MOONSPELL, ROTTING CHRIST, SILVER DUST 19.11.19 Dom im Berg, Graz

moonspell-tourflyer-2019

Jetzt ist es ja doch schon fast 10 Tage her, seit sich die Herren MOONSPELL, ROTTING CHRIST als gleichsame Double-Headliner mit Support SILVER DUST daran machten, den Dom im Berg im Grazer Schlossberg fachgerecht mit Lärm und Tod zu füllen. Kollegin Charlene hat schon früher als meinereins ihren Bericht aus Wien zu dieser Tour vorgestellt. Ich erst jetzt, da man auch als Metaller leider arbeiten muss. Also wie war’s nun?

silverdust-live-2019-grazSilver Dust

Silver Dust aus der Schweiz hatten die nicht ganz dankbare Rolle, mit ihrem etwas eigenwilligen Material zu beginnen. Wenn ich ehrlich bin, bin ich mit dem was die Truppe an Mucke aufbot, nicht so recht warm geworden. Die Show ist ohne Zweifel unterhaltsam – Videoeinspielern, Kostümen und schwarzem Humor sei dank. Am Ende des Tages zählt aber die Mucke – und der etwas zerfahrene Mix aus Dark Metal und Schauerrock, quasi Ghost mit ein bisschen Eiern in der Hose, zündete nicht ganz. Zumindest in meinen Ohren.

rotting-christ-live-2019-grazRotting Christ

Weiter ging es dann mit den Parade-Hellenen-Schwarzmettlern von Rotting Christ. Ich hatte die Truppe noch nicht live erleben dürfen, daher waren sie für mich die offene Variable des Abends. Und ich muss sagen, sie haben ihren Kultstatus nicht umsonst inne. Von Anfang an gaben sie Vollgas. Der für einen Dienstag äußerst gut besuchte Dom im Berg ging voll mit. Ein sehr geiler Auftritt war das. Spätestens bei „Non Serviam“ war allen klar, dass alles im schwarzen Bereich in Ordnung war.

moonspell-live-2019-grazMoonspell

Moonspell aus Portugal habe ich ja doch schon ein paar Mal live gesehen und war mir daher eigentlich im Klaren darüber, was da kommen würde. Die Truppe machte auch an diesem Abend mit ihrem romatisch-düsteren Dark Metal wieder alles richtig. Sänger Fernando kam mit Hut und Laterne auf die Bühne, man zelebrierte das aktuelle Album 1755 sowie natürlich Klassiker wie „Opium“, „Alma Mater“, „Vampiria“ oder „Full Moon Madness“, um die die Band einfach nicht herumkommt. Ein schöner Querschnitt durch ihr Schaffen, der alle begeisterte.

Fazit: Silver Dust waren zumindest laut, Rotting Christ ein Abräumer – ihre Spielfreude war toll. Moonspell hatten dann auch für die Dunkelromantiker was in petto. Kurz – ein gelungener Konzertabend!

Setlist Moonspell

01. Em Nome Do Medo
02. 1755
03. In Tremor Dei
04. Opium
05. Awake
06. Night Eternal
07. Breathe (Until We Are No More)
08. Everything Invaded
09. Evento
10. Mephisto
11. Vampiria
12. Alma Mater
13. Todos Os Santos
14. Fullmoon Madness

Share.

About Author

Heavy Metal am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close