Band: Thornafire
Titel: Magnaa
Label: F.D.A. Rekotz
VÖ: 2014
Genre: Death Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Thornafire stammen aus Chile und sind für mich ein eher unbeschriebenes Blatt aus Südamerika, obwohl ich mich schon länger und intensiv mit der Szene aus dem Süden Amerikas beschäftige. „Magnaa“ nennt sich der vierte Longplayer der Deather Fraktion. Vermehrt macht meine Wenigkeit kleine Black Allüren aus und auch vor gewissen Symphonic Einflüssen und Melodic Anleihen macht man nicht Halt. Dies ist aber nur eine Unterwanderung oder steht als Einleitung und somit nicht die Dominanz schlechthin. Eher dem gegenüber steht ein preschendes Spiel der Chilenen, das wie ein düsterer Wirbelwind mit Hagelschlag auf uns hernieder prasselt. Das geht ganz gut rein, ist aber nicht das Ultimum was man hier raus holt, denn Qualität haben die Burschen durchaus, nur biedert man sich zusehends schwedischen und polnischen Acts an. Den besonderen Reiz hat man dadurch, dass man die Tracks in der Landessprache eingesungen hat, den Rest erledigt man mit herkömmlich, bekannten Attacken. Mal geht das Innovativer rein, mal kommt es einem vor, dass die Jungs hier eine Cover Version mit spanischen Lyriks abliefern. Zu großen Teilen verbindet man eben dadurch eine sehr gute Spielwiese in Richtung Europa, andererseits ist das Ganze zu hart angelehnt, sodass man über die eigene Qualität streiten kann. Das was aus den Boxen rattert ist wirklich nicht schlecht und geht auch gut ins Gehör, doch im großen Haifischbecken gibt es eine Vielzahl ähnlicher Bands, welche deutlich innovativer in die Saiten greifen. Somit durchaus gutes Mittelmaß, mit leichten Tendenzen nach oben, doch für einen weiteren Schritt in der eigenen Karriere, würde ich mit mehr eigene Qualität wünschen und somit hat man durchaus noch etliche Schrauben nachzujustieren. Durch die Bereiche des Old School Death Metal mit Brutal Death Metal, hämmernden Blast Beats und kleineren Black Attacken wird um die Gunst gerungen und das könnte in naher Zukunft durchaus noch interessant werden mit diesen Chilenen.

Fazit: Nicht wirklich neu, nicht wirklich Originell, aber durchaus im guten Mittelmaß vorgetragen. Etwas mehr Innovation wäre durchaus gefragt, dann würde dieser Act in Europa sicherlich für eine breitere Klientel sorgen.

Tracklist:

01. Intro 01:37
02. La Sierpe 03:20
03. La Esencia Invisible 04:20
04. Corvus Corax 04:48
05. La Voluntad de los Autocratas 05:29
06. Intermezzo 00:52
07. Sacrificial Catabasis 03:24
08. Die Unaufhaltsame Strömung 05:26
09. Vortex de Sileo 03:32
10. Buenos Aires Paraphernalia 00:39
11. Scorching Iron Thorns 03:29
12. En el Trono de los Ciegos 05:34
13. Espiritual Lid Paranoia 03:35
14. Outro 03:24

Besetzung:

Victor Mac Namara (guit)
Juan Pablo Donoso (drums)
Christian Argandoña (voc & bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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