Truth Corroded – The Saviours Slain (CD Review)

Band: Truth Corroded
Titel: The Saviours Slain
Label: AFM Records
VÖ: 2013
Genre: Thrash Metal/Metalcore
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Die aus Adelaide stammenden Thrash Metal/Metalcore Recken Truth Corroded tummeln sich bereits seit 1997 im Geschehen, doch ein europäischer, breiter Durchbruch ist ihnen, trotz vier Full Length Alben nicht geglückt. Mit „The Saviours Slain“ steht nun Album Nummer fünf ins Haus und dabei machen die Jungs weiterhin keine Gefangenen. Die Technik Freaks haben genau das drauf, was ich persönlich weniger für mich Beanspruche. Die Guten Linien im satten Groove Kleid immer wieder mit technischem Geplänkel zu verdüstern. Muss man wirklich der Masse zeigen dass man gar viele Linien kann. Ist es ein Muss heutzutage dies in die Stücke für Komplexität einzubauen? Nein wirklich nicht, somit auch hier für die Australier, weniger ist oft mehr. Was benötigt eine Truppe in diesem Bereich. Ordentlich Schmackes und die Energie diese Live, wie auch auf Platte rüber zu bringen. An letzterem scheitern die Australier etwas, denn die Technikgeplänkel lassen die Stimmung nicht so recht durchsickern. Düstere Schläge und satte Groove Keulen wären echt vorhanden nur werden diese durch ruckartige, teils diffuse Querverstrebungen niedergebuttert und somit kommt man sich vor wie eine Pinballkugel in einem Spiel. Breakdowns schön und gut, muss man aber deshalb einen nach dem anderen so irrational einsetzen. Etwas unlogisch, denn die guten Grundlinien und die sehr lobenswerten Ansätze gehen dabei oftmals völlig verloren. Somit konzentriert man sich, dem Fan hier in kürzester Zeit so viele Linien und Dudeleien aufs Auge bzw. Gehör zu drücken das einem schier schlecht wird. Braucht doch echt niemand und die grundsoliden Parts wären echt toll, aber wie erwähnt legt die Truppe auch auf dem Album immer mehr Augenmerk so viel Technik als irgend möglich vorzulegen. Schön, wenn eine Truppe das beherrscht, doch wir sind alles Musikliebhaber und wollen uns mehr der Musik und einer guten Dampframme ergötzen als einem technischen Gierhals. Die Jungs haben Sägen, Breakdown, Doublebass gut dabei, doch eben schlussendlich finden diese eben immer eine Mündung in zu argen Ausschweifungen.

Fazit: Man mag gut sein, dies stelle ich überhaupt nicht in Frage, doch mit solchen Komplexitäten will man als Hörer einfach nicht unterhalten werden, denn man braucht eben in diesem Bereich eine Abrissbirne die alles Platt macht und nicht ein technisch laberndes Fiasko.

Tracklist:

01. Precipice 00:58
02. They Are Horror 03:22
03. The Fall Endless 04:27
04. It’s Fear I Breathe 04:23
05. The Saviours Slain 04:17
06. Of Gods Drowned in Blood 05:18
07. As a River They Bled 03:17
08. A Feeding Enemy 04:57
09. Sea of Flames 02:23
10. Last of My Flesh 05:10
11. I Misery 05:09
12. Hallowed Black Sun 06:05

Besetzung:

Greg Shaw (bass)
Jason North (voc)
Wayne Batters (guit)
Chris Walden (guit & drums)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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