Band: Spell
Titel: For None And All
Label: Bad Omen Records
VÖ: 2016
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 2.5/5
Written by: Lex

Ich freue mich ja immer über eine Runde ungeschliffenen und vergangenheitsorientierten Heavy Metal mit eigenwilligem Gesang. Dementsprechend hatte ich bei dem jungen Retro-Dreier aus Kanada die Hoffnung, wieder einmal einen Beweis dafür zu erhalten, dass zumindest in Sachen Heavy Metal früher tatsächlich alles besser war.

Was den von SPELL als “Hypnotic Heavy Metal” bezeichneten Stoff auf “For None And All” angeht, haben wir leider nur einen Beweis dafür, dass Heavy Metal auch im Jahre 2016 ziemlich alt klingen kann. Die Tracks leiern zwar dem Sound der frühen NWOBHM gerteu vor sich hin, aber sie leiern eben. Keine okkulte Atmosphäre wie bei Portrait oder In Solitude, keine Ohrwürmer wie bei Cauldron, auch keine perfekt gelungene Kopie einer bekannten Band wie bei Attic.

“For None And All” ist frei von allen Sünden des überproduzierten Metals der Moderne, zollt den Tugenden der Tradition mit seiner Belanglosigkeit in Sachen Songwiting aberr einen schwachen Tribut.

Tracklist:

01. Madame Psychosis
02. Whipping Sigils
03. Too Late
04. The Sickness Unto Death
05. River Of Sleep
06. Séance
07. The Veil
08. Dark Desires
09. Vanitas
10. The Sphinx

Besetzung:

Cam Memser
Lester Spectre
McVie

Internet:

Spell @ Bandcamp

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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