Tuxedo – Flowerfield Melodies

Band: Tuxedo
Titel: Flowerfield Melodies
Label: Massacre Records
VÖ: 2013
Genre: Alpencore
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Gibt es etwas vergleichbares als unsere Tuxn Buam? Nein sage ich mal, denn was hier Live in den letzten Jahren absolviert wurde ist einfach unglaublich. Wäre dies mal eine Gelegenheit einen Angriff auf unsere Apres Skibars zu starten und einfach das neueste Werk „Flower Melodies“ reinzutrümmern, um die Urlauber mal ordentlich mit Schmackes für die Ohren zu bedienen? Gut die Idee ist geboren und wir halten euch diesbezüglich auf dem Laufenden. Vorab möchte meine Person aber erst das Werk mal genauer unter die Lupe nehmen. Einige Stücke sind uns ja von etlichen Live Auftritten bekannt, aber wie klingt nun das Gesamtwerk und können die Tuxn Buam auch auf einer Langrille überzeugen? Nun denn auf die Alm und abgeplattelt was das Zeug hergibt. Dieses Gefühl bietet auch das einleitende Intro und da wird schon gleich vorbereitet was nun folgen soll. Unterhaltung im Groove Sektor pur, für dies sind die Oberösterreicher rund um Fronter Johannes Frauenhuber bekannt und auch auf dem Album kann man durchaus Akzente setzen, sodass man sich in die Lage versetzen kann wie man wohl auch Live klingt. Was besonders hervorsticht ist der extreme Guss an Melodien, dies war mir bis dato gar nicht mal so bewusst ist aber auf der Langrille superb rauszuhören und steht der Formation auch toll zu Gesicht. Auch die schmächtigen Härtebeats kommen nicht zu kurz und in einer gelungenen Fusion wird hier wie wild der Tann platt gemacht. Hier kommt mir gleich eine weitere Idee zu welchem Beruf man mal die Tuxedeo Songs ausprobieren sollte. Nun ja dass unsere dezimierten Wälder hier bald verschwunden wären ist eine andere Sache. Die bäuerlichen Soundeinfwürfe mögen bei vielen wohl verpönt sein, zeigen aber mit welchem Augenzwinkern die Tuxn Jungs zu Werke gehen. Dass man das Business zwar ernst nimmt aber stets den Focus am Spaß an der Musik niemals verloren hat beweist man nicht nur, nein man unterstreicht dies doppelt. Warum? Nun, kennen nur selten Bands, welche gelungen den Spaß musikalisch verpacken können und man somit das Ganze auch auf der Scheiblette wieder spiegelt. Die Songs sind allesamt gut verpackt, abgemischt und in Szene gesetzt worden und man hat durch die Vielfalt ordentlich einen Zeitraum vorgelegt bekommen sich genauer mit den einzelnen Stücke zu bekommen. Vergleiche mit Disturbed und System of a Down habe ich schon mehrmals gesagt bekommen und diese sind auch nicht unbegründet, auch wenn die österreichische Antwort auf die großen Amibands hier deutlich eigenständiger rüber kommt. Beats und Rhythmen sind einfach einzigartig und hier zeigen die Mannen aus Oberösterreich dass sie wohl zu den farbenbuntesten Verrückten des österreichischen Musikbusiness gehören. Künftige Amadeus Award Gewinner in der Sparte Rock/Metal? Was mich betrifft durchaus denkbar, denn die Vermarktung der Truppe ist auch auf die restlichen deutschsprachigen Länder denkbar. Auch der amerikanische Markt ist denkbar und ein kleiner Versuch mit amerikanischen Kameraden wurde bereits vollzogen und diese waren gleich Feuer und Flamme zu den Klängen von Tuxedo. Dies könnte wohl aufgrund der Musik, wie auch den Shows der Renner des künftigen Jahres sein, denn die Formation versteht es mitzureißen. Dies macht man mit dem Album „Flowerfield Melodies“ ganz bestimmt und die folgenden Shows sind sowieso schon ein vorprogrammierter Garant für schweißtreibende Reigen.

Fazit: Alle Daumen hoch für meine heißgeliebte Tuxn Buam. Mit diesem Album wurden jegliche Zweifel (wenn es überhaupt welche gab) aus dem Raum genommen, dass man alsbald eine breite Maße unterhalten wird im restlichen Europa. Auch das Material bietet viel Fun in den Backen und ist ansteckend hier seine eigenen vier Wände durch einen amtlichen Circle Pit Tanz nieder zu reißen.

Tracklist:

01. Intro
02. Anger
03. Ignorance
04. Booom
05. World Of Deadhearted
06. Rethink Your Choice
07. Fight
08. Social Scum
09. I´m Always Here
10. Deambula
11. Self Absorbed Folk
12. Dying Sheep
13. Self Polka

Besetzung:

Christoph Kiebe (voc & smaples)
Johannes Frauenhuber (voc & percussion)
Michael Tiefenthaler (guit)
Dominique Wedam (guit)
Reinhard Seifriedsberger (bass)
Christopher Till (drums)

Internet:

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Roberthttps://www.metalunderground.at
Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.