Tracklist
01. Intro
02. Down In Flames
03. Let You Down
04. I Wanna Rock’n’Roll
05. Rock’n’Roll Never Dies
06. Shot At Dawn
07. You Need It Loud
08. Electric Shock
09. Sharpen The Blades
10. Who Likes To Boogie?
Besetzung
Eddie Guz – Gesang
Chris Marchand – Gitarre
Phillie Obuskovic – Gitarre
King ’O’ Men – Bass
Chris Nitro – Schlagzeug
The Carburetors – Produktion
Robert Hauge – Recording Engineering
Traidioneller Heavy Metal mit gepflegtem Hard Rock Einfluss gefällig? Dann schieben euch The Carburetors mit »We Ride At Night« den passenden Soundtrack direkt unter die Motorhaube. Die fünf Norweger verbinden druckvollen Hard Rock, klassischen Heavy Metal, schmutzigen Rock ’n’ Roll und eine ordentliche Ladung Punk-Attitüde zu ihrem selbst ernannten Fast Forward Rock’n’Roll.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 stehen The Carburetors für Musik, die ungefähr dort entsteht, wo Chuck Berry mit Motörhead zusammenstößt und anschließend gemeinsam mit AC/DC die nächste Werkstattparty verwüstet. Auch auf ihrem neuen Album wird weder zaghaft experimentiert noch über die philosophische Bedeutung eines verminderten Septakkords diskutiert. Hier zählen Riffs, Lautstärke und ein funktionierender Anlasser. Mit zehn Stücken und etwas mehr als 32 Minuten Spielzeit ist »We Ride At Night« angenehm kompakt ausgefallen. Die Songs drehen keine unnötigen Extrarunden und verzichten auf aufgeblasene Arrangements. Stattdessen liefern The Carburetors eine direkte Mischung aus Vollgas, Groove und Refrains, die bereits beim ersten Durchlauf nach verschwitztem Club, kaltem Getränk und leicht fragwürdigen Entscheidungen riechen.
NACHTFAHRT OHNE GESCHWINDIGKEITSBEGRENZUNG
Das kurze »Intro« beginnt mit Sirenen, Hubschraubergeräuschen und einer bedrohlichen Stimme, die den Albumtitel flüstert. Für einen Moment könnte man glauben, die Norweger hätten ein düsteres Konzeptalbum über nächtliche Verfolgungsjagden aufgenommen. Dann setzt »Down In Flames« ein und stellt klar: Hier wird nicht lange verfolgt, hier wird direkt überholt.
Das Schlagzeug von Chris Nitro treibt den Song mit stoischer Kraft voran, während King ’O’ Men am Bass den notwendigen Druck unter die Gitarren legt. Aufgebaut auf diesem bombenfesten Fundament aus Drums und Bass werden die Riffs von Chris Marchand und Phillie Obuskovic sauber aufgebettet.
Die Gitarren klingen rau, aber nicht schlampig. Kurze Akkordschläge, kleine Leads und ein geradliniger Refrain verbinden Heavy Metal mit dreckigem Rock ’n’ Roll. Sänger Eddie Guz legt darüber seine markante, angeraute Stimme, die irgendwo zwischen Lemmy, einem besonders gut gelaunten Straßenköter und einem alten Rockabilly-Sänger mit erheblichem Zigarettenkonsum liegt.
»Down In Flames« macht sofort deutlich, dass The Carburetors nicht vorhaben, den Fuß vom Gas zu nehmen. Der Song ist schnell, eingängig und besitzt jene unbekümmerte Energie, die ein Album entweder sofort trägt oder nach drei Nummern in den Straßengraben schickt.
DIE RHYTHMUSGRUPPE HÄLT DEN MOTOR ZUSAMMEN
Mit »Let You Down« wird das Tempo etwas kontrollierter, ohne dass die Band in eine gemütliche Sonntagsfahrt verfällt. Das Hauptriff besitzt mehr Hard-Rock-Groove und erinnert stellenweise an die frühen The Almighty. Der Song stampft, schiebt und gibt Eddie Guz ausreichend Raum für einen besonders griffigen Refrain.
Die Hintergrundstimmen verleihen der Nummer eine punkige Straßenchor-Atmosphäre. Perfekt sauber müssen solche Stimmen nicht sein. Sie sollen klingen, als hätte sich die halbe Kneipe spontan entschieden, den Refrain mitzugrölen – unabhängig davon, ob sie den Text kennt oder überhaupt noch gerade stehen kann.
Besonders stark ist das Zusammenspiel der beiden Gitarren. Marchand und Obuskovic liefern keine technische Leistungsschau, sondern konzentrieren sich auf Riffs, die sofort körperlich funktionieren. Eine Gitarre hält den Groove fest, während die zweite kleine melodische Akzente und Leads einstreut.
»Let You Down« gehört zu den besten Songs des Albums. Er verbindet die rohe Energie der Band mit einem Refrain, der auch nach mehreren Durchläufen nicht an Wirkung verliert. Das Stück zeigt, dass The Carburetors nicht ausschließlich durch Geschwindigkeit überzeugen müssen.
ROCK ’N’ ROLL ÜBER ROCK ’N’ ROLL
Bei »I Wanna Rock’n’Roll« ist der Titel bereits die vollständige Inhaltsangabe. Keine verschlüsselten Botschaften, keine komplizierte Figurenkonstellation und garantiert kein überraschender Erzählerwechsel im dritten Akt. Die Band möchte Rock ’n’ Roll spielen – und tut genau das mit bemerkenswerter Lautstärke.
Das eröffnende Riff prescht mit einer Mischung aus Motörhead, Rose Tattoo und punkigem Hard Rock aus den Lautsprechern. Chris Nitro hämmert einen geradlinigen Beat darunter, King ’O’ Men sorgt für den notwendigen Tiefton und Eddie Guz klingt, als hätte jemand seine Stimme mit einer rostigen Feile behandelt.
Der Refrain ist einfach, vorhersehbar und hervorragend. Gerade darin liegt die Kunst. Ein schlechter Rock-’n’-Roll-Refrain klingt nach liebloser Parole. Ein guter klingt nach einer Wahrheit, die offenbar nur aus drei Akkorden und maximal fünf Wörtern bestehen darf.
»Rock’n’Roll Never Dies« setzt diese Selbstbetrachtung direkt fort. Wer auf originelle Songtitel besteht, könnte langsam nervös mit dem Kugelschreiber klopfen. Musikalisch funktioniert die Nummer jedoch bestens. Das Riff besitzt einen deutlichen AC/DC-Einschlag, während Guz gesanglich mehr melodische Kontrolle zeigt als in den schnellen Stücken.
Die Gitarren lassen den Akkorden genügend Raum, wodurch der Song schwerer und breiter wirkt. Der Refrain besitzt beinahe hymnischen Charakter und dürfte live zuverlässig sämtliche Hände nach oben schicken. Rock ’n’ Roll ist angeblich unsterblich – und The Carburetors kontrollieren offenbar regelmäßig seinen Puls.
BEI SONNENAUFGANG WIRD GESCHOSSEN
»Shot At Dawn« beginnt mit einem kantigen Riff und einer düsteren Grundstimmung. Im Vergleich zu den vorherigen Stücken wirkt die Nummer etwas metallischer und weniger unbekümmert. Der Titel erinnert an militärische Erschießungskommandos, während die Musik mit marschierendem Rhythmus und schneidenden Gitarren den passenden Druck erzeugt.
Chris Nitro liefert erneut die notwendige Energie, hält sein Spiel jedoch kontrolliert. Seine Aufgabe besteht nicht darin, möglichst viele Fills zwischen die Riffs zu quetschen, sondern die gesamte Konstruktion mit Nachdruck voranzutreiben. Das gelingt ihm hervorragend.
Im Mittelteil öffnen die Gitarren den Song für ein melodisches Solo. Die Leadarbeit bleibt kompakt und fügt sich organisch in das Stück ein. Keine fünfminütige Griffbrettvorlesung stört den Bewegungsfluss. Hier wird kurz die Klinge gezeigt und anschließend weitergefahren.
Der Refrain könnte noch etwas markanter sein. Im direkten Vergleich zu »Let You Down« oder »Rock’n’Roll Never Dies« bleibt weniger hängen. Dafür besitzt »Shot At Dawn« eine dunklere Schwere, die dem Album zusätzliche Abwechslung gibt.
LAUTSTÄRKE IST KEIN VORSCHLAG
»You Need It Loud« beginnt zunächst im Midtempo und lässt kurz vermuten, dass sich die Band eine kleine Verschnaufpause gönnen könnte. Natürlich ist diese Hoffnung ungefähr so realistisch wie ein sparsamer Verbrauch bei dauerhaft durchgetretenem Gaspedal.
Nach dem getragenen Beginn zieht das Tempo an. Die Gitarren schieben einen einfachen, aber wirkungsvollen Rhythmus vor sich her, während Guz die titelgebende Forderung mit rauer Überzeugung vorträgt. Dieser Song soll nicht leise im Hintergrund laufen, während jemand Steuerunterlagen sortiert. Dafür wurde er nicht gebaut.
Die Nummer besitzt einen deutlichen Punk-Einschlag. Der Refrain ist kurz, direkt und auf gemeinsames Brüllen ausgelegt. Inhaltlich wird nichts verkompliziert: Musik muss laut sein, der Rock ’n’ Roll muss leben und vermutlich sollte irgendwo gerade ein Getränk verschüttet werden.
Mit weniger als drei Minuten bleibt »You Need It Loud« erfreulich knapp. Die Band wiederholt ihre zentrale Aussage genau oft genug, bevor sie zur nächsten Attacke übergeht.
ELEKTROSCHOCK MIT DREI AKKORDEN
»Electric Shock« ist die kürzeste vollwertige Nummer des Albums und gleichzeitig einer seiner stärksten Ausbrüche. Das Stück ist punkig, schnell und rotzig. Die Gitarren sägen, das Schlagzeug prescht nach vorne und Eddie Guz klingt, als hätte er den titelgebenden Stromschlag bereits während der Aufnahme erhalten.
Die Strophen verzichten auf jedes überflüssige Beiwerk. Ein treibendes Riff, ein paar kurze Übergänge und ein Refrain reichen vollständig aus. Die Nummer besitzt jene „Ist mir doch egal“-Attitüde, die man nicht glaubwürdig nachspielen kann. Entweder eine Band hat sie oder sie wirkt wie eine Gruppe Büroangestellter beim verpflichtenden Team-Building in Lederjacken.
Hier stimmt jedoch alles. The Carburetors klingen wild, ohne auseinanderzufallen, und präzise, ohne steril zu wirken. Die Produktion hält die Instrumente zusammen, lässt aber genügend Dreck auf den Gitarren und in der Stimme.
»Electric Shock« beweist außerdem, dass die Band ihre Stärken besonders gut in kurzen Formaten ausspielen kann. Der Song ist vorbei, bevor die zentrale Idee auch nur ansatzweise Verschleißerscheinungen zeigt.
DIE KLINGEN WERDEN GESCHÄRFT
Mit »Sharpen The Blades« kehrt das Album zu einer etwas schwereren Heavy-Metal-Ausrichtung zurück. Das Hauptriff besitzt mehr Gewicht, während der Refrain erneut auf gemeinsames Mitsingen setzt. Der Song verbindet die rohe Energie des Rock ’n’ Roll mit einer martialischeren Bildsprache.
Die Gitarrenarbeit gehört hier zu den besten Momenten der Platte. Marchand und Obuskovic verzahnen Rhythmus- und Leadspiel, ohne dass eine der beiden Spuren die andere überdeckt. Kleine harmonische Bewegungen geben dem Riff zusätzliche Tiefe.
Auch King ’O’ Men ist deutlicher wahrnehmbar. Sein Bass folgt nicht ausschließlich den Gitarren, sondern verstärkt den Groove mit kleinen rhythmischen Bewegungen. Gerade in den Übergängen sorgt das Instrument dafür, dass die Nummer nicht zu einer reinen Gitarrenwand wird.
Mit knapp über vier Minuten gehört der Song zu den längeren Titeln. Die zusätzliche Spielzeit wird sinnvoll genutzt, um das zentrale Motiv auszubauen und ein kräftiges Solo unterzubringen. Ein kleiner Straffungsschnitt hätte zwar nicht geschadet, doch echte Langeweile entsteht nicht.
WER WILL BOOGIE?
Der Abschluss »Who Likes To Boogie?« wirft sämtliche verbliebenen Zweifel über Bord. Nach Heavy Metal, Punk und Motörhead-Geballer kommt noch einmal der ursprüngliche Rock ’n’ Roll zum Vorschein. Das Stück verbindet Elvis Presley, Chuck Berry und harten skandinavischen Rock zu einem schwitzenden Finale.
Eddie Guz zeigt hier besonders deutlich, wie stark seine Stimme vom Rockabilly und frühen Rock ’n’ Roll geprägt ist. Er zieht einzelne Silben, setzt kleine rhythmische Akzente und trägt den Refrain mit hörbarem Vergnügen.
Die Gitarren liefern dazu einen federnden Boogie-Rhythmus, während Bass und Schlagzeug das Stück mit kräftigem Groove zusammenhalten. Trotz des lockeren Grundgefühls bleibt der Klang druckvoll. Das ist kein nostalgischer Tanztee mit Haartolle und Petticoat, sondern Elvis auf Steroiden, der vermutlich gerade sein Motorrad falsch geparkt hat.
Als Abschluss funktioniert die Nummer ausgezeichnet. Das Album endet nicht mit einem großen Drama, sondern mit einem breiten Grinsen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde ist die Nachtfahrt vorbei – zumindest bis jemand erneut auf Start drückt.
EDDIE GUZ UND DIE ROSTIGE KEHLE
Der größte Wiedererkennungswert von The Carburetors liegt in der Stimme von Eddie Guz. Sein Gesang ist rau, kantig und besitzt gleichzeitig genügend melodische Kontrolle, um die Refrains sicher zu tragen.
Guz klingt niemals künstlich aggressiv. Seine Stimme wirkt vielmehr wie das natürliche Ergebnis aus jahrzehntelangem Rock ’n’ Roll, lauten Bühnen und wahrscheinlich einer gewissen Abneigung gegen Kräutertee. Gerade diese Glaubwürdigkeit gibt selbst den klischeehaftesten Textzeilen genügend Gewicht.
In den schnelleren Nummern setzt er auf kurze, rhythmische Phrasen. Bei »Let You Down« und »Rock’n’Roll Never Dies« zeigt er dagegen mehr melodische Bandbreite. Diese Wechsel verhindern, dass das Album vollständig in gleichförmigem Gebrüll versinkt.
Einige Refrains ähneln sich in ihrer Phrasierung. Da beinahe alle Titel auf direkte Mitsingbarkeit ausgelegt sind, wiederholen sich bestimmte Betonungen und melodische Bewegungen. Guz besitzt jedoch genügend Charakter, um auch vertraute Muster lebendig zu halten.
FÜNF MUSIKER IM GLEICHEN GANG
Instrumental lebt das Album vom engen Zusammenspiel. Chris Marchand und Phillie Obuskovic verstehen sich als Gitarrenduo, ohne in ein ständiges Duell zu geraten. Die Riffs stehen im Mittelpunkt, während Soli und Leads gezielt eingesetzt werden.
King ’O’ Men liefert einen stabilen und druckvollen Bass. Das Instrument könnte im Mix gelegentlich noch deutlicher hervortreten, ist aber jederzeit als körperliches Fundament spürbar. Gemeinsam mit Chris Nitro entsteht eine Rhythmussektion, die sowohl schnelle Punk-Attacken als auch groovende Hard-Rock-Passagen sicher trägt.
Nitro spielt geradlinig, kraftvoll und songdienlich. Seine Beats wirken niemals komplizierter als notwendig. Das mag technisch weniger spektakulär sein, passt aber perfekt zur Musik. Niemand erwartet bei einem Hochgeschwindigkeitsrennen, dass der Fahrer zwischendurch aussteigt und einen komplizierten Stepptanz aufführt.
Die Band klingt geschlossen und eingespielt. Nach mehr als zwei Jahrzehnten gemeinsamer Geschichte wissen die Musiker genau, wann ein Riff zusätzliche Luft benötigt und wann der nächste Gang eingelegt werden muss.
ROCK ’N’ ROLL MIT FRISCHER LACKSCHICHT
Die Produktion verbindet moderne Klarheit mit ausreichend Dreck. Gitarren, Bass und Schlagzeug lassen sich gut voneinander unterscheiden, ohne dass die Aufnahme steril oder übermäßig poliert wirkt.
Besonders das Schlagzeug besitzt einen kräftigen, natürlichen Druck. Die Snare schlägt deutlich durch den Mix, während die Bassdrum genügend Substanz besitzt, ohne wie eine künstliche Klickspur zu klingen. Die Gitarren bleiben rau und behalten ihre schmutzige Oberfläche.
Eddie Guz steht präsent im Zentrum, wird aber nicht unangemessen weit über die Instrumente geschoben. Die Hintergrundstimmen sind breit genug, um den Refrains zusätzliche Größe zu geben, wirken jedoch weiterhin wie echte Musiker und nicht wie ein digital vervielfachter Männerchor.
Etwas mehr räumliche Tiefe hätte einzelnen Songs gutgetan. Gerade »Shot At Dawn« und »Sharpen The Blades« könnten noch schwerer wirken, wenn Gitarren und Schlagzeug etwas breiter angelegt wären. Insgesamt trifft die Produktion den Charakter der Band jedoch sehr gut.
KLISCHEES MIT HOHER OKTANZAHL
Textlich bewegen sich The Carburetors auf ausgesprochen bekanntem Gelände. Rock ’n’ Roll, Lautstärke, Nachtfahrten, Feuer, Klingen und elektrische Schläge bilden ungefähr das vollständige Inventar eines gut sortierten Hard-Rock-Kellers.
Wer tiefgründige Gesellschaftskritik, überraschende Erzählperspektiven oder poetische Mehrdeutigkeit erwartet, dürfte hier wenig Material für den nächsten Literaturzirkel finden. Die Texte erfüllen eine andere Funktion: Sie sollen schnell verständlich sein und sich nach einem Durchlauf mitsingen lassen.
Das funktioniert. Die Band trägt ihre Klischees nicht verschämt, sondern mit voller Überzeugung. Gerade deshalb wirken Songs wie »I Wanna Rock’n’Roll« oder »You Need It Loud« nicht peinlich. The Carburetors versuchen nicht, etwas anderes zu sein.
Die Kehrseite dieser Konsequenz ist eine gewisse Vorhersehbarkeit. Nach den ersten drei Songs ist klar, welche Themen und musikalischen Werkzeuge den Rest des Albums bestimmen werden. Größere Überraschungen bleiben aus.
FAZIT:
»We Ride At Night« ist ein geradliniges, druckvolles und hervorragend gelauntes Hard-Rock-Album. The Carburetors verbinden Heavy Metal, Punk und klassischen Rock ’n’ Roll zu einer kompakten Vollgasfahrt.
Besonders »Down In Flames«, »Let You Down«, »Electric Shock« und »Who Likes To Boogie?« überzeugen mit starken Riffs und unmittelbarer Energie. Die bekannten Texte und ähnlichen Strukturen begrenzen den Überraschungseffekt, doch wer Rock ’n’ Roll laut, dreckig und ohne unnötige Umwege bevorzugt, sollte nachts unbedingt mitfahren.






