Band: Steel Assassin
Titel: WWII – Metal Of Honor
Label: High Roller Records
VÖ: 2012
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Thorsten Jünemann

Leider gab es keine Info und ich frage mich, ob ich mich jetzt schämen muss weil dies nun schon das 2. Album von STEEL ASSASSIN seit ihrem Comeback 2005 (?) ist, obwohl es die Band auch bereits seit den 80ern gibt aber eine längere Schaffenspause dazwischen lag.
„WW II – Metal Of Honor“ ist ein Konzeptalbum über diverse Geschehnisse aus dem 2. Weltkrieg die in bester US Metalmanier vertont wurden.

Beim Opener „God Save London“ dachte ich zuerst nichtsahnend: Oh Gott! Ein Bruce Dickinson aus der mittleren Phase seiner Soloschaffenszeit (die mir übrigens auch sehr gefiel, auch wenn sie vielen zu experimentell war), für „arme“!

Ich musste aber fix meine Meinung revidieren, denn was der gute Mensch am Mikro verzapft ist keineswegs für „arme“!

Die Thematik nervt mich grundsätzlich ein wenig, geht mir auch bei SABATON so; ewig das Geträller von Mord, Todschlag und Kriegen die ich zum Glück nicht miterleben musste.
Im Laufe des Albums zeigt der Sänger, dass er keine „Air-Raid-Sirene“-Kopie ist, sondern dem nur ähnlich klingt und seine eigene Marke hinterlässt.

Musikalisch funktionieren die Doppelgitarren sehr gut, spielen sie sich doch die Soli in bester „Metal Church/Priest“Art gekonnt zu und die Rhythmusfraktion klingt „tight“! Einflüsse der genannten Bands sind dadurch auch leicht rauszuhören, aber es ist und bleibt STEEL ASSASSIN!
Ein sehr gut produziertes und abwechslungsreiches Album von und mit guten Musikern, Songwriting und feinstem US Metal mit einer kleinen Anleihe des sog. Teutonen Metal‘s.
Mal geht es rasend schnell zur Sache, mal gemächlich aber doch hart und heftig.

Meiner Meinung nach ist viel Potenzial vorhanden was aber noch nicht ganz ausgeschöpft wird.

Ich kann das aber definitiv noch nicht „kultig“ nennen, wenn sich eine Band in den 80ern zusammentut, sich wg. Zwistigkeiten o.ä. trennt oder pausiert und erst nach knapp 25 Jahren ihr Debüt ins musikgierige Volk schmeißt.

Aber ich würde gern in nächster Zukunft noch mehr von STEEL ASSASSIN hören.

Tracklist:

01. God Save London 05:17
02. Blitzkrieg Demons 05:39
03. The Iron Saint 07:03
04. Four Stars Of Hell 05:55
05. Bastogne 05:54
06. Guadalcanal 04:04
07. The Wolfpack 05:04
08. Normandy Angels 09:08
09. Red Sector A 05:17

Besetzung:

John Falzone (voc)
Mike Mooney (guit)
Kevin Curran (guit)
Phil Grasso (bass)
Greg Michalowski (drums)

Internet:

Steel Assassin @ MySpace

Steel Assassin @ Last FM

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