Thirteen Bled Promises – The Black Legend

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Band: Thirteen Bled Promises
Title: The Black Legend
Label: Blood Fire Death Music
VÖ: 01.12.15
Genre: Brutal Deathcore
Bewertung: 1/5
Written by: Robert

Die aus Madrid stammenden Herrschaften von Thirteen Bled Promises machen laut eigenen Angaben eine Mischung aus Brutal Deathcore und leichten Brutal Death Elementen. Zwar 2006 gegründet haben die Herrschaften bis dato außerhalb von Spanien noch nicht recht Fuß fassen können. Mit „The Black Legend“ hat man nun das Zweitwerk veröffentlicht. Alleine schon beim Intro hört man sofort raus, das die eingangs erwähnte Stilbeschreibung nur zu einem Drittel stimmt.

Deathcore an sich mag sicherlich ein Bestandteil im Gemisch der Spanier sein, allerdings versieht man seinen Dienst im Härtebreich an etlichen Fronten. So sind starke Black Metal Fragmente dabei, wie auch Death/Black Allüren. Zusammengemischt klingt das? Ganz klar zu unausgegoren und zu wirr zusammengebastelt. Das drohende Erscheinungsbild weder Fisch noch Fleisch kommt immer stärker hervor, je länger man diesen Output hört. Definitiv hat man einiges am Kasten, weiß es aber nicht harmonisierend umzusetzen. Das Endergebnis ist einfach zu wild und das passt hier und da so gar nicht in die Tüte.

Die teils melodisch-diabolischen Fragmente sind stark, klingen aber ganz arg von Behemoth kopiert. Das man hier keinen Zeitpunkt irgendwie eigene Innovation aufkommen lassen kann ist einfach ein sehr starkes Manko. Definitiv ist die Truppe eine sehr starke, weiß aber nicht recht was sie machen sollen, aber auch hinkt man einfach so dermaßen hinterher, denn den ganz großen im Geschehen hat man rein gar nicht entgegen zu setzen. Vielmehr beruft man sich auf das Konzept viel einzuwerfen, um eben einfach frischer zu klingen, was man dann eben nicht tut.

Das Mischkonzept ist einfach so fehlerhaft und auch der Drumsound klingt wie vom Band, denn bei den Blast Beat Attacken klingt das nicht nach Druck sondern nach einem lauwarmen Furz und sonst nichts. Sorry aber dreister kann man einfach nicht von den Genrevorreitern nicht klauen und dann glauben, dass der Musikliebhaber das auch noch abnimmt und den Jungs frische Eigenständigkeit attestiert.

Fazit: Blaupausen wohin das Auge reicht und das Gemisch klingt wie ein aufeinander geschichteter Haufen. Man hätte Qualität keine Frage, denn die Instrumente beherrscht man, aber die Zusammensetzung ist unterstes Niveau und man biedert sich einfach an und wühlt dabei im Resteeimer bekannter Bands a la Behemoth und Konsorten.

Tracklist:

01. The Irrevocable Judgement of the Inner World 00:50
02. Species Landfill 04:11
03. Sons of the Northward Clash 04:21
04. Year 666 (The First Arrival) 04:44
05. A Fully Stabbed Face 03:59
06. Beeldenstorm 04:11
07. Cosmic Depletion 03:06
08. Biblephagy Slender Phytobezoars 04:14
09. Death of an Alien 04:03
10. The Day After Roswell 07:09

Besetzung:

Darío (guit)
Fran (guit)
Cosmea (bass)
Johny (drums)
Turri (voc)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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