Vredehammer – Violator

Band: Vredehammer
Titel: Violator
Label: Indie Recordings
VÖ: 18.03.2016
Genre: Death/Black Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Daniel

Junge, Junge. Das zweite Werk der Norweger VREDEHAMMER ist ein Brett vor dem Herren!
Insbesondere Death Metal Fans werden Freudensprünge machen, liegen doch sowohl Härtegrad als auch Melodiösität in einer gesunden Balance.
Light The Fucking Sky ist da wie Spawn Tyrant ein Paradebeispiel für die Qual der Wahl:
„Soll ich jetzt bangen oder niederknien?“

Bisher hatte man die Jungs vielleicht noch nicht auf dem Schirm, aber das sollte sich ab jetzt ändern.
Violator, Ursus (mit seiner offensichtlichen Refernz der „Schwachpunkt“ des Albums) und das pechschwarze Blodhevn klingen in großen Teilen wie eine Death Metal – Version heutiger Amon Amarth.
Noch krasser ist es bei Cyclone und Deadfall. Die walzen das Trommelfell auf spielerisch hohem Niveau platt und erinnern an eine stilistische Mixtur aus den ersten vier Alben der Stockholmer.

Etwas über eine halbe Stunde zeigt die Band hier mit durchgetretenem Gaspedal, das man ausgetretene Pfade durchaus sanieren kann. Hier ist es mehr der Hunger und der Ehrgeiz, der VREDEHAMER im Gegensatz zu überarbeiteteten Hauptberuflern (noch) einen Vorteil verschafft.
Bevor es hier falsch verstanden wird:

Die Band ist keine reine Kopie, eher orientiert sie sich an den Stärken des Melodic Death Metal und kredenzt mit Black Metal – Einflüssen (die entfernt den grandiosen Kampfar ähneln) einen durchaus eigenen Stil. Hier sollten also nicht nur entäuschte Wikinger reinschnuppern, das Brett ist bedingunglos jedem Metaller zu empfehlen, VIOLATOR macht seinem Namen alle Ehre!

Trackliste:

01. Light the Fucking Sky
02. Spawn Tyrant
03. Violator
04. Deadfall
05. Ursus
06. Cyclone
07. Blodhevn

Besetzung:

Per Valla – vocals, guitar
Stone – bass
Felix – drums

Vredehammer im Internet:

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