Band: Vatican
Titel: March Of The Kings
Label: Pure Steel Records
VÖ: 24. März 2017
Genre: US Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Daniel

vatican - march of the kings album artwork, vatican - march of the kings album cover, vatican - march of the kings cover artwork, vatican - march of the kings cd coverDie Alarmglocken schrillen!
Wenn ein Label eine Band, welche in 32 Lenzen lediglich mit vier Demos (davon ein Rehearsal) und einer Zusammenstellung „glänzen“ konnte, als den Inbegriff einer US Metalkultband anpreist und bei den Demos von Meisterwerken spricht, ahnt man nichts Gutes.
Also gespannt aufgelegt und vorsichtig reingehört…

..und siehe da: MARCH OF THE KINGS könnte für das Debüt nicht besser als Titel gewählt sein. Das Riffing von Mainman Vince Vatican reicht von US Metal Shredding über NWOBH bishin zu Power Metalischem straightforward, das Drumming von Vic Gribouski ist dabei genauso variabel gestaltet, die Stimme von Brain McNasty ist göttlich, weil sie wie eine Mischung aus David Wayne und Wes Wardell (Seasons Of The Wolf) klingt und die Produktion ist authentisch.
Die Musik ist hier zwar nicht sehr originell, aber tatsächlich das, was im Promoschriebs als „10 Songs von feinster, erlesener und unverfälschter „American Steel“ Machart, wie er im Bilderbuch steht.“ beschrieben wird.
Der Opener Alive To The Grave klingt wie eine Mischung aus False Witness und Mystik, Deadly Wind und Die Heart Attack sind Metal Church wie man sie liebt mit einer kleinen Axehammer Note. Dagegen sind Running, Mean Streak, Falling From Grace und Waysted allerbester, US adaptierter old Judas Priest Stoff, der einfach nur hammergeil rüberkommt.
Die zwei Schmankerl am Ende, das Instrumental Opus #9 und Corruption, in dem man neben gnadenlos zermarternden Riffs auch Iron Maidens `Gangland´ im Refrain musikalisch darbietet und lyrisch aktualisiert, bilden den Abschluß eines Albums, welches sicher kein Meisterwerk ist.
Allerdings schnuppert es dermaßen nach Eighties, wohlgemerkt ohne angestaubt zu wirken, daß ich den ganzen Tag daran riechen könnte. Definitiv eines der stärkeren Genrealben in letzter Zeit. Hoffen wir mal, daß das Zweitwerk nicht so lange wie MARCH OF THE KINGS auf sich warten lässt.


Trackliste:

01. Alive To The Grave
02. Deadly Wind
03. Running
04. Mean Streak
05. Falling From Grace
06. Waysted
07. Fears Garden
08. Die A Heart Attack
09. Corruption
10. Opus #9

Besetzung:

Brain McNasty – Gesang, Bass
Vince Vatican – Gitarre
Vic Gribouski – Schlagzeug

Vatican im Internet:

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