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Cantata Sangui – On Rituals And….

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Band: Cantata Sangui
Titel: On Rituals And….
Label: Season of Mist Records
VÖ: 2009
Genre: Black/Doom/Gothic Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Aus dem Land der 1000 Seen kommen die Herrschaften von Cantata Sangui und zelebrieren Black/Doom/Gothic Metal in all seinen Facetten. Seit 1997 existiert die Truppe und bis dato konnte man nur 4 Demos auf die Menschheit los lassen. Unter dem Banner von Seasons of Mist Records haben Black Bolton (drums), Kari Husa (male voc), Anna Pienimäki (female voc), Hanna Sirola (keys), Tuomas Tunturituuli (bass), Juha Vilhunen (bass) und Bolton (drums) nun „On Rituals And Correspondence In Constructed Realities“ eingespielt.

Sehr düster wird durch das Intro „In Half-Light“ eröffnet. Danach wird gleich „We’ll Have It On Us'“ auf die Metal Welt los gelassen. Typische Black Metal Blast Beats pfeifen dem Zuhörer um die Ohren, welche durch viele moderne Soundexperimente angereichert wurden. Der sehr eingängige Gesang der Fronterin passt recht gut dazu und unterm Strich hat man eine sehr gute Ausrichtung gefunden die sehr leicht verdaulich ist und die Stilbeschreibung erscheinen lässt wie eine Presspassung. Denn genau das bekommt man als gut sortierte Mischung geboten. Die zaghaften Growls kommen nur an und ab zum Einsatz, dadurch dominiert die Fronterin das Geschehen. Recht lieblich startet nun „Exaltata“, doch binnen Sekunden begeben sich die Finnen auf eine sehr flotte Fahrt. Die eingeschlagene Richtung behält man bei, auch wenn man durch den sehr dominierenden Basseinsatz sehr groovig klingt. Hier bekommt Kari deutlich mehr die Oberhand und wechselst sich sehr ausgewogen mit Anna ab. Eingängige Melodien haben wohl die Herrschaften gepachtet und diese setzen sie sehr gut in Szene. Etwas folkloristischer angehaucht beginnt man nun „Broken Stars“. Irgendwie erinnert mich die Fronterin an Piritta von Manzana, denn sehr ähneln sich ihre Gesänge. Dadurch wirkt man etwas eingängiger wie es schon die finnischen Kollegen tun, jedoch spielen sich Cantata Sangui mit vielen Einflüssen und puzzeln diese zu einem Gesamtbild zusammen. Diese hat man aber sehr ausgewogen zusammengebastelt, welches den Herrschaften ein hohes Potential bescheinigt. „For The Forgotten One“ startet mit sehr düster und fast schon psychodelisch Ideen, die wie die Einleitung der Serie Twin Peaks klingt. In dieser Richtung wird auch weiter gewerkelt, welches einen sehr doomigen Gesamtsound ergibt. Auch die lieblichen Gesänge drücken ordentlich aufs Gemüt und im Großen und Ganzen hat man eine sehr doomige und melancholische Nummer geschaffen. Mit einem Basssolo wird nun „Fruitarians“ eröffnet. Danach gibt es flottere Gothic Klänge die mit viel Doomflair und moderneren Soundfragmenten angereichert wurden. Man kann sich kaum satt hören von diesen Experimenten und Klängen, auch wenn sie etwas mehr fürs schwerere Gemüt gedacht sind. Ebenfalls durch einen dominierenden Bassbeitrag wird nun „The Seven Liers-In-Wait“ nachgeschoben. Sehr schwermütig und tiefgründig wird hier weitergewerkelt, dabei versprüht man weiterhin viel Melancholie und nur die schnelleren Ausreißer holen einen aus der tiefgründigen Ecke heraus in die man immer wieder gedrängt wird. „Reality“ ist ein kurzes, ruhiges Intermezzo das mit sehr sanften Seitenklängen des Tieftöners aufwartet und man entspannt genießen kann. „No Longer In The Eyes Of Aletheia“ schließt da nahtlos an und man ist auch weiterhin sehr düster unterwegs und erst nach einigen Sekunden wird man durch flottere Klänge wachgerüttelt, welche durch viele elektrische Arrangements angereichert wurden und man dadurch sehr farbenbunt klingt. „Sidecast“ steht dem Vorgänger in nichts nach und klingt zu Beginn sehr dem Vorgänger ähnlich. Auch hier wird viel Melancholie mit sanften Klängen geboten, dennoch hier verbleibt man in der beschaulichen Ecke und das Stück sollte man in einer entspannten Position genüsslich zu sich nehmen, bevor der Regenschauer und das Windgeheul das Ende erahnen lassen. Genug entspann und genossen, mit „Lazarus“ hat es nun wieder eine sehr aufwühlende Nummer mit viel dreckiger Härte auf das Album geschafft, die zum Abshaken einlädt. Die gleichermaßen verteilten Vocals machen den Track sehr kompakt und nur kürzere Ausbrecher werden dazu genützt um alle Reserven beim nächsten Angriff auf die Zuhörerschaft loszulassen. „De Profundis“ beschließt nun das Machwerk der Finnen. Düstere Klänge werden von Männerchorälen abgelöst die wie ein Mönch Sing Sang klingen. Verleiht aber dem Ganzen eine gewisse Note. Diese Ausrichtung wird beibehalten und lassen eher auf ein Outro, als auf einen regulären Track schließen. Dennoch, durch diese Nummer beschließt man sehr gut das Album muss man neidlos zugeben.

Fazit: Wer sich hier angesprochen fühlen sollte ist äußerst schwer einzustufen, denn viele Sachen hat man intus, welche genannten Genrefans gleichermaßen gefallen dürfte. Selbige hat man kompakt und sehr eingängig verpackt und auf einen Silberling gepackt.

Tracklist:

01. In Half-Light 01:26
02. We’ll Have It On Us‘ 04:08
03. Exaltata 03:03
04. Broken Stars 05:17
05. For The Forgotten One 06:05
06. Fruitarians 03:08
07. The Seven Liers-In-Wait 04:18
08. Reality 01:23
09. No Longer In The Eyes Of Aletheia 04:03
10. Sidecast 05:29
11. Lazarus 03:38
12. De Profundis 04:04

Besetzung:

Black Bolton (drums)
Kari Husa (male voc)
Anna Pienimäki (female voc)
Hanna Sirola (keys)
Tuomas Tunturituuli (bass)
Juha Vilhunen (bass)
Bolton (drums)

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Sandstone – Puring the Past

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Band: Sandstone
Titel: Delta Viridian
Label: Limb Music GmbH
VÖ: 2009
Genre: Melodic Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Progressive Melodic Metal bekommen wir heute mal aus Irland geliefert. Sandstorm nennt sich das Quintett Stevie McLaughlin (guit), Sean McBay (guit & voc), David McLaughlin (bass) und Paddy (Power) Flemming (drums) und via Limb Music kommt nun „Puring the Past“ aufs Festland und wird mit Sicherheit für viel Furore sorgen. Denn was uns die Jungs auf einen Silberling gepackt haben ist einfach göttlich für alle die sich Power Heavy oder Melodic Metal Fan schimpfen.

Mit viel Power im Blut und etlichem an Heavy Rock und ein Schuss Melancholie krönt man den Beginn des Albums. Der Song hört auf den Namen „Anymore Lies“. Die breite Palette an Gefühlen die man hier klanglich veredelt hat spricht einfach Bände. Vor allem die Übergänge die stät vollzogen werden sind pressgenau eingesetzt und dadurch wird hier einiges fürs Gehör geboten. Deutlich melodischer und sanfter schiebt man nun „Hiding In The Shadows“ nach. Den Eingang ebnet uns eine sanfte Brise aus Melodie und sanftmütigen Gesang. Diese Linie wird fast durchwegs beibehalten, doch als Ballade sollte man diesen Song nicht abstempeln. Eher würde ich hier sagen es handelt sich um einen genussvollen Rockkracher der etwas sanfteren Art. Die ruhige Schiene wird beim folgenden „Karma“ beibehalten, wenngleich man noch um Nuancen ruhiger schallt als beim Vorgänger. Dennoch auch hier erreicht man noch lange nicht balladeske Gefilde. Auch hier kann man sich genussvoll zurücklehnen und sich von den sanften Melodien und Spielereien die Gehörgänge versüßen lassen. Zwar kommen an und ab kürzere erdige Gitarrenausbrüche zum Vorschein, diese sind aber das einzige was man hier als flotten Ausbrecher betiteln könnte. Ruhig, sanft, melodisch und schön im Kuscheltempo für Träumer bestens zu Recht geschnitzt. Wie eine Explosion haut man nun mit „Son Of Carthage“ auf den Putz. Treibender Headbanger mit vielen melodischen Einlangen die vor allem für Fans des Rifflastigen Melodic Power Metal geschaffen sind. Einerseits versucht man viel Dampf zu machen und brettert eine ordentliche Schiene, doch diese wertet man mit vielen Melodieeinfällen auf die man beiderseits zu einer flotten, vor Kraft strotzenden Power Stahl Kelch geschmiedet hat. Dieser glänz mit viel klanglichem Gold und das weiß binnen Sekunden zum Bangen zu animieren. Mit einem antreibenden Drumming welches das Stück nach und nach erst entfalten lässt kredenzt man uns nun „The Road To Guantamo“. Etwas herber, erdiger und groovender ist hier die Weiterführung ausgefallen. Zwar kommen einige Melodieschübe zum Vorschein, diese werden aber binnen Sekunden wieder von stampfenden, als auch galoppierenden Einfällen aufs Abstellgleis geleitet und es rotieren die Iren wieder deutlich flotter weiter und dazu kann man erneut bestens seine Rübe durschütteln. Recht ruhig und schnell erfolgt nun die Bremse mit „Y“. Im Kuschelromantik Style wird hier an allen Ecken und Enden musiziert und man kann sich erneut etwas besonnen von den Klängen verwöhnen lassen. Wenngleich es sicher hier wohl um das lieblichste Stück des Albums handelt. Viel Power und Tempo wurde nun wieder in einen Benzintank beim folgenden „Fingerprints“ geschüttet. Dieser erdige – dröhnende Heavy Rocker der hier durch die Boxen knallt, besitzt wieder so viel Kraft das man binnen Sekunden enorm aufwühlt und einen sofort aus der träumenden Ecken von vorhin hochreißt. Auch das folgende „Division“ ist eher von der flotten Gangart, dennoch wirkt hier alles etwas düsterer. Diese dunklen Erweiterungen, hat man sehr einfallsreich mit Melodien und modernen Element ausgeschmückt. Selbige wechseln vom Tempo immer wieder von schnelleren bis hinüber zu ruhigeren – melancholischeren Gefilden. Erinnern mich persönlich, vor allem durch den Gesang etwas an System of a Down, aber halt eher im traditionelleren Gewässer. Mit viel Druck und Feuer wird gleich mit „D.O.A.“ weiter gemacht. Etwas klarer sind zwar hier die Soundeinfädelungen versehen worden und dennoch ganz von groovigen, als auch eher rotzigen Elementen kann man nicht die Finger lassen. Diese streut man sanft über den flotten Grundrhythmus und beschert uns so ein sehr farbenbuntes Klangbild welches gehörig dahin rotiert. Zuerst dröhnt es düster und gleich im Anschluss wird viel Synthyspielerei von bretterndem Power Metal Spiel bei „Enigma“ begleitet. Diese auf flotter Fahrt befindlichen Dampflock sollte man sich nicht in den Weg stellen, denn ansonsten wird man Kilometerweit von ihr mit geschliffen. Guter treibender Stoff der zum Bangen einlädt. Eine doomige Breitseite dröhnt nun beim darauf folgenden „Happy Birthday“ bis tief in die Magengegend. Doch ganz ohne flotteres Tempo geht es auch hier nicht und nach etlichen Sekunden drückt man wieder markanter das Gaspedal und hält die flotte Fahrt weiterhin am Laufen. Guter druckvoller Heavy Rocker mit viel Power, als auch gediegenen Ausflügen der uns hier bezaubert. Recht sanft verabschiedet man sich erst einmal bei „All Operations“ von uns. Recht hymnisch was man hier mit vereinfachten, ruhigeren Strukturen als Beendigung parat hat. Dies rundet den Silberling sehr gut ab.

Fazit: Power Heavy und Melodic Metal/Rock geben sich hier versöhnlich und kameradschaftlich die Hände. Durch viele, frische Einschübe erinnert man an eine traditionellere Version von System of a Down.

Tracklist:

01. Division 03:33
02. The Road to Guantanamo 04:51
03. Karma 05:22
04. Fingerprints 04:51
05. Anymore Lies 04:26
06. Enigma 05:23
07. Y 04:34
08. Son of Carthage 06:15
09. Sleep 04:28
10. Happy Birthday 04:06
11. D.O.A. 04:10
12. Hiding in the Shadows 03:48
13. Skuldakin 04:09
14. All Operations 05:16
15. Critical 05:40

Besetzung:

David Mclaughlin (bass)
Paddy „Power“ Flemming (drums)
Stevie Mclaughlin (guit)
Sean McBay (voc & guit)

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A Sound Mind – Harmonia

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Band: A Sound Mind
Titel: Harmonia
Label: 7hard Records
VÖ: 2009
Genre: Symphonic Rock, Alternative Rock
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Epischer Alternative Rock aus Melbourne, Australien habe ich heute für die Leserschaft parat. Wenn man sich das Cover von A Sound Mind ansieht könnte man fast meinen es handle sich um die Verpackung eines Cd Rohlings. Weit gefehlt, denn was uns Andrew Bishop (bass), Anthony Kupinic (voc & keys), Glenn Parkinson (guit) und Kiran Khan (drums) auf ihrem Silberling „Harmonia“ bieten spricht Bände. Toller Rock der modernen Art wird uns hier auf eine weise Schmackhaft gemacht, die sogar traditionelle Fans durchaus begeistern könnte. Mit viel Pfiff und Qualität kommt dies rüber.

Mit dem leichten Soundklang eines Intros begrüßt man die Hörerschaft. Sehr sanfte Klänge schummern hier bei „Medulla“ aus den Boxen. Diese wurden mit viel Pomp untermalt und das dadurch resultierende Klangbild das man uns hier serviert ist Hörgenuss auf höchster Ebene, welche nahtlos mit „Empathy“ weiter geht. Auch hier herrscht ruhigere Soundkunst vor und diese wird uns in Form von einem klassischen Klavierspiel schmackhaft gemacht. Erst nach und nach steigert man sich selbst und versucht flotter zu rocken. Ab der Mitte bekommt der Haufen viel Druck und so kommt die Weiterführung wie eine melancholische Rocknummer rüber, welche sehr modern ausgefallen ist. Die zusätzlichen im Hintergrund laufenden Bombastschübe, als auch die Streicherorgien die man uns kredenzt sind eine Wucht vor dem Herrn. Mit einem elektronischen Klangintro eröffnet man nun „The Power To Dream“, wenngleich man hier etwas flotter an Fahrt hinzugewinnt und das bereits nach etlichen Sekunden. Zwar werden uns weiterhin Klangarrangements geboten und dennoch kommt der Track etwas rotziger und rauer daher, was vor allem an der Rhythmusfraktion und dem Vocalisten liegt, die hier sehr rau – räudig werken. Guter Groove Song mit vielen klanglichen Erweiterungen, die man sehr maßvoll zusammengefügt hat und das wie ein Puzzlespiel. Sehr lieblich geht es nun mit „Grace“ weiter. Auch hier greift man auf liebliche Trademarks zurück und schmückt diese mit klassischem Klavierspiel aus. Dennoch verbleibt man hier in dieser ruhigeren Ecke und musiziert deutlich balladesker. Warme Soundwinde verwöhnen hier und dadurch kommt immer mehr Schmuseromantik auf. Kurze Wachrüttler verhindern zwar das komplette Eintauchen, sind aber ein Garant für gute Abwechslung und dem nicht gleich unverminderten Steuergang in zu kitschige Gefilde. Mit progressiven Verzerrungen im Vocalbereich spielt man sich als Einleitung von „Fall For You“. Auch hier bekommt man erst nach und nach den Fuß aus dem ruhigen Eck raus. Was heißen will das man vorerst ruhiger weitermacht, aber mit mehr Tempo als beim Vorgänger. Ab der Mitte werden noch einige Scheit hinzu gegeben und zusätzlich schallen viel Melodiehappen durch die Boxen, welche sich superb mit vielen melancholischen Gefühlen vereinen. Mit viel Streicherromantik kredenzt man uns nun „Enjoying The Pain“, welches eindeutig mehr in die breitentauglichere Ecke einzustufen ist. Dennoch findet man immer wieder Eckpfeiler, wo man mit raueren, druckvolleren Passagen auszubrechen vermag. Glanzvolle Mischung aus vielen Segmenten, die mit dem breitentauglichen Grundskelett viele Fans aus diesem Genre besinnlich stimmen wird. Ein kurzes Bombastzwischenintro der Marke Within Temptation zaubert man uns mit „Comma Hiatus“ für die Ohren, wo auch viel Soundpathos nicht fehlen darf. Dieses mündet nahtlos in „Venus & Mars“ und dabei drückt man wieder gehörig auf die Tube und rockt im besten Style das Haus. Ein absolutes Schmankerl welches uns hier geboten wird. Einmal mehr verbindet man Bombast – Symphony Elemente mit leicht, modernen Gothic Rock Anleihen zu einem leckeren Soundbrei. Auch die ständige Nachjustierung des Tempos kommt dem Ganzen zu gute und lässt viel Einfallsreichtum aufkommen. Komplett in eine andere Richtung steuert man nun mit „So Thankful“. Wie eine 180 Grad Drehung schleudert man uns in die ruhige Ecke, die an und ab durch kurze Symphonieschübe ausgeschmückt werden. Erinnert an ruhige Songs von Billy Talent, welche sich immer wieder die Hände mit Bon Jovi, als auch Bullet for my Valentine reichen. Die ruhigen Gewässer werden auch bei „Catharsis“ nicht verlassen. Diese Schien fährt man auch bis zu eineinhalb Minuten, doch dann bricht man durch wie bei einer Explosion. Zwar flippt man nicht total aus, aber die druckvolle Soundwand mit der man hier abgeht ist enorm und reichlich ausgeschmückt. Viele Segmente geben sich hier versöhnlich die Hände und der Bombastsound spricht Bände. „The Horizon“ ist deutlich, schärfer und auch der von Null auf Hundert durchstartende Wind den man hier fabriziert hat ist nicht nur ein kurzes laues Lüftchen. Sicher findet man sich immer wieder kurzzeitig im ruhigeren, breitentauglichen Eck wieder, doch schon wird immer wieder glanzvoll ausgebrochen und das mit viel Pomp wie bei der Einleitung. Facettenreichste Nummer die man auf diesem Album wieder findet und vor allem dadurch zu bezaubern weiß. Ruhig und lieblich schiebt man uns den letzten, regulären Track „Always & Forever“ in den Rachen, der wiederum von viel Schmuseromantik gekrönt ist. Dennoch die Jungs haben ein gutes Händchen und zaubern hier einiges aus dem Hut. Im letzen Drittel wird letztlich noch einmal druckvoller gewerkt und mit Klangoutro „Harmonia“ verabschieden sich die Herrschaften von uns und hinterlassen sicherlich viele feuchte, tränende Augen, vor allem bei der holden Frauenwelt.

Fazit: Quer durch die Palette finden wir hier Rockklangkunst der extravaganten Art, mit vielen Beisätzen und Erweiterungen. Nichts für traditionelle Fans, aber Rock Verehrer jüngerer Generationen sollten sich die Truppe und diesen Silberling unbedingt zulegen. Somit bestätigt es einmal mehr. Man muss nicht immer nur auf die Verpackung achten. Denn auch hinter solch einer kann etwas ganz besonderes stecken.

Tracklist:

01 Medulla
02 Empathy
03 The Power To Dream
04 Grace
05 Fall For You
06 Enjoying The Pain
07 Comma Hiatus
08 Venus & Mars
09 So Thankful
10 Catharsis
11 The Horizon
12 Always & Forever
13 Harmonia

Besetzung:

Andrew Bishop (bass)
Anthony Kupinic (voc & keys)
Glenn Parkinson (guit)
Kiran Khan (drums)

Internet:

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Harasai – Into Oblivion

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Band: Harasai 
Titel: Into Oblivion
Label: Selfreleased
VÖ: 2009
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Das Gründungsjahr der Truppe Harasai aus Hessen tendiert auf das Datum 2006 wo sich die beiden Brüder Yannik (guit) und Nicolas Becker (drums) ans Werk gemacht haben, um ihr eigenes Ding aus dem Boden zu stampfen. Viel Blut, Wut und Schweiß ist hier in das Material geflossen und bis dato konnte man schon einige beachtliche Resonanzen einfahren. Denn untätig waren die Jungs seit 2006 nicht. „My Lake of Terror“ (2007) und „Begotten“ (2008) konnte man bis dato an den/die Metal Jünger/in bringen. Nun liegt das letzte Lebenszeichen „Into Oblivion“ vor mir und aufgrund dieser Ep konnte man den Deal als Local Support Act für das Package Slayer, Trivium und Amon Amarth im Palladium Köln an Land ziehen. Nicht unbegründet wenn man sich das Material der Jungs aus Germany anhört. Das Line Up wird noch außer den Gebrüdern Becker mit Martin Wittsieker (voc), Henrik Tschierschky (guit) und David Joris (bass) verstärkt und zusammen zelebrieren die Jungs eine gute Mischung des Melodic Death Metal.

Mit einer beschaulichen Einleitung wartet man beim Track Nummer Uno mit dem Namen „Into Oblivion“ auf. Sanfte Bassklänge werden von einem schaurigen Sound begleitet. Gleich im Anschluss schöpft der Trupp aber aus den Vollen und ballert mit viel Geschwindigkeit daher. Gute moderne Mischung aus Melodic Death Metal und moderneren Gitarrenklängen hat man hier mit einer Brise aus Trivium (alter Art) und Amon Amarth für uns parat. Wenn man es nicht besser gewusst hätte das man erst nach Veröffentlichung der Ep den Deal an Land gezogen hätte, könnte man glauben man wäre durch den Local Support Gig sehr stark von den beiden Szenegrößen beeinflusst worden. Dennoch nur als schlappe Kopie sollte man die Trademarks hier nicht sehen. Man setzt durchwegs eigene Akzente und klingt nicht etwa 1000 Mal gehört. Man tendiert hier immer zwischen einer recht flotten, melodischen Death Metal Schiene und shakenden Sachen und das hört sich bei dieser Spielfreude und dem potenziellen Können der Formation sehr gut an. Etwas dreckiger und rotziger geht es nun weiter mit „Silent Murder“. Gänzlich auf gewisse Melodien wollen die Jungs dennoch nicht verzichten, nur wurden diese etwas mehr in den Hintergrund gesetzt und dadurch dominiert hier dreckige Härte etwas mehr das Geschehen. Aus allen Rohren wird nun bei „Hour Of The Dead Eyes“ gefeuert. Wie eine Artilleriebatterie wird hier ein Feuergefecht veranstaltet das die Luft zum Brennen anfängt. Die rauen Elemente haben auch hier mehr die Oberhand gewonnen bzw. bestimmen sie hier weites gehend das Soundbild. Durch diese Mischung aus rauen und speedigen Groove Parts hat man eine sehr gute Moshpitnummer geschaffen die zu einem wilden Gemetzel im Pit einlädt. Abgeschlossen wird die Ep durch den melodischeren Kracher „Except Me“. Hier frönt der Trupp wieder moderneren Elementen im Bereich des Metal. Klar kristallisieren sich hier einige Trivium bzw. Bullet for my Valentine Strukturen raus. Gut diese hört man aber nur von Seiten der Rhythmusfraktion, denn der Vocalist zeigt hier viel Eigendynamik und plärrt richtig rau und dreckig ins Mikro und das mit einer gehörigen Portion aufgestauter Wut im Bauch. Toller Abschluss für eine bemerkenswerte Underground Truppe aus deutschen Landen.

Fazit: Schade das es bis dato nur Ep’s von den Jungs gibt, denn man kann nur gespannt sein was da noch auf uns zukommt. Viel Potential haben sich diese Herrschaften auf ihrem Banner geschrieben. Das nächste Ziel das man sich gesetzt hat ist ein längeres Lebenszeichen, zu welchem man sich ab Juni 2009 ins Studio einschließen will um es einzuzimmern. Na da sind wir doch mal alle gespannt was uns da erwartet.

Tracklist:

01. Into Oblivion 05:21
02. Silent Murder 04:00
03. Hour Of The Dead Eyes 05:17
04. Except Me 04:52

Besetzung:

Martin Wittsieker (voc)
Yannick Becker (guit)
Henrik Tschierschky (guit)
David Joris (bass)
Nicolas Becker (drums)

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Grave Digger – Ballads of a Hangman

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Band: Grave Digger
Titel: Ballads of a Hangman
Label: Napalm Records
VÖ: 2009
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Was gibt es schöneres, als einen solchen Jahresbeginn. SAXON, KREATOR und GRAVE DIGGER beehren sich, und schmeißen uns Ihre neuen Longplayer vor die Nase, um die tristen Abende zu versüßen.

GRAVE DIGGER haben nach ihrem letzten Output das Label gewechselt und sind jetzt beim österreichischen Label Napalm Records unter Vertrag. Eigentlich ist es für mich egal unter welcher Flagge man sich vermarktet, denn die Songs werden immer noch von den Bands selber geschrieben und das ist gut so. Grave Digger haben sich mit keinem geringeren als Thilo Hermann (guit) verstärkt, selbiger spielte sein Plektrum bereits bei Running Wild, Risk sowie Holy Moses.

Zum neuen Output selber gibt’s folgendes zu sagen: Etwas verhalten beginnt das Neue Album, um sogleich im typischen Grave Digger Sound loszulegen.

Ganz so euphorisch, wie manche Metaljünger bin ich nach dem ersten Anhören nicht gerade. Was mich aber am meisten beeindruckt, sind die gewaltigen Gitarrenriffs, die fast jedem Song die richtige Stimmung geben. Für dieses Markenzeichen sind Grave Digger bekannt und warum sollte man dies auch ändern. Man fährt also auf alten Gewässern. Bei den Gitarren merkt man, dass die Riffs mit gewaltigem Druck produziert wurden. Chris und seine Stimme zeigen einmal mehr auf, was vielen jungen Bands eine Lehrstunde sein kann und soll!

Die Refrains, welche für die Teutonen Metaller ein wichtiger Bestandteil ihres Songwritings sind, lassen einen richtig aufheulen und auf eine baldige Live Umsetzung kann man sich schon freuen.

Teilweise schwer lastig klingen einzelne Songs, wie zum Beispiel der Song „Lonely the Innocent Dies“, O.k. wird wohl am Namen selber liegen. Der Tod soll ja nichts erfreuliches sein (anm. der Crew hast du da schon irgendwelche Erfahrungen?). Was mich aber umso mehr begeistert, ist die Tatsache, dass niemand geringerer als Veronica J. Freeman von Benedictum den weiblichen Part übernommen hat.

Wer auf diesem Machwerk nach großen Veränderungen sucht, der wird hier ewig suchen. Die Gitarren sind nicht mehr so Basslastig wie auf „Liberty of Death“ und durch die Zweistimmigkeit klingt alles etwas komplexer, die Stimme von Herrn Boldendahl klingt wie eh und je (entweder man liebt, oder hast sie ein Zwischending gibt es nicht). Die alten Gewässer werden nur etwas tiefer gepflügt, altbewährtes in etwas neuem Mix, O.k. für mich nicht unbedingt mein Ding, aber um den Teutonenstahl ins neue Jahrhundert zu befördern wird dies wohl dienlich sein.

Fazit: Der Neue Output ist keine komplette Neuerfindung, doch ist klar das sich hier Grave Digger uns einen klassische OldSchool Rundling in die Hände legen. Die guten alten klassischen Grave Digger Trademarks führen fast schon wieder zurück zu „Heart of Darkness“. Love it or Hate it ist hier die Devise.

Anspieltipps: sind für mich: Funeral for a Fallen Angel und Stormrider

Tracklist:

01. The Gallows Pole 00:47
02. Ballad Of A Hangman 04:45
03. Hell Of Disillusion 03:55
04. Sorrow Of The Dead 03:35
05. Grave Of The Addicted 03:33
06. Lonely The Innocent Dies 05:46
07. Into The War 03:32
08. The Shadow Of Your Soul 04:14
09. Funeral For A Fallen Angel 04:30
10. Stormrider 03:17
11. Pray 03:36

Besetzung:

Chris Boltendahl (voc)
Manni Schmidt (guit)
Thilo Herrmann (guit)
Stefan Arnold (drums)
Jens Becker (bass)
Hans Peter Katzenburg (keys)

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Slasher – Broken Faith

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Band: Slasher
Titel: Broken Faith
Label: Selfreleased

VÖ: 2009
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Brasilianischer Metal ist genauso hochwertig wie der dort zelebrierte Fußball. Es gibt dort genauso keine Stümper im Bereich des Ballschupfens, auch die Bands die sich in der dortigen Szene tummeln sprühen nur so vor Qualität und Spieleslust. Eine weitere Band von dort kontaktierte uns vor nicht allzu geraumer Zeit. Ich spreche hier von den Burschen von Slasher, die sich erst 2008 gegründet haben. Daniel (voc), Lucas (guit), Lúcio (guit), Wellington (bass) und Coradi (drums) stammen aus Sao Paulo und den von ihnen zelebrierten Thrash Metal muss man einfach lieben. Ihr erstes Lebenszeichen ist die 4 Track Demo „Broken Faith“ und was man hier auf einen Silberling gepackt hat kann sich mehr als nur sehen bzw. hören lassen. Alles wurde hier in Eigenregie produziert aufgenommen und den Sound den man sich hier gezaubert hat der ist einfach so unglaublich das man es fast gar nicht glauben kann dass diese Jungs keinen Deal bis dato an Land ziehen konnten.

Nach der bedrohlichen Eröffnung von „Art of War“ geht es gleich mit feinstem Riffgewitter los, bevor die Maschinerie ordentlich ins Rollen gerät. Hämmerndes Thrash Kraftfutter mit einem ordentlich druckvollen Spiel welches den Zuhörer auf eine wilde Treibjagd mitreißt. Der shakende Mittelteil ist für eine kurzzeitige Verschnaufpause, bevor der Trupp wieder den Fan zur Exekution bittet. Zum Ende hin wechselt man immer wieder zwischen einer groovigen und der bereits begonnenen speedigen Ausrichtung, was eine erfrischende Abwechslung bietet. Herrlichstes 80er Thrash Gitarrenfeuer gibt es nun bei „Enemy of Reality“, welches ebenfalls mit viel Tempo versehen wurde, jedoch hat die Formation hier eine gute Mischung aus Tradition und Moderne gefunden, welche sehr gut und ausgewogen von ihnen verknüpft wurde. Bei dem kürzeren Stück „Broken Faith“ schlägt man zwar auch hier einen sanfteren Beginn ein, doch binnen Sekunden werden hier alle Raketen gezündet und man ballert ein wildes Programm das niemanden ruhig sitzen lässt. Der recht raue und dreckige Fronschreier macht hier sein übriges und verleiht den Songs noch zusätzlich die gewisse Note. Äußerst dreckig und mit vielen, punkigen Elementen dröhnt leider auch schon der letzte Track in Form von „Tormento Ou Paz“ aus den Boxen. Die portugiesischen Lyrics geben der Nummer noch die gewisse Extranote. Durch den sehr Basslastigen Sound klingt man äußerst groovig, doch diese werden immer wieder kurzzeitig mit treibenden Vibes unterbrochen und die Chorvocals die quer durch die Palette zu hören sind machen diesen Rausschmeißer zu einer Wahren Thrash Metal Hymne mit viel Rauffeeling.

Fazit: Wow ein beeindruckender Eintand der Brasilianer. Der Thrash Metal Fan muss diese Ep haben und wird sie ordentlich rotieren lassen. Da ist man doch mehr als nur neugierig was uns da in Zukunft von diesen Jungs erwartet.

Tracklist:

01. Art of War 04:18
02. Broken Faith 04:32
03. Enemy of Reality 02:51
04. Tormento Ou Paz 02:02

Besetzung:

Daniel (voc)
Lucas (guit)
Lúcio (guit)
Wellington (bass)
Coradi (drums)

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Legion of The Damned – Meet & Greet 29.12.08 Mediamarkt Salzburg

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Legion of The Damned – Meet & Greet Date: 29.12.08 Venue: Mediamarkt Salzburg

Wann hat man schon einmal die Möglichkeit eine Band genauer kennen zu lernen. Sicherlich öfters, aber halt weniger oft eine größere Band, wie in diesem Falle Legion of the Damned. Mit dem Vorschlag des Labels Massacre Records, deren Manager Andy Spiry und dem Soulfood Vertreter Österreich Helmuth eine Autogrammstunde beim Mediamarkt abzuhalten machte sich unser Team des Metal Underground Webzine an die Tätigkeit alles vorzubereiten. Während der laufenden Darkness Over X-Mass Tour in Salzburg sollte diese am frühen Nachmittag stattfinden. Mit einigen Vorgaben ging die ganze Crew frisch ans Werk und nach abgeschlossenen Tätigkeiten wie Flyer und Plakate kreieren konnte auch schon die Werbung losgehen. Als der Tag X dann gekommen war fragten wir uns alle wie viele Leute denn wirklich erscheinen würden. Während Rosi und Roman mit dem aufbauen für das Ganze drum herum beim Mediamarkt beschäftigt waren, begab ich mich mit meiner Karre zur Wallerseehalle um die Band dort abzuholen. Dort angekommen merkte man gleich, diese Bandmitglieder gehören wirklich zu den sympathischsten in der gesamten Metal Szene. Zuerst wurden noch einige Geschenke für die Fans bei der Meet & Greet Aktion eingepackt und da zog es mir ein leichtes Lächeln auf. Denn die Herrschaften hatten für die Anhängerschaft ein ordentliches Package zusammengestellt. Auf der Fahrt dorthin hatten wir alle recht viel Spaß. Etwas Sightseeing bei der Hinfahrt bitte, hatte die Band gemeint, nun ja so gut es ging wurde halt die Umgebung und einiges an Geschichtlichen Fakten dazu erklärt. Mit der kurzen Erklärung seitens der Mediamarkt Mitarbeit, die ersten Fans sitzen bereits seit 1000 Uhr Morgens mit Camping Stühlen dort waren die Jungs sehr zufrieden und es kam ein kurzes „This are really Die Hard Fans“.Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Vertriebsleiter Jochen vom Mediamarkt wurden wir nach oben geleitet, wo man sich bei Bier und Kaffee erstmal die restliche Zeit mit einem Pläuschchen vertrieb. Die nette Dame für die Durchsagen kündigte auch schon sogleich das Event an und das ohne einen Fehler an. Sollten sich wohl viele ältere Damen und Herren mal ein Beispiel nehmen, denn die Ansagen waren kein gebrochenes Englisch sondern astrein und souverän wurde das absolviert. Als der Tross sich nach unten begab staunten wir nicht schlecht in etwa 100 Fans waren angerückt und begrüßten unter einem lauten Jubel die Jungs aus Holland. Die restliche Zeit verstrich wie im Fluge. Es wurden die Goodies ausgeteilt und viele Fans hatten sich die neue Doppel Cd des Killer Albums „Cult of the Dead“ gekauft um sich diese unterschreiben zu lassen. Besonders muss eine Person aus der Gegend Rosenheim erwähnt werden, der schon bereits ein Meet & Greet in Bochum gewonnen hat und diesmal für die Jungs etwas ganz spezielles mitgebracht hatte. Einen Speck für die Aftershow Party und das zauberte Maurice Swinkels Richard Ebisch, Harold Gielen und Erik Fleuren ein deutliches Grinsen ins Gesicht. Nachdem sich der erste Ansturm etwas gelegt hatte, stand auch einigen Erinnerungsfotos nichts im Wege. Nach getaner Arbeit schlenderten wir dann noch mit der Band durch den Mediamarkt, wo vor allem sich Erik sehr beeindruckt von den Screens und den Preisen in der Cd Abteilung äußerte. Findet man selten meinte er und vor allem kann man sich das heutzutage noch locker leisten. Abschließend ging es noch mal zu Bier und Kaffee und es wurde zufrieden ein Resümee gezogen, bevor man sich verabschiedete und ich die Band wieder zurück zur Konzerthalle brachte. Auf der Rückfahrt waren die Burschen sehr beeindruckt wie viele Fans gekommen waren, mit so vielen haben nicht mal sie gerechnet. Nun denn dann konnte ja dem kommenden Konzertabend nichts mehr im Weg stehen und so verließ ich die Jungs für einige Stunden, nicht aber noch einmal anzumerken ihr habt uns und den Fans was gegeben und am Abend sind wir dann dran.

Dave Evans – Judgement Day

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Band: Dave Evans
Titel:  Judgement Day
Label: STF Records
VÖ: 2008
Genre: Hardrock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Wem der Name Dave Evans nichts sagt, der sollte mal genauer in der Biographie von AC/DC stöbern, denn dort wird er den Zeitgenossen als legitimes Gründungsmitglied der australischen Rocker finden. Persönlich kannte ich den Burschen auch nur von der Biographie, denn bis dato konnte ich noch kein Material des Herren ergattern. STF Records haben genau für diese Herrschaften das richtige Parat, denn mit „Judgement Day“ wie sich das Album des Herrn aus Down Under nennt hat man genau das richtige parat. Doch auch Fans des erdigen Hard Rock im Stile von AC/DC könnten hier auf den Geschmack kommen, denn genau in diesen Gewässern schippert Herr Evans gemeinsam mit Mac (drums), Ngariki (bass), Mark Tinson (guit), Simon Croft (guit) und Dave Hinds (guit). So than for those who rock we salute yah.

Mit hymnischen Chorrefrains knallt man uns gleich „We Don’t Dance To Your Song“ vor den Latz. Seine Mitarbeit bei den australischen Kollegen kann und will er auch wahrscheinlich nicht abstreiten. Denn von diesem Einfluss zehrt der Bursche gemeinsam mit seinen Kollegen. Ein guter stampfender Rocktrack wurde dadurch an den Beginn des Langeisens gestellt der binnen Sekunden zum Shaken einlädt. Bei „Little Headbanger“ sagt es der Titel schon aus. Bang your Head until it hurts!!! Flotter Rocker der hier recht rau und räudig im temporeichen Stil aus den Boxen dröhnt. Doch auch etliche blusigere Einflüsse hat man dezent beigemischt die das Ganze gut und gediegen aufwerten. Doch im Großen und Ganzen wird temporeiche Kost zum Headbangen geboten, welche nur durch kürzere Shakeparts unterbrochen wird um die Reserven rauszuholen, um im Anschluss das werte Haupt wieder bis zum Krampf weiter zu schütteln. Die flotte Tempofahrt geht bei „Another Boy On The Street“ weiter. Ein sehr guter Nachschub, der aber streckenweise etwas mehr rollt und dadurch das Rock n‘ Roll Feeling deutlich nach oben schnellt. Viel Malocherspirit versprüht man hier, auch wenn der Gesamtsound etwas klarer und weniger rau ausgefallen ist. Viele Mitgrölparts werten die Nummer um Ecken auf und machen wohl live am meisten Spaß, doch auch beim Hören des Albums kann man sich das Mitgrölen im Refrainbereich kaum verkneifen. Ein schönes Zofflied hat man mit „You Taklin‘ To Me?“ parat. Für meinen Teil klingt man hier sehr gewaltig wie ein gewisser Ted Bullet zu Thunderhead Zeiten. Treibende Riffs und ein temporeiches Spiel machen diesen speedigen Rocktrack zu einer wahren Hymne und dieser lädt zu einem schweißtreibenden Tanz ein, welcher von vielen Headbanger Momenten gekrönt wird. Nach diesem flotten Ausflug wird es nun erst mal Zeit ruhigere Gefilde aufzusuchen. Recht erdig und rau im stampfenden Midtempobereich, mit vielen Blusigen Anleihen hat man nun „Aint Gonna Do You To Me Anymore“ auf den Rundling gepackt. Gute Säufernummer die der Fronter mit seiner Whiskeygetränkten Stimme veredelt. „Band Molls“ stampft nun fast im gleichen Stil daher, auch wenn man hier die blusigen Einflüsse weites gehend über Bord geworfen hat. Dadurch ist eine gute, mit viel groove angereicherte Rocknummer gelungen. Selbige wird an und ab schlagartig mit einigen Speedausbrüchen angereichert, welche dem Ganzen noch einen drauf setzen. „Shoot On Sight“ ist nun wieder ein Song der sehr an die alten Kollegen von Dave erinnert. Stampfender Midtemporocker mit satten Rockriffs die ordentlich rau in Szene gesetzt wurden. Zu diesen Klängen lässt es sich bestens das Tanzbein schwingen und auch ein geneigtes Kopfschütteln kann man sich kaum verkneifen. So nun wird es wieder Zeit etwas Dampf zu machen und darum lässt sich die Formation nicht lange bitten und schiebt recht speedig „Helluva Night“ nach. Flotter Rocker mit erdigen Riffgewittern und auch die klaren Chorrefrains hat man einmal mehr in den Gesamtsound nahtlos eingeknüpft ohne dabei die eingeschlagene Schiene zu verlassen. Wie ein Donnerschlag läutet man zwar „Judgement Day“ ein, doch im Anschluss sucht man wieder etwas zähere, stampfendere Midtempogewässer auf. Lange verweilt man auch hier nicht und startet immer wieder flottere Angriffe, bevor man das Wechselspiel quer durch den Song weiterführt. Den Track „House Of The Rising Sun“ haben wohl schon viele Rockbands und Ikonen vertont. Auch Herr Evans lies sich zu diesem Schritt verleiten und man muss ehrlich zugeben er hat gut daran getan. Denn diese alte US amerikanische Folkballade versüßt er nach Strich und Faden. Superber Abschluss für ein Hammerteil von Dave Evans und seinen Mannen.

Fazit: Bestes Hard Rock Kraftfutter das nicht durchgehend zwingend nach AC/DC klingt. Selbige Bandfans dürfte dennoch dieses Album interessieren, doch auch andere Rockfans sollten dieses Album in ihre Sammlung aufnehmen. Es versprüht quer durch die Palette viel Charme, welcher mit einer gediegenen Portion an rotzigen, erdigen Rockfeeling angereichert wurde.

Tracklist:

01. We Don’t Dance To Your Song
02. Little Headbanger
03. Another Boy On The Street
04. You Taklin‘ To Me ?
05. Aint Gonna Do You To Me Anymore
06. Band Molls
07. Shoot On Sight
08. Helluva Night
09. Judgement Day
10. House Of The Rising Sun

Besetzung:

Dave Evans (voc)
Zach Davis (guit)
Brent Davis (drums)
Jimmi Thunder (bass)
Johnny Fyg (guit)

Internet:

Dave Evans Website

Dave Evans @ MySpace

Xanthos – Xanthos (Cd)

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Band: Xanthos
Titel: Xanthos
Label: Selfreleased
VÖ: 2006
Genre: Folk/Melodic Death Metal
Written by: Robert
Bewertung: 3,5/5

Eine weitere Band aus Amerika die eher für dort untypische Musik macht sind die aus Ellicot City/Maryland stammenden Xanthos. Bryan Zamzow (guit & voc), Kevin Danaher (keys), Lukas Magalee (drums), Charles „The Beast“ Kramer (guit) und Fred Teasley (bass) arbeiten seit 2006 zusammen und sind derzeit dabei neue Songs auf Cd zu bannen. Recht verwundert war ich als ihre Ep „Xanthos“ in meinem Postkasten lag und ich mir mal ein genaueres Bild über die Burschen machte. Eine vom Alter her noch recht Junge Formation will es hier genauer wissen. Sicher mit den angegeben Einflüssen ist man sicher nichts Neues in der Szene und dennoch wissen die Jungspunde genau was sie wollen. Ihre Lyrics handeln vom Leben, Natur und Tod, gut auch hier wird man sicher nicht den Originalitätspreis 2008 gewinnen und dennoch haben die Burschen etwas mit dem sie überzeugen. Spielfreude und Feuer unterm Hintern.

„Xanthos Rising“ wird durch ein Keyboarintro eingeläutet. Nette melodische Klänge die sich ein wenig mit Pagan Metal paaren kredenzt man uns hier. Die Burschen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten haben eine saubere Produktion hingelegt. Mit sauberem Soundgewand glänzt ist diese Ep und so was findet man auch eher selten. Der harsche, dämonische Gesang des Fronters ist unglaublich. Der Bursche kreischt sich die Seele aus dem Leib dass es unglaublich ist. Eine solide Rhythmusarbeit macht das Bündel komplett. So würde ich sagen, hier handelt es sich um die amerikanischen Vertreter von Equilibrium. Man hört zwar einige Elemente von anderen Szenegrößen raus, aber mit der Masse klingt man wie der erste Output der bayrischen Formation. Bei „Relinquished Faith“ ballern die Jungs um Kanten schneller aus den Boxen. Die Keyboardklänge sind sauber und klingen nicht überladen. Hier knallt man uns einmal mehr eine Gänsehautnummer vor den Latz die es in sich hat. Die Einsätze des Tastenmann sind gut gewählt und nerven nicht wie es bei vielen Genrekollegen der Fall ist. Der Gesang klingt sehr Black Metal lastig und genau diese Mischung bekommt man auch. Black Metal, Pagan Metal gepaart mit melodiösem Death Metal. Die Burschen bestechen mit einem guten Händchen für Ausgewogenheit und so hat man eine gute Nummer geschrieben zu der man bangen und ums Feuer tanzen kann. Den Abschluss macht „A Hero’s Demis“ das etwas doomiger und tragischer beginnt. Hier hat man den Fuß ein wenig vom Gaspedal genommen. Im gesamten befindet man sich auf Midtempopfaden, diese werden aber immer wieder durch kurze schleppendere Zwischenstopps unterbrochen. Zusätzlich wurden einige Chöre in den Refrains eingearbeitet die zu dem Song und der Ausrichtung sehr gut passen.

Fazit: Gute Ep der Amis muss ich schon sagen. Pagan Metaller sollten sich diese Jungs mal zu Gemüte führen und werden ihre Freude mit ihnen haben. Bin schon gespannt wann der erste längere Output der Jungs draußen ist. Einstweilen versüße ich mir verregnete Abende mit dieser EP. Hut ab meine Herren, saubere Arbeit die ihr da abgeliefert habt.

Tracklist:

01. Xanthos Rising 03:53
02. Relinquished Faith 04:38
03. A Hero’s Demise 04:54

Besetzung:

Bryan Zamzow (guit & voc)
Kevin Danaher (keys)
Lukas Magalee (drums)
Charles „The Beast“ Kramer (guit)
Fred Teasley (bass)

Internet:

Xanthos @ MySpace

Silentium – Amortean

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Band: Silentium
Titel: Amortean
Label: Dynamic Arts Records
VÖ: 2008
Genre: Gothic Metal

Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Man möchte glauben an der Hülle an Nightwish Klonen die sich in der Szene tummeln gibt es nichts Neues aus dem Lager zu vermelden. Eigentlich richtig doch die finnischen Kollegen von Silentium schwimmen zwar auf derselben Wellenlänge und man könnte beim ersten reinhören sagen hier handelt es sich um ein unveröffentlichtes Alben ihrer Kollegen, doch das wäre unfair. Seit 1995 werkelt man im Bereich Dark/Gothic Metal mit einer großen Brise an bombastischem Flair, doch der richtige Durchbruch wie bei Nightwish ist nie gelungen. Muss ehrlich sagen schade, denn die Herrschaften wissen zu überzeugen. Gut wer mit Nightwish und Konsorten nichts anfangen konnte wird auch hier nicht wirklich warm werden mit dem Material. Weiters muss gesagt werden, sicher die Finnen haben die Szene Salonfähig gemacht, doch auch Bands die in ihrem Fährwasser arbeiten sollte man nicht gleich aufs Abstellgleis stellen. Nach einigen Besetzungswechseln liest sich nun das Line up von Silentium wie folgt: Riina Rinkinen (voc), Juha Lehtioksa (guit), Toni Lahtinen (guit), Matti Aikio (bass & voc), Jari Ojala (drums) und Sami Boman (keys) und zusammen haben die Herrschaften via Dynamic Arts Records „Amortean“ veröffentlicht.

Mit einer gewaltigen orchestralen Eröffnung wartet man beim Opener „Leave The Fallen Behind“ auf. Ein sehr bombastisches Stück das viele Parallelen zu den berühmten Landsmännern aufweist, aber mit vielen eigenen Akzenten überzeugen kann. Eine sehr flotte Rhythmusfraktion bläst uns hier eine schnelle Eröffnung um die Ohren. Sehr ausgereift klingt das Material der Finnen und man kann beruhigt den Klängen lauschen, ohne dabei mit B-Seiten oder übrig gebliebenen Material Gefahr laufen könnte betrogen zu werden. Man spielt zwar auch hier mit vielen bombastischen Arrangements die ja schon zum täglichen Brot in diesem Genre gehören. Diese sind aber sehr gut und kommen satt und fett aus den Boxen geknallt. Auch die Chorgesänge sind eine Wucht und der dreckige Gitarrensound lässt den Härtefaktor etwas nach oben schnellen. Weiter geht es auch schon mit „The Messenger“, welches etwas beschaulicher startet. Zwar wurde die Geschwindigkeit etwas gedrosselt, aber auch im eher mittleren, stampfenden Bereich macht das Material viel Spaß. Das Erfolgsrezept heißt auch hier ein weiteres Mal, bombastischer Sound mit vielen Feinheiten. Was vor allem recht gut rüber kommt ist die sanfte Stimme der Fronterin. Selbige versucht erst gar nicht reinzujodeln wie eine gewisse Tarja Turunen. Nein diese Lady besticht zwar mit allen gesanglichen Reizen einer Frau um Männer zu betören, aber sie bleibt beständig am Boden und geht einem so nicht gleich nach Minuten auf den Sack, oder zieht etwa alles auf die kitschige Seite. So könnte man die Finnen auf dieselbe Stufe wie After Forever stellen, nachdem genannte Szenekollegen sich aufgelöst haben, könnten ja ihre finnischen Kollegen nun den Thron besteigen. Mit dieser bis jetzt gezeigten Leistung hätten sie eine lockere Chance. Ein ebenfalls ruhiger Start steht nun bei „A Knife In The Back“ an der Tagesordnung. Sanfte rockige Klänge werden hier am Silbertablett kredenzt. Vor allem die sauberen, melodischen Riffs sind eine Wucht. Man hat hier noch deutlicher das Tempo gedrosselt und schippert erstmal auf einer sehr balladesken Welle daher. Zwar behält man diese Ausrichtung auch bei, bricht aber an und ab immer wieder etwas flotter aus. Vor allem der sehr raue Sound in Vermischung von bombastischen Arrangements weiß besonders zu gefallen. Deutlich monumentaler geht man es nun bei „The Fallen Ones With You Tonight“ weiter. Zwar legt man auch hier einen beschaulichen Start hin, dieser klingt aber sehr düster und nach einigen Sekunden begibt man sich eher in die flott, stampfende Richtung. Vor allem die orchestralen Arrangements sind göttlich, was auch der Verdienst des Tastenmannes ist der uns hier wechselnd klassische und Synthysounds um die Ohren bläst. Der Düsterfaktor wir immer mehr verschärft und die abwechselnd einsetzenden Growls sind eine willkommene Abwechslung. So ist den Herrschaften bei diesem 08:43 Minuten Track ein monumentaler Kracher gelungen, der mit vielen Feinheiten und Raffinessen aufwartet. Ein weitere Pluspunkt in Sachen Vocals sind die modern verzerrten Einsätze der Frontlady, die das Ganze etwas farbenbunter erscheinen lassen. Die Melodic Metal Eröffnung bei „My Broken Angel“ leitet nahtlos über zu einer sehr breiteren, Medientauglicheren Ausrichtung im Hause Silentium. Doch auch dieses etwas balladeskere Stück im Duettgesang verstaubt nicht einfach so, sondern verwöhnt mit vielen verträumten Klängen und das Duo im männlichen und weiblichen klaren Gesang ist das Tüpfelchen auf dem „I“. Mit einem klassischen Klavierintro läutet man nun „The Cradle Of Nameless“ ein. Danach bläst man dem Zuhörer bombastische, ja fast schon Filmmusik reife Soundfragmente um die Ohren. Hier geht es die Formation deutlich düsterer an und vor allem der im Hintergrund eingebaute orchestrale, bedrohende Sound ist ein Wahnsinn. Zwar hat man hier nicht unbedingt eine Bangernummer geschaffen, aber zum ordentlichen Abshaken ist das Material bestens geschaffen. Denke mal die holde Frauenschaft des Metal wird hier ordentlich abtanzen. Das ruhige, verträumte und kurze „Storm Sight Solicitude“ lässt nun etwas Zeit übrig um sich zurück zulehnen und den lieblichen Klängen entspannt zu lauschen. Lange Zeit sollte man in die verspannte Atmosphäre nicht investieren, denn etwas flotter und rauer schiebt man schon den nächsten monumentalen Track in Form von „Embrace The Storm“ nach. Die Gitarrenfraktion begibt sich hier auf eine weite Reise zwischen Melodie und dreckiger, tiefer getrimmten Gitarrenarrangements. Auch der sehr raue Gesang der hier vom Basser zum Besten gegeben wird ist eine weitere Bereicherung. Somit beweist die Truppe, dass es ihnen an Ideenreichtum und Abwechslung mitnichten fehlt. Der finale Abschluss erfolgt nun mit „La Fin du Monde“. Das mit klassischen Klängen und einer sehr lieblichen Frauenstimmen angereicherte balladeske Stück bietet hier ein weiteres Mal viel Zeit zur Entspannung und zum Genuss. Zum Ende hin hat man hier ein weiteres Mal ein sehr monumentales Stück gepackt, das an viele Filmsoundtracks der Marke Herr der Ringe und Co erinnert. Vor allem bei diesem Rausschmeißerstück glänzt man mit vielen Feinheiten, auch wenn diese eher ruhig aus den Lautsprechern schallen. Zwar wäre mit ein flotterer Abschluss lieber gewesen, doch auch dieser ruhige Song macht viel Laune und lässt auf ein baldiges Nachfolgealbum hoffen.

Fazit: Trotz der im Größtenteils lieblichen Ecke angesiedelten Songs macht das Material der Herrschaften viel Spaß. Viele Soundideen wurden hier kompakt auf ein 9 Track Album gepackt, das in keiner Sammlung von Dark/Gothic Metal Liebhaber der Marke Nightwish, After Forever und Co fehlen sollte. Hier bekommt man keine billige Kopie, sondern eine gleichwertige Konkurrenz geboten.

Tracklist:

01. Leave The Fallen Behind 03:58
02. The Messenger 06:01
03. A Knife In The Back 06:10
04. The Fallen Ones With You Tonight 08:43
05. My Broken Angel 04:55
06. The Cradle Of Nameless 06:01
07. Storm Sight Solicitude 02:51
08. Embrace The Storm 04:07
09. La Fin du Monde 07:40

Besetzung:

Riina Rinkinen (voc)
Juha Lehtioksa (guit)
Toni Lahtinen (guit)
Matti Aikio (bass & voc)
Jari Ojala (drums)
Sami Boman (keys)

Internet:

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