
Hallo Eddie, Chris Marchand, King O’ Men, Chris Nitro und Phillie, herzlich willkommen! Wie geht es euch, und welche Stimmung herrscht innerhalb von The Carburetors, nachdem „We Ride At Night“ endlich veröffentlicht wurde?
THE CARBURETORS: Vielen Dank, dass wir dabei sein dürfen! Wir schweben gerade auf einer absoluten Euphoriewelle. Die Reaktionen, die wir seit der Veröffentlichung erhalten haben, sind unglaublich. Ein besonderer Dank geht dabei an Beppo für die Wertung von vier von fünf Punkten. Das bedeutet uns wirklich viel.Die Veröffentlichung ist noch so frisch, dass wir die physische Ausgabe selbst erstmals bei unserer Signierstunde auf dem Tons of Rock in den Händen gehalten haben!
Die Band läuft bereits seit 2001 mit ihrem ganz eigenen „Fast Forward Rock’n’Roll“. Was hält den Motor nach 25 gemeinsamen Jahren noch immer am Laufen?
THE CARBURETORS: Es ist unsere Liebe dazu, auf der Bühne zu stehen und Rocker sowie Metalheads zu unterhalten. Wir lieben es, gemeinsam echten, hart zuschlagenden Fast Forward Rock’n’Roll zu spielen, und davon werden wir einfach niemals müde.Selbst nach 25 Jahren fühlt es sich beim Betreten einer Bühne noch immer so an, als wäre das der einzige Ort, an den wir wirklich gehören.
„We Ride At Night“ ist ein kompaktes Album, das kaum länger als eine halbe Stunde dauert. War es von Anfang an euer Plan, eine Platte ohne Umwege aufzunehmen, oder hat sich diese Direktheit während des Songwritings ganz natürlich entwickelt?
THE CARBURETORS: Das war von Anfang an eine bewusste Entscheidung. Wir sind eine Liveband, und genau das sollte sich auf dieser Platte widerspiegeln. Keine Lückenfüller, sondern direkt auf den Punkt.Jedes Bandmitglied brachte eigene Songs mit, die wir anschließend gemeinsam zu dem geformt haben, was heute auf dem Album zu hören ist. Warum sollte man etwas unnötig in die Länge ziehen, wenn jeder Song bereits ab der ersten Sekunde hart treffen kann?Neun Stücke und ein Intro, das die passende Kulisse schafft. Keine Umwege, und das fertige Master wurde einen Tag vor Ablauf der Deadline abgeliefert. Genau so wollten wir in die Nacht reiten.
Wofür steht der Titel „We Ride At Night“ für euch? Für Freiheit, Gefahr, das Leben auf Tour oder einfach für jene Welt, in der sich The Carburetors am wohlsten fühlen?
THE CARBURETORS: Er steht für all diese Dinge gleichzeitig, und genau deshalb funktioniert er so gut als Albumtitel. Für uns beschreibt er etwas sehr Reales und bringt zum Ausdruck, wer wir sind.Wir sind keine Nine-to-five-Band. Wir leben für die Nacht, die Straße und die Bühne. Gleichzeitig stecken Loyalität und Brüderlichkeit in diesem Titel. Es geht darum, immer aufzutauchen und seinen Mann zu stehen, ganz gleich, was geschieht.Außerdem besitzt der Titel eine gewisse Außenseiterkomponente. Die Leute schreiben dich ab, rechnen nicht mehr mit dir – und dann tauchst du mitten in der Nacht auf und bläst sie einfach weg. Natürlich rein musikalisch betrachtet. Manchmal ist das eben die beste Rache.
Das atmosphärische Intro arbeitet mit Sirenen, Hubschraubern und einer beinahe filmreifen Verfolgungsstimmung, bevor „Down In Flames“ hereinbricht. Gab es hinter dieser Eröffnungssequenz eine übergeordnete Geschichte oder ein größeres Konzept?
THE CARBURETORS: Der Satz „We Ride At Night“ symbolisiert für uns einen Kampf aus dem Untergrund. Deshalb basiert das gesamte Intro auf der Atmosphäre eines postapokalyptischen Widerstands.Wir sind große Fans von Action- und Horrorfilmen der Achtzigerjahre. Daher erschien uns ein Intro passend, das klingt, als würden die Stimmungen von „RoboCop“ und „A Nightmare on Elm Street“ aufeinandertreffen.
„Down In Flames“ könnte von einem spektakulären Scheitern, Selbstzerstörung oder der Weigerung handeln, selbst dann aufzugeben, wenn bereits alles zusammenbricht. Worum geht es in dem Song aus eurer Sicht wirklich?
THE CARBURETORS: Eine entscheidende Textzeile lautet: „Wenn wir untergehen, werdet ihr unsere Namen kennen.“Wir waren schon immer Außenseiter und sind es in vielerlei Hinsicht noch heute. Aber wir haben uns jeden Zentimeter unseres bisherigen Weges erkämpft – gegen Hass, Zweifel und alles, was uns sonst noch entgegengeschleudert wurde.Und trotzdem kennt ihr unseren Namen. Genau darum geht es in diesem Song.
„Let You Down“ ist vergleichsweise melodisch und besitzt einen der unmittelbarsten Refrains des Albums. Ist der Titel als Versprechen gemeint, jemanden nicht zu enttäuschen, als Eingeständnis des eigenen Scheiterns oder doch eher als konfrontative Aussage?
THE CARBURETORS: „Let You Down“ handelt davon, den Punkt zu erreichen, an dem es kein Zurück mehr gibt, und etwas endgültig hinter sich zu lassen.Der Song erzählt die Geschichte einer gequälten Seele, die niemals wirklich zufrieden ist und deshalb ständig weiterziehen muss – selbst wenn sie dadurch andere Menschen enttäuscht oder im Stich lässt.Gleichzeitig kann man den Text als Geschichte über Schuldgefühle, Selbstzerstörung und innere Dämonen verstehen. Letztlich beschreibt er den Augenblick, in dem alles auseinanderbricht und kein Weg mehr zurückführt.
Mehrere Stücke feiern den Rock’n’Roll sehr offen, insbesondere „I Wanna Rock’n’Roll“ und „Rock’n’Roll Never Dies“. Nachdem das Genre über Jahrzehnte hinweg immer wieder für tot erklärt wurde: Sind diese Songs für euch reine Unterhaltung, ein Manifest oder eine Antwort auf die moderne Musikindustrie?
THE CARBURETORS: Wir müssen wohl die Nachricht verpasst haben, dass Rock’n’Roll tot sein soll. Von dort, wo wir gerade stehen, klingt er jedenfalls noch ziemlich lebendig.Aber ernsthaft: Die Songs sind zunächst einmal eine Feier all dessen, was wir lieben. Gleichzeitig glauben wir, dass das Genre momentan eine Generationskrise durchlebt. Ein großer Teil dieses Problems wird von der Musikindustrie selbst verursacht.Es erscheinen endlos viele Neuauflagen klassischer Alben. Das ist natürlich grundsätzlich eine coole Sache, versteht uns nicht falsch. Wenn diese Veröffentlichungen jedoch dazu führen, dass jüngere Künstler nicht mehr die Unterstützung erhalten, die sie verdienen, bewegen wir uns langsam auf einen Zustand zu, den keiner von uns erleben möchte.Die Songs sind somit eine Feier, aber auch eine Erinnerung: Geht raus und schaut euch junge Bands an. Kauft ihr Merchandise und besucht ihre Konzerte. Genau dadurch wird der Rock’n’Roll niemals sterben.
Eure Musik wird häufig als jener Punkt beschrieben, an dem Chuck Berry mit Motörhead kollidiert. Hat sich das Verhältnis zwischen frühem Rock’n’Roll, Punk, Hard Rock und Heavy Metal verändert, während die Band älter geworden ist?
THE CARBURETORS: Das Fundament hat sich niemals verändert. Chuck Berry und Motörhead stecken ohne jeden Zweifel in unserer DNA.Die Punk-Attitüde bringen wir vor allem in unsere Liveshows ein. Dort entsteht diese rohe und ungefilterte Energie. Gleichzeitig haben wir Heavy Metal schon immer geliebt, wobei Judas Priest natürlich eines der offensichtlichsten Beispiele sind.Wirft man all diese Einflüsse gemeinsam in einen Raum, kommt am anderen Ende ganz automatisch Fast Forward Rock’n’Roll heraus. An diesem Rezept wird sich nichts ändern.Das Einzige, was sich mit zunehmendem Alter verändert hat: Auf Tour bevorzugt mittlerweile jeder von uns sein eigenes Hotelzimmer.
„Shot At Dawn“ bringt eine dunklere und beinahe militärische Atmosphäre auf das Album. Bezieht sich der Titel auf seine historische Bedeutung, oder steht das Erschießungskommando sinnbildlich für Verurteilung, Verrat und die Verdammung durch andere Menschen?
THE CARBURETORS: Chris Marchand spielte vor seinem Einstieg bei The Carburetors in einer Melodic-Death-Metal- und Metalcore-Band namens Shot At Dawn. Wir fanden diesen Namen schon immer ziemlich cool.Zeitweise hatten wir sogar überlegt, das gesamte Album so zu nennen. Als Chris schließlich mit diesem Stück ankam, hatten wir allerdings das Gefühl, dass der Name wesentlich besser zu diesem Song passt.
„You Need It Loud“ klingt zunächst wie eine sehr direkte Forderung. Bedeutet Lautstärke für The Carburetors jedoch noch etwas Tiefergehendes – möglicherweise eine Ablehnung von Zurückhaltung, Konformität und übermäßig glattgebügelten modernen Rockproduktionen?
THE CARBURETORS: Wir leben nach dem Grundsatz: „Wenn es zu laut ist, bist du zu alt.“ Das fasst auch unsere gesamte Herangehensweise an die Produktion ziemlich treffend zusammen.Wir versuchen nicht, diesem polierten und vollkommen risikofreien modernen Rocksound hinterherzulaufen. Uns ist es lieber, wenn die Musik hart trifft und sich echt anfühlt, anstatt vollkommen perfekt zu klingen.Wir sind außerdem große Anhänger der Einstellung: „Dieser Verstärker geht bis elf.“ Wir lieben Spinal Tap. Warum sollte man bei zehn aufhören, wenn man noch weitergehen kann? Diese Denkweise steckt nicht allein hinter dem Song, sondern hinter dem gesamten Album.
„Electric Shock“ gehört zu den kürzesten und aggressivsten Stücken des Albums. Lebt die Aufnahme hauptsächlich von der Energie der ersten Takes, oder erforderte ein derart kompakter Song eine sorgfältigere Konstruktion, als es beim Hören zunächst den Anschein hat?
THE CARBURETORS: Auch wenn es vielleicht so klingt, als hätten wir den Song innerhalb von zwei Minuten und 30 Sekunden geschrieben, ist die Sache natürlich etwas komplizierter.Die grundlegende Idee und das Gitarrenriff existierten bereits seit einer gewissen Zeit. Der Text handelt davon, einer Frau beim Tanzen zuzusehen: „Baby, du wurdest geboren, um dich zu bewegen.“ Die Struktur erinnert ein wenig an ein Blues-Schema, wird aber in einem groovenden Motörhead-Stil gespielt.Im Studio war es vermutlich tatsächlich der erste oder zweite Take. In solchen Fällen muss man die Energie einfach bewahren.
„Sharpen The Blades“ arbeitet mit ausgesprochen kämpferischen Bildern. Für wen oder was werden die Klingen geschärft, und wird der Song stärker von Rache, Überlebenswillen oder der Vorbereitung auf einen weiteren Kampf angetrieben?
THE CARBURETORS: „Sharpen The Blades“ wurde von der Schlacht von Stiklestad im Jahr 1030 inspiriert.Der Song beschreibt die letzten Stunden, bevor sich die Krieger ihrem Feind in einer der entscheidendsten Schlachten Norwegens stellen. Es war jene Schlacht, in der König Olaf II. fiel.Über den historischen Hintergrund hinaus geht es allerdings auch um die Vorbereitung auf die persönlichen Kämpfe des Lebens. Der Song behandelt die mentale Entschlossenheit, den Mut und die Bereitschaft, die notwendig sind, um sich überwältigenden Herausforderungen zu stellen – unabhängig davon, ob der Feind vor einem steht oder sich im eigenen Inneren befindet.
Das Album endet mit „Who Likes To Boogie?“, wodurch eure Rockabilly- und frühen Rock’n’Roll-Einflüsse besonders deutlich in den Vordergrund treten. Warum war ausgerechnet dieser Song der passende Abschluss für die Platte?
THE CARBURETORS: Nun ja, wir glauben tatsächlich, dass er perfekt ans Ende passt. Der Song wurde als Hommage an Rick Parfitt geschrieben, und grundsätzlich sollten deutlich mehr Menschen Status Quo hören.Das Stück stellt sämtliche wichtigen Fragen des Lebens: „Mag irgendjemand Rock? Mag irgendjemand Roll? Mag irgendjemand Boogie?“Darauf gibt es selbstverständlich nur eine richtige Antwort: „Jeder!“ Außerdem zaubert der Song den Menschen jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht, wenn wir ihn live spielen.
Eddies Stimme hat The Carburetors schon immer eine unverwechselbare Identität verliehen. Hat sich eure Art, Melodien und Gesangslinien zu schreiben, im Laufe der Jahre verändert, um sowohl die raue als auch die melodische Seite seiner Stimme stärker auszunutzen?
THE CARBURETORS: Wir möchten musikalisch kein vollständiges One-Trick-Pony sein. Deshalb experimentiert Eddie an den passenden Stellen durchaus mit melodischeren Passagen.Wir lieben gute Refrains zum Mitsingen. Dafür braucht man eingängige Melodien, die das Ganze tragen. Wir suchen deshalb immer nach dem idealen Schnittpunkt zwischen rauem Rock und einer Melodie, die uns die Leute bei einem Konzert entgegenschreien können, ohne dass wir dabei unsere Identität verlieren.Allerdings wollen wir die Sache auch nicht überdenken. Es muss Rock sein, es muss schnell sein, man muss dazu Bier trinken wollen, und es muss eingängig bleiben. Es muss einfach Fast Forward Rock’n’Roll sein!
Chris Marchand und Phillie Obuskovic machen aus euren Songs nur selten einen Gitarrenwettbewerb. Stattdessen bauen sie ihre Riffs und kurzen Leads aufeinander auf. Wie teilt ihr beide die Aufgaben auf, wenn ein neues Stück arrangiert wird?
THE CARBURETORS: Das hängt vom jeweiligen Song ab. Bei The Carburetors gab es schon immer eine klare Aufteilung: eine Rhythmusgitarre und eine Leadgitarre.Mit Phillie an Bord besitzen wir jedoch die Möglichkeit, dieses Konzept gelegentlich etwas zu erweitern. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir jetzt vollständig auf Iron Maiden machen und jeden Song mit endlosen Soli zerlegen werden.Wir können durchaus shredden, wissen aber auch, wann wir damit aufhören müssen. Wir sind noch immer The Carburetors und bleiben unserem Kern treu. Wenn es an der richtigen Stelle funktioniert, können wir uns jedoch ein zusätzliches Lead, eine Harmonie oder ähnliche Feinheiten erlauben.
King O’ Men und Chris Nitro erzeugen den Vortrieb, durch den die Gitarren so direkt bleiben können. Wie häufig beginnt das Songwriting bei euch mit der Rhythmusgruppe und nicht mit einem bereits vollständig ausgearbeiteten Gitarrenriff?
THE CARBURETORS: Wenn jemand einen neuen Song mitbringt, nimmt er zunächst meistens alle Instrumente selbst auf, um den anderen die grundlegende Idee vermitteln zu können.Was die Rhythmusgruppe betrifft, sind diese Demos allerdings noch ziemlich rudimentär. Jeder in dieser Band weiß jedoch, was einen Song von The Carburetors ausmacht. Deshalb kennt auch jeder seinen Platz innerhalb des Arrangements.Seine endgültige Gestalt erhält der Song erst, wenn wir gemeinsam proben, Chris Nitro seine Magie am Schlagzeug entfaltet und King O’ Men den Bass darunterlegt. In diesem Moment beginnt das Stück wirklich zu leben.
Mit „Don’t Touch The Flame“ habt ihr 2012 das Finale des norwegischen Melodi Grand Prix erreicht. Hat euch diese Erfahrung im Rückblick nützliche Türen geöffnet, oder befandet ihr euch dort in einem Umfeld, das nie vollständig zu The Carburetors gepasst hat?
THE CARBURETORS: Wenn man Rock’n’Roll spielt und die Möglichkeit erhält, vor 1,2 Millionen Menschen aufzutreten, sagt man nicht Nein.Eine derartige Aufmerksamkeit könnte sich eine Rockband aus eigener Kraft niemals leisten. Rock’n’Roll muss die Menschen erreichen. Deshalb sollte man jede Gelegenheit nutzen, ihn einem neuen Publikum zu präsentieren – ganz gleich, was dafür notwendig ist oder wo dieser Auftritt stattfindet.Und um deine Frage direkt zu beantworten: Wir glauben nicht, dass es irgendein Umfeld gibt, in das wir nicht passen. Im Zweifelsfall machen wir es einfach passend.
Ihr habt an Tribute-Veröffentlichungen für Künstler wie Kiss und die Ramones mitgewirkt. Was haben euch diese Bands darüber beigebracht, einfache Songs zu schreiben, die kraftvoll bleiben, anstatt lediglich vorhersehbar zu wirken?
THE CARBURETORS: Kiss haben uns gezeigt, wie man eine Liveshow groß, übertrieben und überlebensgroß inszeniert – mit Pyrotechnik, Spektakel und allem, was dazugehört.Die Ramones haben uns dagegen beigebracht, auf die Regeln zu pfeifen und die Sache einfach durchzuziehen.Wenn man diese beiden Philosophien miteinander verbindet, erhält man eine ziemlich besondere Vorstellung davon, wie eine echte Rock’n’Roll-Show aussehen sollte. Genau das versuchen wir jeden Abend auf die Bühne zu bringen.
Nach mehr als zwei Jahrzehnten, zahlreichen Alben und unzähligen Konzerten: Was kann euch fünf noch immer ehrlich begeistern, wenn ihr einen Proberaum betretet oder auf eine Bühne geht?
THE CARBURETORS: Unsere Liebe zum gemeinsamen Spielen wird einfach niemals alt. Wenn wir gerade kein Konzert geben, ist der Proberaum der nächstbeste Ort.Anstatt zu Hause allein irgendwelche Songs durchzuspielen, treffen wir uns und spielen sie gemeinsam live. Diese Energie, die entsteht, wenn man zusammen in einem Raum steht und sich gegenseitig antreibt, hält uns am Laufen.Auch nach 25 Jahren fühlt es sich beim Betreten einer Bühne noch immer so an, als wäre das der einzige Ort, an den wir wirklich gehören.
Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit für dieses Gespräch genommen habt. Was liegt nach „We Ride At Night“ vor The Carburetors, und welche abschließende Botschaft möchtet ihr unseren Lesern und euren Hörern mit auf den Weg geben?
THE CARBURETORS: Vielen Dank, dass wir dabei sein durften. Das war wirklich ein großartiges Interview!Was als Nächstes kommt, ist einfach: Wir reiten weiter. So viele Konzerte wie möglich, so laut wie möglich und so lange wie möglich.Irgendwann wird dann auch ein weiteres Album auftauchen – wahrscheinlich erneut einen Tag vor Ablauf der Deadline.Unsere abschließende Botschaft lautet: Geht raus und schaut euch Livemusik an. Unterstützt junge Bands, kauft ihr Merchandise und besucht ihre Konzerte. Genau dadurch wird der Rock’n’Roll niemals sterben!





