SOUTHERN DRINKSTRUCTION - Vultures Of The Black River album artworkEine amtliche Death ‚n‘ Roll Maschinerie läuft hier vom Land der Pasta auf uns zu. Southern Drinkstruction nennt sich die 2005 gegründete Formation. Wenngleich dies erst unsere Feuertaufe mit den Jungs aus Rom ist, so blicken die Burschen vorangehend auf ein breites Spektrum an Veröffentlichungen zurück. „Vultures of the Black River“ ist bereits der Hattrick, nebst einer Single, einer Split CD und der Debüt Ep. Sicherlich ist Italien eher bekannt für eine Vielzahl von Helloween Klonen, trotzdem gab es in den letzten Jahren vermehrt gutklassige Releases aus unserem Nachbarland, abseits des Power Metal. Morbide Texte, sowie die Hinzunahme der Schlagwörter Drink, Fight & Fuck sind die sogenannte Beilage zur Metal Pizza aus dem Süden. Man nennt sich außerdem als die metallische Version von Alkohol, Sex und Bud Spencer. Wie man überdies immer den guten Buddy (R.I.P.) als Bestandteil der Songs einstufen will frage ich mich ständig, komme selbst nicht dahinter, vielleicht können die Jungs hier Aufschluss geben.

Ist auch für das metallische Potpourri der Italo Death ’n‘ Roller ansonsten nicht essenziell Southern Drinkstruction scheren sich einen Dreck um Konventionen und bieten genau was man von solch einer Combo erwartet. Dreckig-derben Death Rock, der leidenschaftlich rollenden Art. Gutes, prolliges Spiel mit viel Groove wird hier vorgetragen und bohrt sich durchaus gut ins Gehör. Vor allem bei den flotten Gitarrenparts werden Parallelen zu Entombed und Konsorten bemerkbar. Die gebotenen, eher dezimierten Temposongs sind ausgezeichnet gut in Szene gesetzt, darauf macht sich ferner ein schöner Groove breit.

Die Italiener sind handwerklich absolut solide vor und spielen knackig und auf den Punkt. Leider gibt es aber ferner ein großes Manko: sehr einseitiges Songwriting. Bedeutet, viele Tracks sind ausnehmend ähnelnd und vor allem etwas mehr Tempo wäre reinweg angebracht, dann würde einer vollendeten
Death ’n‘ Roll Party überhaupt nichts im Wege stehen. Death-Wurzeln gäbe es zu Hauf, nur kommt fast keine Auflockerung durch die Boxen. Etwas stur, wenngleich sicherlich nicht schlecht.

Fazit: Absolut guter Death ’n‘ Roll, wenngleich mit uneingeschränkt viel Luft nach oben.

Tracklist:

01. Appetite for Drinkstruction 02:45
02. Elvis in Chains 03:57
03. Vultures of the Black River 04:29
04. Ass Parking Bitch 03:17
05. Goatboy 03:40
06. Back to Kill You 03:39
07. Say My Name 02:41
08. Out for Blood 03:11
09. Bloody Stone 04:27
10. THUV 03:31

Besetzung:

Pinuccio Ordnal (guit)
Francesco Basthard (voc)
Carlo Zorro (bass)
Andrea Vagenius (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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