Band: The Dead Daisies
Titel: Make Some Noise
Label: SPV/Spitfire Music
VÖ: 05.08.16
Genre: Rock
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Wer kennt das Gefühl nicht, man sitzt im Auto auf der Autobahn und drückt mal so richtig herzhaft ins Gaspedal. Dazu braucht der Rock und Metal begeisterte natürlich einen amtlichen Soundtrack. Jeder hat das so seine Favoriten. Nun gesellt sich hier ein neuer Haufen dazu, welcher sich The Dead Daisies nennt. Mit ihrem selbstbetitelten Debüt oder auf ihrem letzten Album „REVOLUCIÓN“ konnten die Rocker ordentlich punkten und haben bereits etliche Fans über den Erdball rekrutieren können. Persönlich warne mir diese Rocker völlig unbekannt und umso mehr erfreut es mein Gaspedal oder die hiesigen Radarkästen, wenn dieser Sound in meinem Auto abgespielt wird.

Mit leicht geändertem Line-Up wurde nun der neueste Rundling mit „Make Some Noise“ veröffentlicht. Was sich gegenüber den Vorgängern geändert hat? Nun vorab kurz reingehört und da kann man getrost sagen, rein gar nichts. Mag etwas am Stand drehend klingen, passt aber zu solch einer Art des animierenden Rocks sehr gut.

Mit John Corabi (Mötley Crüe, Raat), Doug Aldrich (Whitesnake, Dio), Marco Mendoza (Whitesnake, Thin Lizzy), David Lowy (Red Phoenix, Mink) und Brian Tichy (Ozzy Osbourne, Foreigner, Billy Idol) im Line Up könnte man durchaus von einer Supergroup des Rocks sprechen. Recht großspurig hat man sich selbst als selbst proklamierte Wahrer des „guten alten Rock“ publiziert. Stimmt aber meiner Meinung nach auch. Der Sound auf dem Silberling klingt sehr Old School lastig und hat auch hier und da einige Einflüsse des LA Rock. Also keine x-beliebige Rockband, welche AC/DC und Konsorten nacheiern.

Eigenständig, Innovativ und frisch sollte es klingen und dennoch im Blut den klassischen Bestandteil. Ist ihnen auch geglückt und so klingen die Jungs nicht nur wie die ganz Großen der Rockgeschichte, nein sie offerieren ihre Wurzen und das für was sie selbst einstehen. Erdiges, ehrliches Rock musizieren (lärmen) und dies auf allerhöchstem Niveau eben.

Freilich mag man so etwas vorhersehbar klingen, aber im Großen und Ganzen erstellt sich einem die Frage, was erwarten wir von einer amtlichen Rocktruppe? Ganz klar und nicht von der Hand zu weißend, dass sie die Bude rocken auf Teufel komm raus. Dies machen die Burschen auch und bringen mit ihrem Sound die Wände zum Beben.

Das erfreut den Rocknostalgiker, denn der Sound ist genau für diese Zielgruppe ausgerichtet.

Einprägsame Rocksongs eben und dies wird die Fans des Rocks der alten Schule wahrlich erfreuen und diesen Herrschaften einen wahren Hörgasmus verschaffen.

Fazit: Klassischer Hard Rock der ordentlich unter die Haut geht. Kein Schnick-Schnack, sondern ehrliche Rockkunst, welche langanhaltend fesselt.

Tracklist:

01. Long Way To Go
02. We All Fall Down
03. Song And A Prayer
04. Mainline
05. Make Some Noise
06. Fortunate Son
07. Last Time I Saw The Sun
08. Mine All Mine
09. How Does It Feel
10. Freedom
11. All The Same
12. Join Together

Besetzung:

Brian Tichy (drums)
David Lowy (guit)
John Corabi (voc)
Doug Aldrich (guit)
Marco Mendoza (bass)

Internet:

The Dead Daisies Website

The Dead Daisies @ Facebook

The Dead Daisies @ Twitter

The Dead Daisies @ YouTube

Checkt hier das Album via Spotify:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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