VENUS 5 – Venus 5

VENUS 5 – Venus 5

VENUS 5 - Venus 5 CD Review

Band: VENUS 5
Titel: Venus 5
Label: Frontiers Music s.r.l.
VÖ: 10/06/22
Genre: Melodic Rock/Metal

Bewertung:

3,5/5

Die Sängerinnen Herma, Karmen Klinc, Jelena Milovanovic, Tezzi Persson und Erina Seitllari haben sich zu einem Bandprojekt zusammengetan. Stilecht wurde es VENUS 5 getauft und mit dem Selbstbetitelten Album wurde ein erstes Lebenszeichen geschaffen. Klarerweise und aufgrund der bisherigen Betätigungsfelder wandelt der 5er-Trupp irgendwo zwischen melodischem Rock und Gothic Metal Material. Streckenweise klingen die Songs darüber hinaus äußerst Symphonic lastig, jedoch nicht durchgehend.

VENUS 5 klingt nicht, wie eventuell erahnt, komplett vorhersehbar oder gar nach Blaupause. Eher im Gegenteil, die Ladys mit ihren unterstützenden Mitmusikern vermögen durchaus spannende, wie desgleichen überraschende Momente quer durchs Album zu bieten. Gewiss kein bahnbrechender Geniestreich, im Kontrast hierzu, klingt unterm Durchschnitt anders.

Gute Harmonisierung etlicher Genre-Elemente

Die Klangelemente Rock-Groove, etwas Power-Metal-Geschwindigkeit und ein paar Industrial- und Rave-Dance-Rhythmen interagieren wirklich gut miteinander. Wenn befürchtet, dass dieses Projekt eher den Mainstream aufsuchen wird, kann man entkräften. Selbstverständlich schallen etliche Passagen merklich aufpoliert und kommen an gewissen Ecken poppiger rüber. An anderen Stellen zeigt sich der Damentrupp wieder merklich dunkler.

Leidenschaftliche Symbiose

Typische Merkmale der bisherigen Betätigungsfelder wurden gut miteingebracht. Für den leidenschaftlichen Sammler von Symphonic Rock Unterfangen lässt die Platte vom Sound her betreffend nichts missen. Die stets ausgeprägten und unglaublich charakteristischen Refrains passen wie die Faust aufs Auge und können anbei mit etlichen Rivalinnen im Business zwischen symphonisch-melodischem Rock/Metal konkurrieren.

Keine Revolution – dafür frische Momente

Trotz etlicher, vergleichbarer Truppen, bestreiten VENUS 5 gut ihren Weg. Nicht die Revolution, im Kontrast hierzu kann man sie getrost im vorderen Drittel platzieren. Aufgrund vieler aufpolierter Fragmente mindert dies keineswegs die Qualität beim Hören. Das Bandprojekt hat sich durch die Bank eine ausgewogene Produktion ausgesucht und passt zu den idyllisch gestalteten Songs wunderbar.

Fazit: VENUS 5 bieten mit ihrem Debütwerk eine gute Soundbeschallung für alle Symponic/Melodic Rock/Metal Freunde. Luft ist nach oben hin gewiss noch offen, aber mit dieser Vorstellung und dem Erwerb macht man nichts falsch!

Tracklist

01. Lioness
02. The Simulation
03. Nothing But A Heartache
04. Bride With Blackend Eyes
05. Monster Under Your Bed
06. Inside
07. Tamal
08. Because Of You
09. We Are Dynamite
10. Save You
11. Bury Me

 

Besetzung

Terese Tezzi Persson – Vocals
Herma Sick – Vocals
Karmen Klinc – Vocals
Jelena Milovanovic – Vocals
Erina Seittlari – Vocals
Stefan Helleblad – Guitar
Aldo Lonobile – Guitar
Gabriele Robotti – Guitar
Dann Arisi – Bass
Alfonso Mocerino – Drums
Antonio Agate – Keyboards, Piano and Electro arrangements

 

Internet

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Robert
Roberthttps://www.metalunderground.at
Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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