Thaurorod – Anteinferno (CD Review)

Band: Thaurorod
Titel: Anteinferno
Label: Noiseart Records
VÖ: 2013
Genre: Progressive Power Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Thaurorod? Ah ja, dies waren die Finnen, welche 2010 solch einen Hype einfahren durften. Selbstredend habe ich mir dann eine Show angesehen und war bitter enttäuscht, denn es war einfach nur Mittelmäßig, was auch am Fronter lag. Diesen hat man ausgetauscht und durch einem mir durchaus bekannten Andi Kravljaca ersetzt. Meiner Meinung nach ein guter Entschluss, denn Andi passt und das hört man schon von Beginn an, deutlich besser zur finnischen Institution. Selbstredend ist dies aber auch nicht alles und auch die Finnen müssen 2013 immer noch Abstriche machen. Sie kämpfen eben mit vielen Szenekollegen um den Weltruhm, welchen es halt leider nicht mehr zu erlangen gibt. Für den Power Metal Fan ist dies aber egal und so darf er sich weiterhin an der satten Auswahl der Genreelemente ergötzen, welche sehr stimmig und gut in den Gehörgang tendierend in selbigen reinbohren. Man mag jetzt von Kitsch oder so sprechen, nur den entdecke ich bei den Finnen nicht. Da war das Vorgängeralbum deutlich triefender und somit bescheinige ich der Truppe eine gelungene Weiterführung im Konzept. Neuerungen oder Einflüsse von modernen Genrebands findet man nicht und so könnte man das Ganze als stur bezeichnen. Will ich gar nicht, denn Thaurorod beweisen, dass man auch mit allseits bekannten Klängen der erfrischenden Art noch für ein ordentliches Windaufwirbeln sorgen kann. Das hierbei Meister Kravljaca am meisten beiträgt verwundert mich gar nicht, zumindest mir kommt es so vor als hätte der Workaholic im Power/Melodic Metal Singsangbereich hier einen ganz besonderen Stempel aufgedrückt. Ob es nun flotte Passagen, mit ausdruckstarten, rauen Gesängen sind, oder einfach eine gefühlsvolles Bepinseln der Gefühl, der Großmeister hat es einfach drauf und davon darf man als Band ja schließlich nähren. Dies tut die Formation auch und somit gibt es was das Gesamtkonzept betrifft von mir wirklich nichts zu bekritteln. Ganz im Stile der 90er Power Metal Flut wird hier weiterhin wacker die Fahne gegen den Wind gehalten. Dies hängt aber nicht schlapp runter, nein sie weht unverwüstlich und das lässt wohl viele alte Power Metal Freunde hoffen, dass die Eiszeit des Genres sein Ende findet und man wieder mehr von solchen Kapellen ähnlicher Machart zu hören bekommt.

Fazit: Sauber was uns hier aus Finnland noch im Endspurt des alten Jahres erreicht. Toller Power Metal Opus, den es gilt einfach vollends aufzusaugen. Ob liebvoll – idyllisch oder einfach preschend, galoppierend, Thaurorod bieten uns auf dem neuesten Lebenzeichen eine reichlich und gut aussortierte Wahl und diese ist mit viel Suchtfaktor behaftet.

Tracklist:

01. Planet X
02. Heart of the Lion
03. Overboard
04. Far from Home
05. Victor
06. Marked for Diablo
07. For the Rose to the Grave
08. Anteinferno
09. Path
10. Riders of the Shires

Besetzung:

Andi Kravljaca (voc)
Emil Pohjalainen (guit)
Lasse Nyman (guit)
Harri Koskela (keys)
Pasi Tanskanen (bass)
Joonas Pykälä-aho (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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