Ten – Heresy & Creed

0

Band: Ten
Titel: Heresy & Creed
Label: Frontiers Records
VÖ: 2012
Genre: Hardrock
Bewertung: 4/5
Written by: Thorsten Jünemann

Nach gut 2 Jahren Wartezeit haben sich Schmusebarde Gary Hughes und seine Mannen daran gemacht, ihr inzwischen 10. Album (unter der Ägide von Produzent Dennis Ward) zu veröffentlichen und Freunde des gepflegten britischen melodischen Hard Rock werden auch wieder hier Ihre Freude dran haben.

13 Songs warten auf ihre Hörer, wobei nicht jeder Song unbedingt ein Reißer ist! Doch der überwiegende Teil überzeugt mit melodiösen Hardrock-Riffs und Hooklines, perfekter Rhythmusfraktion und natürlich der ruhigen Stimme von Gary Hughes. Langweilige bis einschläfernde Songs die es zu keinem Höhepunkt wie der großartige Opener „Arabian Nights“ schaffen, machen aber trotzdem knapp die Hälfte der Spielzeit aus. Doch vergisst man sie schnell, da die starken Songs sich schnell einprägen und die sogenannten Füller vergessen lassen.

„Game Of Hearts“ ist auch ein Song, der sich mir schnell einprägte, fängt er doch mit einem wahren Gitarren-und Drumfeuerwerk an und bekommt doch noch vor der ersten Strophe die Kurve, sich zu einem wahren melodischen Rockhit zu entwickeln.

Man versucht sich in „The Priestess“ auch an modernen groovenden Sounds, die zwar zuerst ungewohnt von einer Band wie TEN klingen, aber dann doch durch die filigrane Gitarrenarbeit und natürlich durch die markante Stimme schnell wieder nach TEN klingen lassen. UND: die Nummer könnte auch in einem Strip-Laden laufen…Sehr gut, alle Hausaufgaben gemacht.

Nachdem ich „Heresy & Creed“ mehrere Male aufmerksam durchlaufen ließ, ist mein Fazit: Wo TEN draufsteht, ist auch eindeutig TEN drin.

Auch auf den vorigen Alben war ich bis dato der Meinung, dass man sich einige Songs hätte sparen können/sollen, doch ist es die Mehrheit der Songs gewesen, die mich dazu bewegte, das Album letztendlich zu kaufen und Konzerte zu besuchen, denn nicht viele Bands im melodischen Rockbereich haben es so geschickt drauf, mit Theatraliken & Epiken zu spielen wie TEN.

Tracklist:

01. The Gates Of Jerusalem
02. Arabian Knights
03. Gunrunning
04. The Lights Go Down
05. Raven’s Eye
06. Right Now
07. Game Of Hearts
08. The Last Time
09. The Priestess
10. Insatiable
11. Another Rainy Day
12. Unbelievable
13. The Riddle

Besetzung:

Steve McKenna (bass)
Gary Hughes (voc & guit)
Dan Mitchel (guit)
John Halliwell (guit)
Darrel Treece-Birch (keys)
Max Yates (drums)

Internet:

Ten Website

Ten @ MySpace

Ten @ Facebook

Share.

About Author

It's not about Satan, it's about Pussy and Poop. In Grind we trust!

Comments are closed.