Band: The Crown
Titel: Death Is Not Dead
Label: Century Media Records
VÖ: 2015
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

Mit extremen Metal ist das so eine Sache: Eine und die selbe Band ist für einen Hörer schon Kult, Referenz, Legende und sonst noch alles. Und für einen anderen ist der selbe Legendenreferenzkult nur ein weiterer Einwohner von Gehtschonsohausen.

So steht´s bei meinem Verhältnis zu The Crown, die offensichtlich allgemein als eine der bedeutenderen Bands im Thrash/Death Bereich gilt. Ich dagegen hab weder mitbekommen dass es die zwischenzeitlich gar nicht mehr gab noch dass es die seit einiger Zeit wieder gibt. Wenn ich mir „Death Is not Dead“ so anhöre, wird sich daran nicht viel ändern. Ja, die Kronjuwelen geben Gas, machen Druck, es lässt sich dazu bangen und so weiter und so fort. Der erste Eindruck: Fett! Dann vergeht Track um Track, und ich denk mir „Was hab ich da noch eben gehört?“. Gut, „Eternal“ hatte ein bisschen Atmosphäre, aber das ist auch von den (hoffnungslos überschätzten) Paradise Lost gecovert.

Nicht alles ist schlecht: Johan Lindstrand hat das gewisse markante Etwas in seinen Vocals, die Riffs entbehren nicht der notwendigen Dynamik und ganz sicher leidet man keine Qualen beim Durchhören der Scheibe. Aber irgendwelche besonderen Momente? Für mich Fehlanzeige. Ich schätzte die Sache so ein, dass wer The Crown toll findet wahrscheinlich auch in At The Gates eine legendäre Band sieht.
Ich hab versucht mich unter dem Kopfhörer der Sache anzunähern, aber für mich bleiben The Crown weiterhin Durchschnitt.

Tracklist:

01. Reign
02. Headhunter
03. Iblis Bane
04. Eternal
05. Struck By Lightning
06. Speed Kills (Full Moon Ahead)
07. Herd Of Swine
08. Horrid Ways
09. Ride To Ruin
10. Meduseld
11. Godeater

Besetzung:

Johan Lindstrand (Vocals)
Marko Tervonen (Guitar)
Robin Sörqvist (Lead Guitar)
Magnus Olsfelt (Bass)

Internet:

The Crown Website

The Crown @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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