Band: Stream of Passion
Title: A War of Our Own
Label: Selfreleased
VÖ: 2014
Genre: Progressive/Symphonic Gothic Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Nach dem doch sehr fulminanten „Darker Days“ sind gut drei Jahre vergangen. Auch nach dem Ausstieg von Arjen Anthony Lucassen hat der restlich verbliebende Tross gezeigt, dass man sehr wohl in der Lage ist das gestartete Mischverhältnis weiterhin prächtig weiter zu führen. Mit „ A War Of Our Own“ erscheint nun der neueste Streich. Symphonic Gothic Metal steht auf dem Folgealbum deutlich stärker im Vordergrund und die progressiven Schübe wurden merklich nach hinten verlegt. Noch sicherlich vorhanden, wenn aber in deutlich leichteren, wie auch dezenten Nuancen. Sehr adrette Hooklines, gediegen ausgewählte Chorus-Formate und grandiose Pianoeinlagen wurden stark über den vorherrschenden Symphonicsound gelegt. Dies wird durch eine zuckersüße Stimme verstärkt und die Mexikanerin unterbreitet uns hier, dass sie sehr wohl imstande ist sich mit internationalen Größen zu messen. Warmherzig auf der einen Seite, aber auch in den sehr lieblichen Klangmomenten säuselt die gute Mrs. Bovio nicht schlapp. Kräftig und mit einem sehr hohen Wiedererkennungswert versüßt uns die Frontnachtigall hier den Hörgenuss. Besonders gut finde ich auch die Auswahl der Bombastelemente im Hintergrund, denn man überlädt das Ganze nicht oder kleistert uns einfach zu, nein hier wird ebenfalls mit viel Verstand alles und mit gutem Maß und Ziel zum Einsatz gebracht. Viel melodisches, wie auch melancholisches Flair wird zum Vorschein gebracht und da bleibt man staunend sitzen. Doch auch vor den Atmosphäreschüben der etwas schärferen Art und Weise schreckt die Truppe nicht zurück. Hierbei behilft man sich sehr schroffen Ecken und Kanten, vor allem Seitens des Gitarrenspiels. Dies lässt einfach alles doch durchdachter klingen. Hier werden zwar keine Weltbewegenden Neuerungen vorgestellt, doch mit dieser Art und Weise in der eigenen Weiterführung darf man mehr als nur zufrieden sein, denn die Melange ist in allen Belangen mehr als nur geglückt. Gute Berg und Talfahrt der Gefühle eben und dies bringt man erstaunlich gut zu Protokoll. Bleibt nur zu hoffen, dass man genau hier weiter anknüpft und sich nicht wie viele andere Kollegen (beispielsweise Nightwish) im Rosakitschuniversum verirrt.

Fazit: Fabelhafter Nachfolger gegenüber dem „Darker Days“. Weiterhin wird die Symphonic/Gothic Metalwelt mit solchen Bands feiern und das ist auch gut so, denn mit solch starken Bands werden die zick fehlerhaften Nachfolger in diesem Business wohl schnell aufgeben. Auch die großen Bands in diesem Bereich werden mit dem neuesten Output der Niederländer etwas zu knabbern haben.

Tracklist:

01. Monster 05:53
02. A War of Our Own 04:10
03. The Curse 04:24
04. Autophobia 03:48
05. Burning Star 03:44
06. For You 03:01
07. Exile 05:10
08. Delirio 05:02
09. Earthquake 04:27
10. Secrets 04:39
11. Don’t Let Go 06:00
12. Out of the Darkness 04:43

Besetzung:

Marcela Bovio (voc & violin)
Eric Hazebroek (guit)
Stephan Schultz (guit)
Johan van Stratum (bass)
Jeffrey Revet (keys)
Martijn Peters (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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