Band: U.D.O.
Titel: Celebrator
Label: AFM Records
VÖ: 2012
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 1,5/5
Written by: Thorsten Jünemann

Erst einmal die freundlichen Glückwunsche für 25 Jahre U.D.O., ein bisserl runder Geburtstag und ein Dankeschön dem Wahrzeichen für „real German Metal“!

Ich habe so einige nette Stunden „mit“ Hr. Dirkschneider im Sinne des Fans, verbringen können als da wären: ´ne Menge gelungene ACCEPT/U.D.O.-Konzerte und Partys auf denen seine/deren Alben rotierten.

Nun zum Jubiläumsalbum:

Eine interessante Zusammenstellung von B-Seiten, Japan-Bonüssen, Remixe und „Huldigungen“!
Die eigenen Songs wabern ja noch im erträglichen Sinn durch meine heiligen Räumlichkeiten, sind es doch zumeist japanische Bonustracks und diverse Remixe. Aber es sind halt „nur“ B-Seiten-taugliche Songs, die den musikerfreuten Zuhörer nicht wirklich aufhorchen lassen denn wer U.D.O. kauft, will auch U.D.O. drin haben, kein viel zu kitschiges und leider auch schlechtes Duett mit der amtierenden Queen of Metal, DORO!
Der Coversong „Born To Be Wild“ lässt meine Ohren bluten und die Fußnägel rollen sich dabei auf, unglaublich schlecht was er hier mit RAVEN vertont hat.
Wer braucht von einem der genialsten Metalsongs („Balls To The Wall“) ´ne blutleere Pianoversion?
Auch die „Orchestral Version“ von „Tears Of A Clown“ ist mehr schlecht als recht. Es liegt auch nicht daran, dass es einfach zu ungewohnt für den „German Tank“ klingt, sondern es ist einfach schei..e!
Es tut mir leid, das so sagen zu müssen, aber dann bitte lieber ´ne Jubiläumskompilation, die sich Fans ausgesucht haben, oder ein Jubiläums-3CD-Album…

Für Jäger und Sammler sowie den eingefleischten Fans sind vielleicht noch die erwähnten, in Europa noch nicht offiziell veröffentlichten Songs interessant, wobei wahre Sammler sowieso die Japan-CDs im Schrein zu stehen haben.

Aber bis auf 2-3 Ausnahmen (und das über 2 CDs gehend!), ist das ein echter Griff ins Klo und neue Fans erreicht man damit bestimmt auch nicht. Man solle eher aufpassen, alte Fans mit so etwas nicht zu vergraulen, obwohl das jetzt auch wieder sehr drastisch klingt. Die Tracks mit LORDI & HAMMERFALL klingen ja noch ok, ansonsten ist diese Doppel-CD für mich eher ein pures Ausmisten des Songdepot. Diese 2CD gehört maximal als Bouns-CD zu irgendeiner neuen Veröffentlichung, oder bereits als „Nice-Preis“ in die Regale gestellt.

Da dies ja eine Kompilation ist und die von mir eigentlich nicht gepunktet werden, mache ich mal wieder eine berühmte Ausnahme und verteile 1,5/5 Punkte! Warum?
Damit jeder wirklich sieht, wie schlecht ich diese U.D.O. Veröffentlichung finde. Da nützt auch das geile „Partycover“ nix…

Tracklist:

CD 1

01. Stormbreaker (Remix)
02. Tallyman (Remix)
03. Run! (Remix)
04. Free Or Rebellion (Remix)
05. Bleeding Heart
06. The Silencer
07. Bodyworld (Remix)
08. Systematic Madness (Remix)
09. Head Over Heels (w/Hammerfall)
10. Balls To The Wall (Piano Version)
11. Artificialized
12. They Only Come Out At Night (w/Lordi)
13. Streets Of Sin (Remix)

CD 2

01. Tears Of A Clown (Orchestral Version)
02. Man A King Ruler (Remix)
03. Hardcore Lover (Remix)
04. Scream Killers (Remix)
05. Planchet Soldat (feat. Faktor 2)
06. Borderline
07. Dancing With An Angel (Remix)
08. X-T-C (Remix)
09. Azrael (Remix)
10. The Key (Remix)
11. Metal Gods
12. Born To Be Wild (w/Raven)

Besetzung:

Udo Dirkschneider (voc)
Stefan Kaufmann (guit)
Igor Gianola (guit)
Fitty Wienhold (bass)
Francesco Jovino (drums)

Internet:

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