Pop Evil – Up

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Band: Pop Evil
Titel: Onyx
Label: eOne
VÖ: 21.08.15
Genre: Alternative/Groove/Nu Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Die Scheiblette „Onyx“ der Truppe Pop Evil wurde ja meinerseits ja gehuldigt auf Teufel komm raus. Selbstredend habe ich mich tierisch auf den neuesten Output der Modern Metal Formation gefreut. Beim ersten Track des neuen Machwerks weiß ich nicht was ich davon halten soll. Freilich und dies steht außer Frage, die Jungs haben nach wie vor eine gute Klasse in Sachen Modern Metal, nur kann man nicht daran anknüpfen, was man eben mit dem Vorgänger geschaffen hat. Die Linien wie auch die Kraft sind sehr dezimiert worden und man versucht sich zwar gegenüber etlichen großen Vorreitern abzusetzen, wirkt aber einfach zu unausgegoren. Dies heißt einerseits versucht man sich weitausgehend mehr in progressiven Sachen, diese zünden einfach nicht und sind, wer auf das Genre im modernen Soundkleid steht nicht so interessant. Somit kann man durchaus sagen, dass Pop Evil einen Schritt zurück gemacht haben, denn die Stücke auf dem neuen Output sind weder Fisch noch Fleisch. Stets wird versucht viele Wechsel einzubauen und dadurch kommt es niemals zum zündenden Funken. Der Groove wurde fast gänzlich nach hinten gelegt und man versucht sich weit mehr in rockigen Gefilden. Keine Frage, auch in diesem Bereich könnte man für viele Kraftakte sorgen, nur gelingt es der Truppe einfach nicht für satte Ohrwürmer zu sorgen, mit denen der Vorgänger komplett gespickt war. Wirklich schade, denn die Stücke hätten wahrlich gute Ansätze, aber gelinde gesagt sind sie einfach zu schlapp, da gönnt man sich doch tausendmal lieber den Vorreiter, bei dem man amtlich die Bude platt gemacht hat.

Fazit: Wirklich schade, denn mit „Onyx“ hat man einen Meilenstein geschaffen. Da hinkt „Up“ aber gewaltig hinterher. Sicherlich nicht schlecht, aber einfach enttäuschend wenn man die Vibes und groovigen Beats vom Vorgänger geliebt hat.

Tracklist:

01. Footsteps 4:22
02. Core 4:15
03. In Disarray 3:45
04. Take It All 3:18
05. Ghost Of Muskegon 3:58
06. If Only For Now 3:50
07. … 0:30
08. Ways to Get High 3:12
09. Lux 3:23
10. Vendetta 3:39
11. Dead In The Water 5:39
12. Seattle Rain 4:17
13. Til Kingdom Come 5:4

Besetzung:

Leigh Kakaty (voc)
Nick Fuelling (guit)
Dave Grahs (guit)
Matt DiRito (bass)
Chachi Riot (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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